Ankunft und Abreise |
Gesundheit |
Bei allen angebotenen Individualreisen werden Sie am Flughafen von Ihrem örtlichen Reiseleiter begrüßt und zu Ihrem Hotel gebracht. Bitte achten Sie auf das Schild mit Ihrem Namen. Bei der Abreise begleitet er Sie bis zum Flughafen und ist Ihnen beim Einchecken behilflich.
Luftweg
Internationaler Flughafen Phnom Penh*
Internationaler Flughafen Siem Reap*
Landweg
Poipet (Thailand)*
O’smach (Thailand)*
Koh Kong (Thailand)*
Khorm Samnor (Vietnam)*
Bavet (Vietnam)*
Veng Kham (Lao)
*hier besteht die Möglichkeit eines "Visums bei Einreise". Bei Überlandreisen empfiehlt sich jedoch, ein vorheriges Visum bei der Botschaft einzuholen.
Benötigte Unterlagen
Ablauf
Überreichen Sie Ihren Pass, den Visaantrag und die Visagebühr bei Ihrer Ankunft dem Beamten am Visa-Schalter. Sie erhalten dann Ihr Visum.
Bearbeitungszeit
ca. 20 – 60 Minuten; Zeiten können variieren
Sonstiges
Das Touristen-Visum für die einmalige Einreise ist 4 Wochen gültig.
Der Visastempel benötigt eine ganze Seite.
Keine vorherige Registrierung oder Genehmigung der Behörden nötig.
Benötigte Unterlagen
Botschaft des Königreiches Kambodscha
Konsularabteilung
Benjamin-Vogelsdorff-Strasse 2
13187 Berlin
Tel.: 030- 48637901
Fax.: 030- 486379-72
E-Mail: REC-Berlin@t-online.de
www.kambodscha-botschaft.de/visa_d.html
Die Visumstelle der Botschaft steht Ihnen Montags bis Freitags zwischen 08:30 - 12:00 Uhr und von 13:30 - 16:30 Uhr zur Verfügung. Bitte achten Sie darauf, dass die Botschaft an den gesetzlichen Feiertagen geschlossen ist.
Ablauf
Um ein Visum zu erhalten, senden Sie alle o.g. Dokumente an eine Botschaft in Ihrer Nähe.
Bearbeitungszeit
Bitte kontaktieren Sie die Botschaft.
Sonstiges
Touristenvisa gestatten nur einen Besuch; die maximale Dauer des Aufenthaltes beträgt einen Monat, beginnend mit dem Tag der Ankunft, innerhalb der dreimonatigen Gültigkeitsdauer.
Der Visastempel benötigt eine ganze Seite.
Keine vorherige Registrierung oder Genehmigung der Behörden nötig.
Ab sofort können Sie Ihr Visum für Kambodscha auch online beantragen und bezahlen!
Voraussetzungen:
- noch mind. 6 Monate gültiger Reisepass,
- aktuelles, digitales Passfoto (jpg.),
- Bezahlung mit Visa oder Master Card.
Spannung: 220V, 50 Hz. Stromversorgung ist jedoch unregelmäßig, besonders außerhalb der Großstädte.
Die Khmer Küche ist normalerweise stark gewürzt und besteht zu einem hohen Anteil aus Fisch. Fisch und Reis sind die Hauptbestandteile einer kambodschanischen Mahlzeit. Lokale Spezialitäten sind unter anderem Gerichte aus Schweine-, Rind- und Hühnerfleisch sowie aus Meeresfrüchten. Curries, Suppen, chinesische, thailändische und indische Gerichte sind in Kambodscha weit verbreitet. In den Touristenzentren sind heute auch italienische- und französische Gerichte erhältlich.
Die französische Küche ist weiterhin auf dem Vormarsch. Frisches Brot ist täglich in Phnom Penh und anderen großen Städten erhältlich. Es wird oft auf dem Markt oder an Straßenständen verkauft. In der Khmer Sprache wird es Num Pang genannt.
01.01.: Internationaler Neujahrstag
07.01.: Sieg über den Völkermord
08.03.: Internationaler Frauentag
Kambodschanisches/Khmer Neujahr
01.05.: Internationaler Tag der Arbeit
01.06.: Internationaler Kindertag
18.06.: Geburtstag der Königin
24.09.: Tag der Verfassung/Jahrestag der Thronbesteigung
Pchum Ben Tag / Pariser Friedensvertrag
30.09/01.10.: König Norodom Sihanouk’s Geburtstag
09.11.: Unabhängigkeitstag
Wasser Festival
10.12.: Tag der Vereinigten Nationalen Menschenrechte
Fotografieren ist erlaubt, mit Ausnahme von Objekten mit militärischer Bedeutung, z. B. Flughäfen, politische Aktionen oder staatliche Paraden.
Die Höflichkeit gebietet es immer um Erlaubnis zu fragen, bevor Sie von Menschen, im Besonderen Mönche, oder in einem Tempel Fotos machen.
Ärzte und Krankenhäuser sind im Land ebenso rar wie ihre Ausrüstung. Viele der kambodschanischen Ärzte wurden von den Roten Khmer umgebracht.
Die medizinische Situation ist vor allem in den ländlichen Gebieten sehr schlecht. Im Falle einer notwendigen Operation oder umfangreicheren Behandlung ist anzuraten, diese besser in den Nachbarländern Singapur, Thailand oder Malaysia vornehmen zu lassen.
Impfungen sind für die Einreise nach Kambodscha nicht vorgeschrieben. Reisen Sie aus einem mit Cholera infiziertem Land ein, ist eine Cholera-Impfung vorgeschrieben. Bitte kontaktieren Sie vor Reiseantritt einen Arzt.
Malaria
Obwohl die Touristenzentren um Siem Reap und Phnom Penh als malariafrei gelten, sollten Sie Vorkehrungen treffen um Moskitostiche zu vermeiden, z.B. durch ein starkes Moskitorepellent, Mosquitonetze und evtl. Mückenspiralen. Wird eine Prophylaxe empfohlen, muss damit vor Reiseantritt begonnen und diese nach der Rückkehr für einige Zeit fortgesetzt werden. Es sei darauf hingewiesen, dass einige Malariamedikamente Nebenwirkungen verursachen und nur auf ärztlichen Rat hin eingenommen werden sollten.
Auch Dengue-Fieber wird wie Malaria von Anopheles Mücken übertragen, hat ähnliche Symptome, tritt jedoch nicht in Schüben auf und hat keinen tödlichen Verlauf. Für Dengue-Fieber gibt es keine medizinische Prophylaxe, es können nur die Symptome behandelt werden.
Lebensmittel und Wasser
Verwenden Sie nur abgekochtes, sterilisiertes oder abgefülltes Wasser. Vermeiden Sie Eis. Des Weiteren sollten Sie kein ungekochtes Gemüse sowie nur selbst geschältes Obst zu sich nehmen.
Wertvolle Hinweise finden Sie auch bei ![]()
Für die private Auslandsreise empfehlen wir Ihnen, grundsätzlich eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen. Auch in Ländern mit Sozialversicherungsabkommen sind für bestimmte Leistungen zum Teil erhebliche Eigenanteile zu zahlen.
Hinzu kommt, dass die Kosten für einen krankheits- oder unfallbedingten Rücktransport nach Deutschland nur durch eine private Auslandsreise-Krankenversicherung abgedeckt werden. Von der gesetzlichen Krankenversicherung werden Rückführungskosten nicht erstattet.
Die Auslandskrankenversicherung sollte nach Möglichkeit Beistandsleistungen beinhalten. Dies bedeutet, dass Sie im Krankheitsfall über eine Notrufnummer administrative und bei Bedarf auch ärztliche Unterstützung durch die Krankenversicherung erhalten.
Das Klima in Kambodscha wird vom Monsun bestimmt. Während der Regenzeit zwischen Mai und Oktober bläst der Südwestmonsun und bringt dem Land große Mengen an Niederschlag. Die Trockenzeit dauert von November bis April. Im Verlauf eines Jahres ändert sich vor allem die Luftfeuchtigkeit. Die Temperaturen bleiben hingegen fast konstant. Während der Regenzeit erhöht sich die Luftfeuchtigkeit bis auf 90 Prozent, doch in der Trockenzeit kann sie tagsüber sogar auf weniger als 50 Prozent sinken. Die Höchsttemperaturen schwanken zwischen 30 und 34 Grad.
Telefonate ins Ausland sind möglich. In den Poststellen, Hotels und Supermärkten werden Telefonkarten verkauft. Die Landesvorwahl von Kambodscha ist +855, die Vorwahl von Phnom Penh (0) 23 und Siem Reap (0) 63.
GSM 900 und 1800 Netzwerke versorgen Phnom Penh und andere größere Städte. Hauptnetzwerkbetreiber sind Cambodia Shinawatra (www.camshin.com), Samart (www.hello16-gsm.com) und MobilTel (www.mobitel.com.kh)
Luftpost nach Europa braucht vier bis fünf Tage, nach USA eine Woche bis zu zehn Tage.
Internetcafés gibt es in Phnom Penh und Siem Reap.
Seit Ende des Bürgerkrieges ist Kambodscha ein sicheres Reiseland geworden. Dennoch ist es bei Abstechern in entlegenere Gebiete ratsam, sich über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort zu informieren. Die Hauptstadt Phnom Penh und der Tempelkomplex von Siem Reap sind für Touristen jedoch sichere Gebiete.
Aktuelle Sicherheitshinweise erhalten Sie auch beim Deutschen Auswärtigen Amt,
Tel.: +49 (0) 228 173678 oder im Internet unter www.auswaertiges-amt.de
Mienen und Munition
Während der 80-er Jahre galt Kambodscha als das Land mit der höchsten Minendichte weltweit.
Heutzutage sind die Touristengebiete weiträumig minenfrei. Dennoch gilt, dass man auf keinen Fall herumliegendes Kriegsmaterial oder nicht eindeutig bestimmbare Gegenstände anfassen darf, da es sich um nicht detonierte Munition oder Minen handeln kann. Des weiteren wird geraten, nicht die markierten Pfade und Wege zu verlassen und sich für Ausflüge in die entlegeneren Gebiete einen Führer zu nehmen.
Es macht einen schlechten Eindruck seinen Gefühlen wie Verärgerung oder Ungeduld öffentlich Ausdruck zu verleihen. Probleme sollten mit Ruhe und Besonnenheit gelöst werden.
Allgemein gilt es sich den Sitten gemäß zu kleiden, die Schultern sollten bedeckt sein und die Beinkleidung sollte zumindest bis zu den Knien reichen. Vor dem Betreten eines Tempels, ebenso wie privater Wohnräume, sind die Schuhe am Eingang auszuziehen. Beim Hinsetzen sollten die Füße weder zum Altar noch zum wichtigsten religiösen Bild zeigen. Arme und Beine sind vollständig bedeckt zu halten, das heißt keine kurzen Röcke und Shorts oder knappen Oberteile. Gegebenenfalls kann man sich ein Tuch um die Schultern schlingen. Badekleidung sollte dem Strand oder Hotelpool vorbehalten bleiben.
Es ist üblich eine kleine Spende für den Erhalt der Anlage zu hinterlassen. Mit dem Zeigefinger auf andere Leute oder auch Gegenstände zu zeigen, wird als unhöflich angesehen. Da der Kopf als das heiligste Körperteil angesehen wird sollte dieser nie berührt werden. Dementsprechend sollte man auch nie jemanden die Füße entgegenstrecken.
Bei der traditionellen Begrüßungsform werden die Handflächen wie zum Gebet aneinandergelegt und der Kopf geneigt, dies gilt jedoch weniger für Touristen, denn heutzutage wird das westliche Handschütteln zunehmend übernommen.
Politische Themen sollten sensibel und mit Zurückhaltung behandelt werden.
Kambodscha hat eine lange kunsthandwerkliche Tradition, die weit in die Landesgeschichte zurück reicht. Heute ist Kambodscha bekannt für seine schönen Schnitzereien mit religiösen Themen, z. B. mit indischen Ramayana- oder Mahabharata-Motiven. Repliken in exzellenter Qualität sind in Phnom Penh und Siem Reap erhältlich. Kambodscha produziert Silberwaren in sehr guter Qualität, sowohl im klassischen Khmer-Design als auch in chinesischem Design. Auch Seiden- und Baumwolltextilien sind als Mitbringsel beliebt. Seide wird oft mit Silber- und Goldfäden bestickt und zu Kleidung oder Taschen verarbeitet. Ein traditionelles und sehr beliebtes Mitbringsel ist der Krama. Ein aus Baumwolle gefertigter, bunter Schal.
Amtssprache ist Khmer und wird von 95 % der Bevölkerung gesprochen. Französisch ist Handels- und Bildungssprache. Chinesisch und Vietnamesisch werden ebenfalls gesprochen. Die jüngere Generation spricht häufig auch Englisch.
Trinkgelder werden gerne von einheimischen Führern, Trägern und Angestellten in westlichen Hotels und Restaurants entgegengenommen.
Zahlreiche Fluggesellschaften bieten Direktverbindungen nach Phnom Penh und Siem Reap an. Ebenso existiert ein Streckennetz innerhalb Kambodschas.
Kambodscha verfügt über zwei Eisenbahnstrecken, von Phnom Penh aus in nordwestlicher Richtung nach Battambang und in südwestlicher Richtung nach Sihanoukville. Die Züge sind extrem langsam und die Waggons und Gleise befinden sich in fragwürdigem Zustand, daher ist es nicht unbedingt ratsam mit der Bahn zu fahren.
Die meist befahrensten Strecken befinden sich in gutem Zustand, dennoch sind viele Straßen und Brücken in schlechter Verfassung. Am besten ist es tagsüber zu reisen und für abgelegenere Strecken wird empfohlen, sich nach der momentanen Sicherheitslage der Strecke zu erkundigen. Während der Regenzeiten ist es ratsam, die dadurch bedingte Verschlimmerung der Straßenverhältnisse bei der Planung von Überlandfahrten mit einzubeziehen.
Zwischen Siem Reap und Phnom Penh dauert es mit dem Expressboot vier Stunden. Darüber hinaus gibt es Bootsverkehr nach Kampong Cham, Kratie und Stung Treng.
PKW können mit Chauffeur gemietet werden. In Anbetrachts des Verkehrs, sowie des Zustands der Straßen ist dies durchaus ratsam.

In den Städten gibt es überall Taxis, jedoch sind Cyclos (Rikschas) oder Motodops (Mofas) nicht nur eine günstigere Alternative, sie sind ebenfalls eine Variante der Stadtbesichtigung, welche sich immer größerer Beliebtheit erfreut.
Laufen ist in Phnom Penh tagsüber sehr sicher und meist die beste Variante, um die Stadt zu erkunden. Im Sommer kann es jedoch sehr heiß werden.
Die lokale Währung in Kambodscha ist der Riel. USD werden in Form von Bargeld generell im ganzen Land als Zahlungsmittel akzeptiert. Es empfiehlt sich sicherheitshalber genug Bargeld in USD - keine Euros - in kleinen Scheinen bei sich zu haben. Ausländische Währungen müssen bei der Einreise deklariert werden.
In Kambodscha gibt es keine ATMs. Kreditkarten sind nicht sehr verbreitet. Banken, die Reiseschecks akzeptieren sind nur teilweise verbreitet. Außerhalb von Phnom Penh, Siem Reap, Sihanoukville, Battambang und Kompong Chan ist es schwierig diese einzutauschen. Geldabhebungen mit Kreditkarten sind in Phnom Penh, Siem Reap, Sihanoukville und Battambang möglich. Die Gebühren sind jedoch sehr hoch.
Der Zeitunterschied nach Deutschland beträgt MEZ + 6 Stunden, während der europäischen Sommerzeit + 5 Stunden.
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