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Vietnam

Einführung

Mofas, überall Mofas - das ist der erste Eindruck während einer Reise von diesem Land. Mal sind es nur drei oder vier Exemplare, mal ganze Bienenschwärme. Bepackt mit Kartons voller Colaflaschen und "Tiger"-Bier aus Singapur, mit prall gefüllten Einkaufstaschen, mit Hühnerkäfigen, mit zwei, drei Kindern, mit Alten, die Betelbissen kauen, mit Frauen, deren seidige Ao-Dai-Gewänder im Wind flattern und die zum Schutz vor Sonne und Schmutz schneeweiße Handschuhe tragen. Und mit Bauern, deren Bambushüte an Papierschirmchen in Eisbechern erinnern, aber vor allem typisch sind für dieses wundervolle Land: Vietnam.

Wie schön, dass es hier keinen Massentourismus wie anderswo in Südostasien gibt, denn genau dies macht den Zauber des Landes zwischen dem Roten Fluss (Song Hong) im Norden und dem Mekongdelta im Süden aus: Hier wird nichts für Besucher inszeniert oder geschönt. Hinter jedem windschiefen Häuschen mit Blechdach, auf den schwimmenden Märkten im Mekong-Gebiet, auf den Bauernmärkten von Hue oder Da Nang lassen sich authentische Eindrücke einfangen wie bunte Schmetterlinge.

Hier können Sie auf Ihrer individuellen Reise nach Lust und Laune Entdeckungen machen: den kleinen, verwunschenen Cao-Dai-Tempel um die Ecke, aus dem Räucherwerk duftet, den quirligen Obstmarkt mit Rambutan- und Melonenverkäuferinnen, Fleischhändlern oder Chinesen, die mit lebhaften Gesten Stoffe oder Blechgeschirr anpreisen oder das chaotische Gewusel auf den manchmal arg lädierten Straßen.

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