Myanmar
Kurze Einführung
Das ehemalige Burma ist erst vor einigen Jahren aus der völligen Isolation erwacht und seit 1995 für ausländische Besucher geöffnet. Es unterscheidet sich sehr gegenüber den meisten anderen Ländern und gilt als das ursprünglichste Reiseland Südostasiens.
Myanmar ist Asien von seiner besten Seite. Mehr als jedes andere Land Asiens konnte Myanmar, auch bekannt als Burma oder Birma, seine Kulturen und Traditionen bewahren. Es ist ein tief gläubiges, buddhistisches Land und berühmt wegen seiner Fülle an Sehenswürdigkeiten, interessanter Kulturen, den vielfältigen Naturschönheiten und vor allem wegen der einzigartigen Gastfreundschaft seiner Bewohner. Die Vielfalt an geheimnisvollen Monumente, Mythen und Magien, hinterlässt bei jeder Reise durch das "Goldene Land" eine Fülle spannender, exotischer Erlebnisse, Eindrücke und Erkenntnisse. Ein Zauber umhüllt das Land mit seinen tropischen Ebenen, den Ausläufern des Himalaya, dem dichten, Teak-reichen Dschungel und dem Ayeyarwady Fluss.
Eine individuelle Reise durch Myanmar, weit ab von modernen Großstädten, westlicher Alltagshektik und noch weit entfernt vom Massentourismus, ist auch eine Reise in die Vergangenheit der indo-chinesischen Zivilisation.
Ein offenes Wort
Myanmar wird regiert von einer Militärdiktatur. Als Reisender in dieses Land, unterstützen Sie zwangsläufig auch die Regierung mit Ihrem Geld. Deshalb aber zu entscheiden - Nein, dieses Land besuche ich nicht! - halten wir für etwas zu schnell geurteilt. Allerdings sollte sich jeder schon sehr bewusst sein, in welches Land er hier einreist, wie er sich verhält und welche Einstellungen vorhanden sind.
Die Burmesen selbst haben Angst, dass nach der Katastrophe im Irrawaddy Delta noch eine weitere folgt, wenn die Touristen ausbleiben und dann mangels Arbeit Einkünfte wegfallen.
Die politische Lage in Myanmar wird nach dem Sturm Nargis im Jahr 2008 anlässlich der schwierigen Hilfslage immer wieder thematisiert. Man muss allerdings dazu sagen, dass es dieselbe Junta auch während der Boomjahre 2003-2006 gab. Auch Handyverbot, kaum Internet-Zugang ... gab es damals schon. Bleiben die Touristen aus, so trifft das weniger die Junta, sondern die Menschen der Mittelschicht. Das sind genau die Menschen die ein Land wie Myanmar im Zuge seiner politischen Weiterentwicklung irgendwann brauchen wird.
Bei einigen Stammkunden hat sich so etwas wie eine "jetzt erst Recht Haltung" eingestellt. Sie fühlen sich verpflichtet, gerade wieder nach Myanmar zu gehen und die Menschen dort nicht alleine zu lassen. Eines ist jedoch sicher: wer immer reist, wird mit offenen Armen empfangen, die Freundlichkeit der Burmesen ist weltweit nicht zu überbieten!


