Referenzen Sri Lanka
Persönlichen Rückmeldungen und Reiseberichte unserer Kunden zu Reisen nach Sri Lanka.
26.11. – 04.12.2011
Weltkulturerbe Tour Sri Lanka
Sehr geehrte Frau Knietzsch,
nachdem wir von der wunderschönen Sri Lanka Tour zurückgekehrt sind, möchte ich Ihnen ein kurzes Feedback geben.
Es war alles hervorragend organisiert, bereits die Abholung am Flughafen hat perfekt geklappt. Alle Hotels waren wie geplant reserviert.
Nachdem unser Guide meinte, der Sinharaja Regenwald sei eher etwas für Vogelliebhaber (sind wir nicht) und nur zu Fuß erkundbar, haben wir vor Ort kurzfristig das Programm umgestellt und haben stattdessen den Yala NP besucht, daher entfiel auch die Übernachtung im Ratnaloke Inn, stattdessen waren wir in Tissamaharama im "The Safari", welches wirklich sehr schön war, so daß wir dort spontan eine Nacht verlängert haben (zu Lasten des Lady Hill in Galle). Das Lady Hill war übrigens das schwächste Hotel der Reise, die Zimmer waren ziemlich rustikal, das Haus an sich aber ganz charmant.
Das einzige, was nicht geklappt hat, war die Sache mit dem deutschsprachigen Führer. Unserer sprach lediglich Englisch, was uns allerdings nicht gestört hat. Wir haben das vor Ort weder moniert noch thematisiert, wir sind mit unserem netten, kompetenten und engagierten Guide sehr gut zurechtgekommen, wir sprechen aber auch beide Englisch. Für nicht dieser Sprache mächtige Gäste hätte sich das vielleicht als Problem erweisen können.
Ansonsten bedanke ich mich für die Organisation dieser spannenden Reise und werde, wenn wir wieder einmal etwas in dieser Art planen, mich gerne wieder an Sie wenden.
MfG
Dr.Axel S.,Schiering
10.10. – 23.10.2010
Klassische Sri Lanka-Rundreise
Hallo Frau Knietzsch,
ja, unsere Reise war toll, sehr gut organisiert und entsprach in vollem Umfang meinen Vorstellungen. Die drei Tage in Habarana waren höchst informativ, für mich nach allerstressigstem Praxisumzug fast ein bischen zu kulturlastig. In Sigiriya wars für uns zu heiss, um zu den Wolkenmädchen zu gehen. Ausserdem hatte sich meine Tochter das linke Bein kurz vor der Fahrt verstaucht, so daß lange Spaziergänge da noch nicht drin waren.
Der Kochkurs in der Gewürzfarm war zwar kein Hands-on-Kurs, aber so wars auch ok. Geschmeckt hats ausgezeichnet und ich habe meine AyurVeda-Kenntnisse aufgefrischt.
Unser Fahrer-Guide war sehr besonnen und hat uns ausgezeichnet chauffiert- was dort in der Tat guter Nerven bedarf... :-) Er hat in Eigenregie kleine Abwandlungen des Zeitplans vorgenommen, um uns z.B vormittags eine buddhistische Zeremonie im Zahntempel zu zeigen, die am eigentlich für nachmittags geplanten Besuch nicht zu sehen gewesen wäre. Und er war sensationell diskret: andere Fahrer haben bei ihren Gästen am Tisch gesessen und diese unterhalten, ob die wollten oder nicht (hatte ich den Eindruck). Unser Fahrer hat sich nach Anfrage zurückgezogen und uns unseren Gedanken nachhängen lassen, was ich als ausgezeichnet empfand.
Im Bentota Beach wars immens laut, weil sie vor der kommenden Wintersaison an allen Enden des Hotels renovierten. Wir hatten zuerst ein Zimmer direkt neben dem Gym mit lautstarkem Fernseher fürs Laufband, direkt dahinter die Bahnlinie. Das war in Kombination mit dem Abschleifen der Holzverkleidungen und dem Geruch der frischen Farbe schon echt nervraubend. Habe dann mit dem office gesprochen und ein Zimmer im anderen Flügel bekommen, da war dann wenigstens nur noch der Baulärm. Leider war ein upgrade auf ein Superiorzimmer nicht möglich, da fast alle renoviert wurden und der Rest ausgebucht war.
Gern greife ich mglw. im nächsten Herbst wieder auf Sie zurück, wo ich Laos, Vietnam und Kambodscha mit Traumstrandabschluss in superior ins Auge gefasst habe.
Liebe Grüsse aus Hameln sendet
Dr. Anke K.-C.
02.12. – 13.12.2006
Klassische Sri Lanka Reise mit Yala National Park
Liebe Frau Knietzsch,
auch diese Reise mit expenova war wieder ein Volltreffer!
Zuerst stand die Reise unter keinem guten Stern. Immer wieder hatten wir von Unruhen in Sri Lanka gehört. Bis zuletzt haben wir überlegt, ob wir fliegen oder nicht. Letztendlich hat dann doch unsere Neugier auf dieses Land gesiegt! Wir hatten keine Vorstellung, was uns erwarten würde und haben uns überraschen lassen.
Bei unserer Ankunft in Colombo am frühen Morgen wurden wir von unserem Deutsch sprechenden Driverguide Senthur abgeholt. Er hat sich sehr darüber gefreut, dass er Gelegenheit bekam uns seine Heimat zu zeigen. Gleich am Vormittag haben wir uns nach einem Spaziergang im Stadtpark den Zoo von Colombo angesehen. Angeblich sollte dies der schönste Zoo Südostasiens sein, weshalb wir Sie ja gebeten hatten den Zoobesuch in unsere Tour einzubauen. Leider wurden unsere Erwartungen nicht so ganz erfüllt. Wir sind eben doch von der Wilhelma in Stuttgart verwöhnt!
Im Anschluss an den Zoobesuch haben wir uns zur Stadtbesichtigung aufgemacht. Eine tolle Überraschung war die Möglichkeit eine Hindu-Hochzeit im Tempel beobachten zu können. Wir haben die Menschen gleich am ersten Tag als sehr gastfreundlich und offen kennen gelernt! Hochzeitsgäste hatten unser Interesse an der Zeremonie gesehen und kamen mit uns ins Gespräch. Sofort wurden uns Getränke gebracht und wir durften die Zeremonie aus nächster Nähe verfolgen.
Am nächsten Morgen, nach dem Besuch auf einem Fischmarkt, konnten wir auf dem Weg nach Habarana einen ersten Einblick in die Landwirtschaft nehmen. Immer, wenn es etwas Interessantes am Wegesrand gab hat Senthur angehalten, damit wir in Ruhe die Eindrücke in uns aufnehmen konnten und ich meine Fotos machen konnte. Unter Anderem konnten wir Reisanbau, Palmholzbearbeitung, Herstellung von Batik, Kokosnuss- Schäler usw. sehen.
Im Elefanten-Waisenhaus in Pinnawala war es faszinierend der Elefantenherde beim Baden im Schlamm und im Wasser zuzusehen. Selbst die Kleinsten waren mit dabei!
Am Nachmittag hatten wir noch die Gelegenheit die Gegend rund um das wunderschön gelegene Chaaya- Hotel zu erkunden.
Am nächsten Tag war Kultur pur angesagt. Zuerst haben wir die Treppen nach Mihintale erklommen. Anstrengend aber mit toller Aussicht belohnt wurde unser Aufstieg zu „Mahindas Landeplatz“ Dieser liegt auf der Plattform eines riesigen Granitfelsens.
Den Rest des Tages haben wir uns die wichtigsten Klosteranlagen von Anuradhapura, einer der ehemaligen Hauptstädte Sri Lankas, angesehen. Scharen von Pilgern und nur sehr wenige Touristen hatten die gleichen Ziele anvisiert.
Tags darauf haben wir uns Polonnaruwa, eine weitere der früheren Hauptstädte, angesehen.
Anschließend lockte uns trotz schwülwarmer Luft die königliche Palastanlage von Sigirya. Der 200 m hohe Gneisfelsen kann nur über viele viele Treppen erklommen werden. Auf ca. halber Höhe wird der Besucher von den wunderschönen und berühmten Fresken der Wolkenmädchen erwartet.
Nach diesem anstrengenden Tag haben wir uns bei einem Elefantenritt durch den See beim Sigiriya Felsen ausgeruht.
Auch am nächsten Tag war wieder Tempel mit Treppen angesagt - dieses Mal der Felsentempel von Dambulla. Sehr anschaulich haben wir auch hier die Geschichte des Tempels und "seiner" Menschen erfahren.
Beim Abstieg wurden uns Kobras vorgeführt und auch Bettler säumten den Weg.
Am Abend wohnten wir in Kandy einer kulturellen Tanzveranstaltung bei. Die Akteure traten in wunderschönen bunten Kostümen auf und gaben typischen Tanz und Gesang Sri Lankas zum Besten.
Gleich am nächsten Morgen stürzten wir uns ins Getümmel beim Zahntempel, dem größten Heiligtum der Buddhisten in Sri Lanka.
Am Nachmittag war der Botanische Garten von Peradeniya unser Ziel. Er glänzt mit einer tollen Vielfalt an Pflanzen! Vor allem der riesige Ficus Benjamina mit seiner Ausdehnung auf über 2.500 m² hatte es uns angetan.
Trotz einsetzenden Regens haben wir uns noch den Markt und die Einkaufsstrassen von Kandy angesehen. Zurück zum Hotel ging es dann zur Abwechslung mal nicht mit unserem Auto, sonder mit einem "Tuk-Tuk". Diese Fahrt führte uns über eine abenteuerliche mit Schlaglöchern übersäte Piste (den Namen Strasse hat sie nicht verdient!). Der Fahrer hat uns aber sehr sicher ans Ziel gebracht.
Am nächsten Morgen starteten wir in Richtung Nuwara Eliya, dem Zentrum des Hochlands. Diese Gegend ist vor allem durch Tee- und Gemüseanbau geprägt. Als Quartier diente uns eine liebevoll umgebaute Tee-Fabrik. Natürlich hatten wir auch Gelegenheit die Stadt zu erkunden.
Sehr früh (4:30 Uhr) ging es am anderen Morgen los zu der Horten Plains Hochebene. Rechtzeitig zum Sonnenaufgang haben wir die Hochebene erreicht und konnten uns an dem wunderschönen Schauspiel der Natur erfreuen.
Bei einer ca. 3½ stündigen Wanderung konnten wir die Baker Falls, World’s End und natürlich noch wunderbare Flora und Fauna bestaunen.
Eine anstrengende Weiterfahrt hat uns an diesem Tag noch bis in den Yala National Park geführt. Unterwegs haben wir Tempel, nette Leute, Wasserfälle, Seen und jede Menge Tiere gesehen. Für eine Abend-Safari war es leider etwas zu spät. Dafür hatten wir auf dem Weg zu unserer Hütte inmitten des Parks noch eine Begegnung mit einem aggressiven Wildschwein, das der uns begleitende Ranger aber schnell verjagen konnte.
Senthur konnte uns als Ersatz für die entgangene Abend-Safari die Früh-Safari wesentlich verlängern. Um 5:30 Uhr ging es wieder dem Sonnenaufgang entgegen. Wir hatten Glück und konnten sehr sehr viele der Tiere sehen. Wir waren an diesem Tag die Einzigen, die zwei Leoparden zu sehen bekamen. Ein Elefantenbulle hat uns dann auch noch die Freude gemacht und ist genau auf unseren Jeep zugekommen. Von meinem Sitzplatz aus hätte ich ihn problemlos anfassen können – wäre mir aber wahrscheinlich nicht gut bekommen.
Der Nachmittag war wieder mit einer längeren Autofahrt verbunden. Bei einem Abstecher nach Kataragama, einer der wichtigsten Pilgerstätten Sri Lankas für Hindus und Buddhisten, konnten wir eine weitere phantastische Tempelanlage erkunden.
Entlang der alten Küstenstrasse ging es dann weiter bis zu der alten und ursprünglich von Portugiesen erbauten Hafenstadt Galle. Nach einer ruhigen Nacht in einem romantischen Hotel am Meer konnten wir dieses Mal vom Hotelzimmer aus den Sonnenaufgang genießen.
Nicht nur die Portugiesen haben sich in Galle verewigt. Die Holländer haben ein Fort, ein Museum und auch eine Kirche erbaut.
Auf der Weiterreise entlang der Südküste haben wir Station in einer Schildkrötenfarm gemacht. Dort konnten wir viel über die verschiedenen Schildkröten-Arten Sri Lankas und was zu deren Schutz und Fortbestand unternommen wird, erfahren. Hier werden Schildkröteneier ausgebrütet und die Babys aufgezogen, um später in eine relativ gesicherte Freiheit entlassen zu werden.
Immer am Strand entlang ging es weiter. Bei einem Dorf konnten wir beobachten, wie ein 5 km langes Schleppnetz von allen Jungen und Männern des Dorfes an beiden Enden gleichzeitig eingeholt wurde. Ein älterer Fischer hatte uns alles ausführlich erklärt. So ganz zufrieden waren sie mit dem Fang jedoch nicht.
Vorbei an Traumstränden und quer durch Colombo ging es zu unserem letzten Ziel der Reise: Negombo.
Unser herrliches Hotel, wunderbar am Strand gelegen bot uns für den letzten Tag noch eine gute Möglichkeit uns etwas auszuruhen bevor es wieder nach Hause ging.
Nicht verschweigen wollen wir, dass wir in Sri Lanka noch Reste der Zerstörung durch den Tsunami sehen konnten. Es ist schockierend und doch beeindruckend, wie viel Schaden Wasser anrichten kann. Noch immer sind viele Menschen ohne Obdach, denn viele Hütten wurden noch nicht wieder aufgebaut.
Leider wollen die Streitigkeiten zwischen Regierung und Tamilen nicht enden. Es kommt immer wieder zu Attentaten. Betroffen sind jedoch nur das Militär und die Tamilen. Touristen sind relativ sicher! Wir hatten uns nicht ein einziges Mal bedroht gefühlt.
Schade, dass sich viele Touristen von den internen Problemen beeinflussen lassen und nicht nach Sri Lanka reisen. Es ist ein wunderschönes Land mit sehr freundlichen Menschen.
Wir haben unseren Aufenthalt sehr genossen!
Bis zur nächsten Reise
Helga und Joachim K., Eschach












































