Ankunft und Abreise |
Kleidung |
Es gibt vier große internationale Flughäfen: Delhi, Mumbai (Bombay), Kalkutta und Chennai (Madras), die vier größten Tore zu Indien. Die meisten Direktflüge von Europa landen in Bombay oder Delhi. Die Flugzeit beträgt sieben bis neun Stunden.
Wichtig für den Rückflug: Vergessen Sie nicht 72 Stunden vor dem Start die Rückbestätigung Ihres Tickets! Ihr Reiseleiter übernimmt das gern für Sie.
Bei allen unseren angebotenen Individualreisen werden Sie am Flughafen von Ihrem örtlichen Reiseleiter abgeholt und zu Ihrem Hotel gebracht. Bitte achten Sie auf das Schild mit Ihrem Namen. Bei der Abreise begleitet er Sie bis zum Flughafen und hilft Ihnen beim Einchecken.
Alle ausländischen Touristen benötigen ein Visum, um in Indien einreisen zu können.
Die folgenden Einreisebestimmungen gelten für Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit. Antragsteller ohne deutsche Staatsangehörigkeit benötigen eine gültige Aufenthaltserlaubnis für die Bundesrepublik Deutschland.
Nicht-Deutsche erkundigen sich bitte bei ihrer oder der Indischen Botschaft oder dem Konsulat über eventuell abweichende Visa-Vorschriften.
Touristenvisa werden grundsätzlich mit einer Gültigkeitsdauer von 6 Monaten ab dem Tag des Ausstellungsdatums ausgestellt, wobei mehrmalige Einreisen möglich sind (multiple entry visa).
Beachten Sie bitte, dass nach erfolgter Ausreise aus Indien eine erneute Einreise grundsätzlich erst nach zwei Monaten erfolgen kann!
Benötigte Unterlagen:
Wenn Sie die Unterlagen mit der Post schicken, berücksichtigen Sie bitte den Postweg und senden Sie die Unterlagen als Einschreiben. Ein ausreichend (als Einschreiben) frankierter und selbstadressierter Rückumschlag ist ebenfalls erforderlich.
Die Visagebühren betragen derzeit
Im eigenen Interesse sollten Sie sich vor Antritt der Reise die Einreisebestimmungen bestätigen lassen. Diese können sich kurzfristig ändern, ohne dass wir hiervon vorher unterrichtet werden.
Ablauf
Bitte füllen Sie den Visaantrag aus, legen Sie Ihren gültigen Reisepass und zwei Passbilder, zusätzliche Dokumente (falls erforderlich) und den Überweisungsbeleg für die Visagebühren bei, und reichen Sie die Unterlagen entweder persönlich ein oder schicken Sie sie per Post an die für Ihr Bundesland zuständige Botschaft*. Wenn Sie den Postweg benutzen, legen Sie bitte einen selbstadressierten und frankierten Briefumschlag bei.
*Bitte beachten Sie: Geänderte Visaprozedur in Frankfurt
Das Indische Generalkonsulat in Frankfurt nimmt keine Visa-Anträge per Post mehr entgegen. Dies wird jetzt von einem externen Dienstleister übernommen. Gegen eine Gebühr von EUR 13,50 pro Antrag. Darin sind die Einschreibegebühren für die Rücksendung der Visa und Pässe enthalten. Der Rücksendeumschlag braucht deshalb nur noch adressiert, aber nicht mehr freigemacht werden.
Visa-Anträge aus den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland & Nordrhein-Westfalen sind jetzt an folgende Adresse zu richten:
Indo-German Consultance Services Ltd.
Friedrich-Ebert-Anlage 3 (7. Etage)
60327 Frankfurt am Main
Tel.: 069–74087646
Fax: 069–74087647
EMail: info@igcsvisa.de
Internet: www.igcsvisa.de
Bitte überweisen Sie für die Visakosten und Ausstellungsgebühren den Gesamtbetrag von EUR 63,50 pro Person auf das Konto von Indo-German Consultance Services Ltd.:
Deutsche Bank Köln (BLZ 370 700 60), Konto:1093327
und schicken Sie den Einzahlungsbeleg bei der Antragstellung mit.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr, samstags 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr
Es ist nicht auszuschließen, dass auch die indischen Konsularstellen in München, Hamburg und Berlin demnächst dem Frankfurter Beispiel folgen.
Meistens 220 Volt Wechselstrom, 50 Zyklen, wobei es in einigen Regionen auch Gleichstrom gibt. Reisenden wird empfohlen, die Stromspannung zu überprüfen, bevor sie irgend ein elektrisches Gerät benutzen. Die Steckdosenformen variieren ebenfalls, so dass es ratsam ist, einen Satz von Adaptersteckrn mitzunehmen, der in den meisten Elektrogeschäften zu haben ist.
Auf diesem riesigen Subkontinent hat jede Region ihre eigenen Spezialitäten.
Der Norden:
Hier gibt es hauptsächlich Fleischgerichte. Kräftige Mughal-Curries mit Lamm oder Hühnchen und würzige Fleischklößchen in Joghurt und Reis. Oder die Tandoori-Küche - Hühnchen, Fleisch oder Fisch werden mariniert und anschließend im Tonofen gebacken.
Der Osten:
Die bengalische Küche ist berühmt für ihre Fisch- und Krabben-Curries mit Joghurt und Kokosnuß.
Der Westen:
An der Küste finden Sie ein großes Angebot an Fischen und Schalentieren - berühmt sind Bombay Duck (Curry- oder Frittierfisch) und indischer Lachs; ebenso die Parsi-Gerichte wie Dhansak (Hühnchen mit Linsen-Curry).
Der Süden:
Die Curries sind hauptsächlich vegetarisch und in der Regel ziemlich scharf. Mildere Landesspezialitäten sind Reispfannkuchen sowie Joghurt mit Gurke und Minze. In vielen Gerichten wird Kokosnuß verwendet. Reis ist im Süden ein Grundnahrungsmittel, das weiter im Norden durch eine wunderbare Auswahl an Brot ergänzt wird. Tropische und subtropische Früchte gibt es überall in Hülle und Fülle.
Indien ist ein Fotoparadies ohnegleichen, sodass Sie genügend Filmmaterial im Gepäck haben sollten - und zwar mindestens ein Drittel mehr als man normal veranschlagt -.
Die in Indien erhältlichen Filme sind relativ teuer und durch Klimaeinflüsse möglicherweise verdorben.
Diafilme sollte man nicht in Indien entwickeln lassen, die Herstellung farbiger Papierabzüge unterscheidet sich hingegen qualitativ und preislich kaum von Europa.
Zum Schutz vor Röntgenstrahlen auf Flugplätzen sollte man die Filme im Handgepäck aufbewahren und möglichst von Hand kontrollieren lassen.
Vermeiden Sie es jedoch bei aller Exotik, sich wie ein Jäger auf die Menschen zu stürzen und zu versuchen, die Schattenseiten des indischen Alltags einzufangen. Der Inder reagiert darauf sehr empfindlich. Zu respektieren sind auch die heiligen Stätten, die nicht als Kulisse für Familienfotos gedacht sind. Man sollte niemals versuchen, Menschen gegen ihren Willen abzulichten. Insbesondere gilt dies für Frauen. Besondere Rücksichtnahme ist in islamisch geprägten Regionen (Ajmer, Pushkar) und auf dem Lande angebracht. Verboten ist das Fotografieren aus Flugzeugen bei Inlandflügen und auf Flughäfen. Tabu sind auch militärisch bedeutsame Anlagen wie Brücken, Staudämme und Fabriken.
Wenn Sie archäologische Denkmäler mit Stativ und Blitzlicht fotografieren wollen, wird eine Genehmigung des Archaeological Survey of lndia, Janpath 88, New Delhi, verlangt (Ausnahme: Nationalmuseum in Delhi, wo man blitzen darf). In vielen Tempeln kann man ein Foto-ticket erwerben, in einigen ist das Fotografieren strikt verboten (z. B. Jaintempel bei Mount Abu). Im Allerheiligsten von Tempeln und bei Leichenverbrennungen ist Fotografieren absolut tabu.
Fotografieren in den Wildreservaten ist gegen Zahlung einer festgelegten Gebühr, die von Reservat zu Reservat unterschiedlich ist, erlaubt.
Fotografieren in Stammesgebieten ist nicht gestattet.
Impfungen
Impfschutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten über 3 Monate auch Hepatitis B.
Ein konsequenter Mückenschutz in den Abend- und Nachtstunden verringert das Malariarisiko erheblich, dennoch wird eine Malariaprophylaxe ebenfalls empfohlen.
Welche Impfungen letztendlich vorzunehmen sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden. Da im Einzelfall unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich immer, rechtzeitig (etwa 4 bis 6 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen.
Von Personen, die aus Gebieten mit Gelbfieber (bestimmte Länder Afrikas und Zentral- und Südamerikas) einreisen, wird ein gültiger internationaler Impfpass verlangt.
Reiseapotheke
Vergessen Sie nicht, eine kleinere oder größere Reiseapotheke mitzunehmen (wenigstens Medikamente gegen Durchfall, Fieber und Schmerzen sowie Verbandstoff, Pflaster und Wunddesinfektion), damit Sie für kleinere Notfälle gerüstet sind.
Nicht vergessen: Medikamente, die Sie ständig einnehmen müssen!
Wenn Sie spezielle Fragen zur Reiseapotheke haben, wenden Sie sich am besten an eine Apotheke mit reisemedizinisch qualifizierten Mitarbeitern.
Weitere Tipps und Informationen erhalten Sie auch bei ![]()
Für die private Auslandsreise empfehlen wir Ihnen, grundsätzlich eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen. Auch in Ländern mit Sozialversicherungsabkommen sind für bestimmte Leistungen zum Teil erhebliche Eigenanteile zu zahlen.
Hinzu kommt, dass die Kosten für einen krankheits- oder unfallbedingten Rücktransport nach Deutschland nur durch eine private Auslandsreise-Krankenversicherung abgedeckt werden. Von der gesetzlichen Krankenversicherung werden Rückführungskosten nicht erstattet.
Die Auslandskrankenversicherung sollte nach Möglichkeit Beistandsleistungen beinhalten. Dies bedeutet, dass Sie im Krankheitsfall über eine Notrufnummer administrative und bei Bedarf auch ärztliche Unterstützung durch die Krankenversicherung erhalten.
Lebensmittel und Wasser
Halten Sie sich an die alte Devise: "Cook it, peel it or leave it" ("koch es, schäl es oder vergiß es").
Verwenden Sie nur abgekochtes, sterilisiertes oder abgefülltes Wasser. Beim Kauf von Trinkwasser sollten Sie auf unversehrte Flaschenverschlüsse achten. Entkeimen Sie das in den Hotels servierte Trinkwasser sicherheitshalber geschmacksneutral mit Micropur-Tabletten. Vermeiden Sie (außer in sehr guten Hotels/Restaurants) den Verzehr von Eis/Eiswürfeln. Des Weiteren sollten Sie kein ungekochtes Gemüse oder Salat sowie nur selbst geschältes Obst zu sich nehmen.
Bestens ausgerüstet sind Sie mit leichter, nicht zu eng geschnittener Kleidung aus Baumwolle oder aus modernen Kunststofffasern. Nicht zu vergessen sind wegen der Klimaanlagen und vor allem im Winter warme Pullover, da Heizungen in Verkehrsmitteln und Hotels so gut wie unbekannt und die Bettdecken meist sehr dünn sind.
Achten Sie auf pflegeleichte, strapazierfähige Kleidung. Teure Designerstücke sind weniger angebracht; bei den einheimischen Waschmethoden und den aggressiven Waschmitteln werden sie arg strapaziert, wenn man den in jedem Hotel angebotenen Service nutzen will, seine Sachen waschen zu lassen. Zudem kann man sich vor Ort sehr preiswert mit zweckmäßiger Bekleidung versorgen.
Bitte sehen Sie aus Rücksicht auf die kulturellen Gepflogenheiten von "oben ohne" oder FKK ab.
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In diesem riesigen Land können Sie sich das Wetter und die Temperatur praktisch aussuchen. Im Prinzip gibt es drei Jahreszeiten - den Sommer, die Regenzeit und den Winter. Die wärmste Jahreszeit ist zwischen Mai und Juli. Wenn in Zentralindien die Temperaturen auf über 40 Grad steigen, ist das die ideale Zeit, sich in der erfrischenden Kühle einer Hillstation zu erholen. In den meisten Städten sorgen Klimaanlagen dafür, dass das Leben normal weitergeht. Das ist auch die Trekking-Saison, in der die Himalaya-Pässe für ein paar kurze, wertvolle Monate geöffnet werden.
Im Juni setzt der Monsun an der Westküste im Süden ein, um dann nach Norden zu wandern, den er im Juli erreicht. Es regnet aber nicht den ganzen Tag, und vielleicht sind Sie ja mit denen einer Meinung, die sagen, dass dies im Wüstenstaat Rajasthan die schönste Jahreszeit ist.
Im Oktober beginnt die beste Reisezeit. Blauer Himmel, milde Sonne und angenehme Temperaturen, nicht zu heiß und nicht zu kühl. Im Dezember und Januar kann es in den nördlichen Städten nachts recht frisch werden. In den Himalaya-Staaten gibt es sogar eine Skisaison, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut.
Telex/Telegramm
Internationaler 24-Stunden-Service von großen Hotels und Telegrafenämtern in größeren Städten.
Telefon
Telefongespräche in die meisten Länder können jetzt direkt gewählt werden. Die Vorwahl von Deutschland nach Indien ist 0091 und von Indien nach Deutschland ist 0049. Es gibt Telefonläden an jeder Ecke (ISD & STD Stände).
Post
Der Postservice und die Schalter für postlagernde Sendungen sind hervorragend. Sie können sich Briefe unter Ihrem Namen schicken lassen. Wenn Sie diese am Schalter für postlagernde Sendungen abholen, fragen Sie nach Sendungen unter ihrem Vor- und Nachnamen. Briefmarken können Sie auch oft im Hotel kaufen.
E-mail /Internet
Internet- und Cybercenter gibt es zahlreiche. Sie sind sehr preiswert, aber die Rechner oft langsam, die Kabinen winzig, Stromausfälle häufig. Alternative: große Hotels oder Reiseagenturen.
Die Öffnungszeiten können von Region zu Region unterschiedlich sein.
Banken: 10.00 bis 14.00 Uhr (Montag bis Freitag) und 10.00 bis 12.00 Uhr (Samstag).
Post: 10.00 bis 17.00 Uhr (Montag bis Freitag) und Samstag 10.00 bis 14.00 Uhr.
Büros: 09.30 bis 17.00Uhr (Montag bis Freitag), Samstag 09.30 bis 13.00 Uhr.
Auf den von expenova angebotenen Touren stehen Ihnen Englisch sprechende Reiseleiter in allen Touristenzentren zur Verfügung. In den Großstädten gibt es zumeist auch Führer, die die deutsche oder andere Sprachen sprechen. Nicht anerkannten Führern wird der Zutritt zu geschützten Denkmälern verweigert.
Indien ist ein Einkaufsparadies. Überall gibt es kunsthandwerkliche Gegenstände in den verschiedensten Farben und Formen zu kaufen, welche die Qualität von Massenware bei weitem übertreffen.
Im Norden:
Wunderbare Teppiche, Seidenstoffe, Stickereien, wertvolle Steine,
Marmor- und Specksteineinlegearbeiten, gefärbte Stoffe, Lederwaren, Miniaturzeichnungen auf Seide, Pappmaché.
Im Osten:
Gold- und Silberwaren, Madhubani-Malereien, bengalische Terrakotta-Arbeiten, Lederwaren, Seiden- und Baumwollstoffe in leuch-tenden Farben.
Im Westen:
Mode von der Stange aus Bombay, Spiegel und gefärbte Stoffe aus Gujarat, Lackwaren, Weichleder.
Im Süden:
Weltberühmte Seide aus Mysore und Kanchipuram, exquisite Sandel- und Rosenholz-schnitzereien, Filigranarbeiten in Gold, Düfte und Gewürze.
Schmuck
Silber, Gold, Edel- und Halbedelsteine in kunstvoller, handwerklich meisterlicher Verarbeitung, besonders preisgünstig. Bindis (indischer Stirnschmuck) und Modeschmuck.
Kleidung
Saris aus Seide und Baumwolle, Seidenblusen, Seidentücher, Baumwollkleidung aller Qualitäten (das Maßschneidern von Abendkleidern oder Anzügen ist besonders preisgünstig).
Sonstige Textilien
Brokatdecken und -kissen, Teppiche aus Wolle, Kashmir und Seide.
Für den Haushalt
Tee aus Darjeeling in verschiedensten Sorten.
Exotische Gewürze (bei uns oft nicht oder nicht so frisch erhältlich)
Rezepte mit neuen Zubereitungsmethoden.
Kosmetik (s. Ayurveda)
Individuell zubereitete pflegende Cremes und dekorative Kosmetik.
Möbel
Stühle, Tische und Beistelltische aus massivem Holz mit Silberbeschlägen (im Stil der Maharadscha-Paläste), natürlich handgearbeitet Gebrauchsgegenstände und Dekorationsstücke aus Messing oder Kupfer an traditionellen indischen Motiven angelehnt.
Antiquitäten
Spazierstöcke mit Schnitzereien aus der indischen Kolonialzeit.
Möbel und Uhren aus der Kolonialzeit.
Skulpturen aus Holz, Marmor oder Bronze.
Kunsthandwerk
Aus Messing oder Kupfer: alles vom handgearbeiteten Tablett bis zum Kerzenständer, Gujarat-Spiegel.
Aus Eben- oder Rosenholz: Handgeschnitztes vom Brieföffner bis zum Salatbesteck, kunstvolle Miniaturschnitzereien.
Aus Marmor: Dosen und Tierfiguren mit Einlegearbeiten aus Halbedelsteinen.
Aus Ton: z.B. bengalische Keramik, Krüge, Vasen.
Offizielle Staatssprache ist Hindi. Als "assoziierte" Sprache für Verkehr und Handel wird Englisch verwendet. Daneben sind weitere 17 Lokalsprachen anerkannt. Insgesamt spricht man in ganz Indien 1.652 Sprachen und Dialekte.
Es ist üblich, Portiers, Kellnern, Fahrern und Führern Trinkgelder zu geben. In Rechnungen sind diese nicht enthalten.
Viele Angestellte sind auf Lohnaufbesserung durch Trinkgelder angewiesen: für einfache Dienste z. B. umgerechnet einen halben Euro (vorausgesetzt, Sie sind mit der Leistung zufrieden).
Innerindische Flüge starten in Delhi und Bombay vom nationalen Domestic Flughafen, der ca. 20 Minuten Fahrzeit vom internationalen Flughafen entfernt ist.
Die Inlandsflugverbindungen werden von staatlichen Fluggesellschaften wie Indian Airlines, und Privatfluggesellschaften wie Jet Air, Sahara Airlines und Alliance Air bedient. Dieses Netz verbindet über 70 Städte.
Zugfahren ist eine der ganz besonderen Erfahrungen, die Sie in Indien machen können. Das innerindische Bahnsystem ist das größte in Asien und das zweitgrößte der Welt. Es verfügt über 62.300 km Schienenstrang, über 7.030 Stationen und über 11.200 Lokomotiven, viele davon Dampflokomotiven. Viele Expressinien verbinden die bedeutendsten Städte. Andere Linien, viele von ihnen sind gemächliche örtliche Verbindungen, verbinden die meisten anderen Teile des Landes. Busse ergänzen dieses Liniennetz, um auch Regionen zu erreichen, die nicht an die Bahn angeschlossen sind.
Am oberen Ende der Preisskala gibt es die Sonderzüge The Royal Orient und Palace on Wheels, mit denen Sie von Delhi aus eine unvergessliche 8-tägige Luxusrundreise im Stile eines Maharajas durch Gujarat bzw. Rajasthan machen können.
Bus
In Indien gibt es ein weites Netz der Busverbindungen, die alle Teile des Landes untereinander verbinden, besonders Regionen, in denen die Bahn nicht verkehrt wie z.B. Bergregionen.
In den Städten können Sie Taxis und dreirädrige Auto-Rikschas (Threewheeler) mieten. Die Tarife werden auf Kilometerbasis berechnet. Nicht alle haben Zähler. Wenn aber welche vorhanden sind, bestehen Sie darauf, dass diese in Ihrer Gegenwart eingestellt werden. Die Preise ändern sich von Zeit zu Zeit und stimmen daher nicht immer mit den Angaben auf den Zählern überein. Die Fahrer sollten allerdings immer eine Kopie der letzten gültigen Tarifbestimmungen zur Kontrolle bei sich haben.
Mietwagen
Es ist üblich, Mietwagen mit Fahrern zu nehmen, weil selbst der normale Verkehr samt Threewheelern und Kamelen fast jeden Touristen überfordert. Verlässliche indische Agenturen bieten gute Leistung zu sehr günstigen Preisen, auf dem Lande bereits ab etwa 15 Euro, in den Großstädten ab etwa 50 Euro pro Tag und 200 km, alles inklusive. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Fahrer Englisch spricht, und lassen Sie sich vor Ort eine zuverlässige Agentur empfehlen!
Die indische Währung lautet auf Rupie (Rs) unterteilt in 100 Paisa (p). Die Münzen haben einen Wert von 5, 10, 20, 25, 50 bzw. 1, 2, 5 Rs, die Banknoten von 1, 2, 5, 10, 20, 50, 100 und 500 Rs.
Devisenbestimmungen
Es darf keine indische Währung ein- oder ausgeführt werden.
Reisende, die mehr als USD 2.500 Bargeld sowie über USD 10.000 Reiseschecks und Bargeld (Gesamtwert) einführen wollen, müssen dieses auf der Currency Declaration Form, die Sie bei Ihrer Einreise erhalten, angeben.
Banken und Kreditkarten
Touristen sind angewiesen, ihr Bargeld oder ihre Reiseschecks nur bei Banken oder autorisierten Geldwechslern umzutauschen und die Tauschquittungen aufzubewahren. Das ermöglicht auch den Rücktausch der indischen Währung bei Abreise.
Nehmen Sie genug Geld oder Kreditkarten (Visa, American Express) mit. Die Andhra-Bank oder die Bank of Baroda wechseln Geld per Kreditkarte. Wechseln in großen Hotels geht schneller als in Banken. Akzeptieren Sie keine angerissenen Scheine. Geldautomaten sind außer in Delhi unüblich.
MEZ + 4.5 Stunden im Winter, MEZ + 3.5 Stunden im Sommer
Alle persönlichen Gegenstände, die Sie benötigen, sind zollfrei. Darunter fallen:
persönliche Schmuckgegenstände, Geschenke im Wert von 600 Rs., 200 Zigaretten, 50 Zigarren und 0,95l alkoholische Getränke.
Professionelles Material und Artikel, die einen hohen Wert haben, können nur dann zollfrei importiert werden, wenn der Reisende eine schriftliche Erklärung abgibt, dass diese Sachen wieder reexportiert werden.