Bhutan - Festung der Götter

18-tägige Kleingruppenreise mit Durchquerung Bhutans von West nach Ost und Besuch eines farbenprächtigen Festivals, das jeweils in den Reiseverlauf integriert wird!

Diese ganz besondere Wander- und Kulturreise, die an der westlichen Grenze beginnt und in den östlichen Tälern endet, beinhaltet nicht nur ein farbenfrohes Festival, sondern auch wunderschöne Wanderungen zu Dörfern und spirituellen Orten. Die milden Temperaturen im Punakha Tal verbreiten südländisches Flair und versprechen herrliche Bergblicke. Ausserdem erkunden Sie die wunderschönen Täler Bumthangs, dem Herzstück des Buddhismus und erklimmen das Kloster Taktshang in Paro, ein Highlight jeder Bhutanreise. Eine Übernachtung im Gästehaus des Chodor Klosters in Ostbhutan ermöglicht Ihnen Einblicke in das klösterliche Leben und die Ausbildung der Mönche.
Die Menschen des Landes werden Ihr Herz erobern und ihre Gastfreundschaft wird Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben.

Reiseverlauf

Tag 01: Auf den Schwingen des Drachen nach Bhutan
Erwartungsvoll besteigen Sie die Maschine der Drukair. Entlang des Himalayas und vorbei an den höchsten Bergen der Welt geht es ins kleine versteckte Königreich Bhutan, nach Paro. Endlich kann Ihre Reise durch Bhutan beginnen. Am Ausgang des Flughafens erwartet Sie bereits Ihr freundlich lächelnder Guide in einem traditionellen Gho und Ihr Fahrer verstaut emsig das Gepäck, während Sie erst einmal tief durchatmen und die fremdartige Szenerie auf sich wirken lassen. Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel starten Sie je nach Ankunftszeit bereits zu den ersten Besichtigungen im Tal wie dem schönen alten Kichu Lhakhang und dem mächtigen Rinpung Dzong.
Übernachtung in Paro

Tag 02: Das malerische Parotal
Das Parotal hat sich seine idyllische Natur trotz des Flughafens und der regen Bautätigkeit bewahrt. Es ist durchzogen von einem Mosaik aus Reisfeldern und Bauernhäusern, die zu den schönsten des Landes gehören. Sie nutzen den schönen Morgen und fahren ein paar Kilometer ins benachbarte Bongde Tal, wo Sie eine schöne ca. 2-stündige Wanderung rund um die Felsenklöster von Dzongdakha starten. Die Gebäude schmiegen sich unter eine Felswand und teilweise sind es nur Bauernhäuser mit Gebetsräumen bzw. eines davon ist auch ein kleines Kloster und vielleicht serviert Ihnen der Mönch sogar eine Tasse Tee. Fröhlich gestimmt nach dieser schönen Tour besuchen Sie dann den nahegelegenen Guru Rinpoche Chorten und essen zu Mittag in einer Hauswirtschaftsschule nebenan. Den Nachmittag verbringen Sie im hinteren Teil des Tales mit einem Rundgang am Drukgyel Dzong und einem Bummel durch das kleine Städtchen Paro.
Übernachtung in Paro

Tag 03: Ein sagenumwobener Pilgerort
Auf den heutigen Tag freuen sich alle besonders, geht es doch hinauf zum Taktshang Kloster, auch Tigernest genannt, das zu den berühmtesten Pilgerorten im Himalayaraum gehört. Zahlreiche grosse Meister des Buddhismus haben hier meditiert und den Ort mit ihrer Anwesenheit gesegnet. Der berühmteste ist wohl Padmasambhava, der aus Tibet kam um den Buddhismus in Bhutan zu verbreiten.
Der teils etwas steile Pfad führt durch moosbehangenen Bergwald, durchzogen von wasserbetriebenen Gebetsmühlen zu der Klosteranlage, die wie eine Bienenwabe unter einer schwarzen Felswand klebt. In den Fels gemeiselte Stufen führen vorbei an einem Wasserfall hinüber zu dem beeindruckenden Gebäude, das auf 2.950 m Höhe liegt. Man braucht ca. 2 ½ Std. bis man oben angelangt ist. Nach einem Rundgang gönnen Sie sich in der etwas unterhalb liegenden Cafeteria noch eine kurze Pause und geniessen den atemberaubenden Ausblick. Nach einer Stärkung in einem der zahlreichen kleinen Restaurants machen Sie sich auf den Weg in die Hauptstadt Thimphu. Die Strasse führt entlang wildzerklüfteter Schluchten und einem sprudelnden Gebirgsfluss in die Metropole des Landes. Der Verkehr nimmt zu und der ländliche Charakter wird abgelösst von Hochbauten und modernen Gebäuden, die sich die Hänge des Tales hinaufziehen. Sie besuchen noch den Platz mit dem Memorial Chorten und umrunden zusammen mit den anderen Pilgern die grosse Stupa, bevor es ins Hotel geht. Übernachtung in Thimphu

Tag 04: Weiter ins Landesinnere
Nach einer hoffentlich erholsamen Nacht und einem leckeren Frühstück geht es gleich wieder auf Erkundungstour. Sie fahren hinauf zur goldenen Buddha Statue, genannt Dordenma, um den herrlichen Blick am Morgen auf die erwachende Stadt zu geniessen. Dann gehts weiter zum schönen Changangkha Kloster, einem der ältesten Klöster Bhutans. In der staatlichen Schule für traditionelle Handwerkskünste, genannt Zorig Chusum, lernen Sie dann einiges an Techniken kennen, die hier den Schülern beigebracht werden. Am Nachmittag bringt Sie dann Ihr Fahrer gemütlich hinauf zum Dochu La Pass, wo Sie hoffentlich eine fantastische Aussicht geniessen können. Denn bei gutem Wetter hat man hier einen Blick auf die 7.000er Bergkette an der Grenze zu Tibet. Nach einem kleinen Spaziergang rund um die Chorten gehts hinunter ins Tal von Wangdue Phodrang, das von einem breiten Fluss durchzogen ist. Eine weite Ebene eröffnet sich Ihnen beim Ort Lobesa, wo die Strasse nach Punakha abzweigt. Hier parken Sie und spazieren zwischen golden glänzenden Reisfeldern und durch ein kleines Dorf hinüber zum Chimi Lhakhang, der auf einem kleinen Hügel erbaut wurde. Er ist „Drukpa Kinley“ geweiht, einem etwas verschrobenen Heiligen, dessen Geschichte Ihnen der Guide bereits vorher erzählt. Mit vielen schönen Erlebnissen im Gepäck geht's dann zu Ihrem Hotel, wo Sie es sich gemütlich machen. Übernachtung in Punakha

Tag 05: Das idyllische Punakha Tal
Den heutigen Tag verbringen Sie in diesem wunderschönen Tal und die Krönung ist wohl der Besuch im beeindruckenden Punakha Dzong, der auf einer Landzunge liegt, die von zwei Gebirgsflüssen umspült wird. Erst geht es über eine traditionelle hölzerne Brücke hinüber zu dem riesigen Gebäude, dessen Mauern ein Bollwerk gegen die einfallenden Tibeter bieten sollten. Die prunkvollen Innenhöfe bestechen durch ihre Schnitz- und Malkunst, die von den besten Künstlern des Landes gestaltet wurden und die grosse Gebetshalle bietet Platz für die zahlreichen Mönche, die in diesem Dzong leben und ihren Glauben praktizieren. Aber bevor Sie sich diesen Augenschmaus gönnen, geht es erstmal hinauf zum kleinen malerischen Bergdorf Chorten Ningpo, wo Sie Ihre heutige Wanderung starten. Sie besuchen kurz das grosse Kloster mit seinen beeindruckenden Statuen und dann führt Sie ein schmaler Weg weiter hinten in den Taleinschnitt, wo schöne Bauernhäuser den Weg säumen. Entlang eines Baches erreichen Sie dann wieder Ihren Ausgangspunkt. Übernachtung in Punakha

Tag 06: Wo die Monarchie ihren Anfang nahm
Sie verlassen die herrliche Gegend von Punakha und hinter Wangdue Phodrang schlängelt sich die Strasse hoch über dem Fluss bis nach Chuzomsa und steigt dann an bis zum Pele La-Pass. Das Tal ist so eng, dass die Häuser und Felder auf den steilen Berghängen liegen und teilweise nur schwer zu erreichen sind. Sie erreichen den Pass, dessen schönes Tor Sie in den Distrikt des Trongsa Penlop bringt, dem einst mächtigsten Herrscher Bhutans und Vorläufer der späteren Könige Bhutans. Die Strasse vom Pass schlängelt sich hinunter in zahlreiche kleine malerische Ortschaften und weidende Yaks durchziehen die Landschaft. Beim Chendebji Chorten machen Sie den ersten Stopp, liegt er doch malerisch neben dem Fluss. Nach einer kleinen Teepause in einem netten Restaurant gehts weiter in Richtung Trongsa. Nach einer Kurve taucht plötzlich der Trongsa Dzong auf, der sich über der Schlucht des Mangde Flusses erhebt. Doch bevor Sie dort hingelangen, heisst es noch ein paar Kilometer ans Talende zu fahren, erst dort gibt es eine Brücke, die Sie hinüber nach Trongsa bringt. Eine ausgiebige Besichtigung des Trongsa Dzongs mit einem kleinen Spaziergang durch das beschauliche Städtchen erwarten Sie dann anschliessend. Übernachtung in Trongsa

Tag 07: Bumthang
Hinter Trongsa schlängelt sich die Strasse hinauf zum Yotong La. Die Landschaft ist etwas rauh und einsam und vereinzelt sind Strassenarbeiter zu sehen, die hier ein karges Leben führen. Der Yotong La ist das Eingangstour nach Bumthang, eine herrliche Gegend mit vielen wunderschönen Klöstern und malerischen Landschaften. Das erste Tal das Sie nach dem Pass erreichen ist das Chumey Tal. Es erstreckt sich durchschnittlich auf 2.600 m Höhe und kleine Dörfer und Klöster liegen verstreut. Es werden hier Weizen, Gerste, Kartoffeln und hauptsächlich Buchweizen angebaut und zu diversen Spezialitäten verarbeitet. Die Strasse verläuft in der Talmitte und wenn Sie in die Gegend um Zugne kommen, sehen Sie kleine Läden mit selbstgewebten Stoffen aus Schaf- und Yakwolle, die neben der Strasse zum Verkauf angeboten werden. Zwei Kilometer hinter Zugne führt die Strasse an Prakhar vorbei, einem malerischen Dorf, das auf einem Plateau über einer Flussbiegung liegt. Nachdem Sie den Kiki La (2.900 m) überquert haben, sehen Sie vor sich das kleine Städtchen Jakar, wo Sie drei Nächte bleiben werden. Den Nachmittag verbringen Sie bereits damit, einige der wunderschönen Klöster des Tales zu besuchen, nämlich das Jambay und das Kurjey Kloster, zu denen Sie einen kleinen Spaziergang unternehmen. Übernachtung in Jakar

Tag 08: Im Herzstück des Buddhismus
Sie beginnen den Tag gemütlich mit einem Besuch im Dzong des „Weissen Vogels“, wo im Herbst auch das Festival stattfindet. Der elegant wirkende Dzong blickt von einem Felsvorsprung ins Tal hinab und ist bei weitem nicht so gross wie andere Festungen. Er beherbergt die Distriktverwaltung und seit 1998 auch wieder Drukpa-Mönche. Dann gehts auf die andere Seite der Stadt, wo unübersehbar etwas oberhalb das grosse Lhodrakarchu Kloster steht. Von hier oben hat man einen wunderbaren Blick über das Tal. Das Kloster gleicht eher einer tibetischen Anlage und ist tatsächlich nach dem grossen Kloster Lhodrak in Südtibet benannt. Der dortige Lama war nach Bumthang geflüchtet und ist auch hier gestorben. Die derzeitige Reinkarnation stammt aus Ostbhutan und das Kloster beherbergt derzeit um die 350 Mönche. Sie gönnen sich nun eine kleine Pause und probieren den hier hergestellten „Schweizer Käse“ in der kleinen Käserei von Fritz Maurer und dann geht's in ein Bauernhaus, wo ein köstliches traditionelles Essen auf uns wartet. Dann versuchen Sie sich im Bogenschiessen, was gar nicht so einfach ist, oder dem einheimischen Dart und dabei wird bestimmt viel gelacht. Übernachtung in Jakar

Tag 09: Das malerische Tang Tal
Nach dem Frühstück fahren Sie durch herrlichen Pinienwald ein Stück in Richtung Osten, wo die Strasse nach ca. 30 Minuten abzweigt ins malerische Tang Tal. Die Bewohner hier leben noch überwiegend von der Landwirtschaft und etwas Viehzucht. Am Eingang zum Tal liegt die Pilgerstätte Mebarthso, ein vielbesuchter Pilgerort in einer engen Schlucht, da hier heilige Schätze gefunden wurden. Dann geht es weiter in den hinteren Teil des Tales wo auf einem Hügel der Oygyenchöling Palace steht. Es handelt sich hier um ein ehemaliges Herrschaftshaus, das von einem kleinen Dorf umgeben ist. Sie wandern in ca. 1 Stunde hinauf zu dem beeindruckenden Gebäude, das immer noch von der Familie der Herrscher von Tang bewohnt wird. Und vielleicht haben Sie Glück, und „Ashi“ die Hausherrin führt Sie selbst durch das interessante Museum im Turm des Palastes. Das Museum bietet einen guten Einblick in das Leben vor 1950 als hier die Nachkommen des Trongsa Penlop Tshokye Dorje residierten. Am Nachmittag gehts dann wieder zurück nach Jakar.  Übernachtung in Jakar

Tag 10: Ostbhutan erwartet Sie!
Heute müssen Sie sich auf eine längere Fahrt einstellen, aber es wird Ihnen bestimmt nicht langweilig, erwarten Sie doch immer wieder grandiose Ausblicke und tolle Landschaften. Sie verlassen Jakar und es geht wieder gen Osten. Auf dem Weg nach Ura, dem höchst gelegenen Tal Bumthangs, können Sie hoffentlich einen Blick auf die Bergkette des Gangkhar Puensum (7.541 m) werfen, die sich linker Hand kurz vor dem Ura La in der Ferne erhebt. Das Dorf Ura kommt in Sicht mit seinem grossen Kloster und den dicht zusammengebauten Häusern. Am Ende des Ura Tals beginnt die Strasse zum 3.800 m hohen Thrumsing La anzusteigen und führt durch einen Nadelwald, durchzogen von Rhododendron Büschen.
Viele Wasserfälle säumen den Weg und Nebelschwaden hüllen den Pass oftmals in ein graues Kleid.
20 km hinter dem Pass kommt man auf einer 3.000 m hohen lichten Ebene zum kleinen Dorf Sengor, wo Sie eine Mittagspause einlegen. Die Vegetation ändert sich und Bambus und Kletterpflanzen beherrschen das Landschaftsbild. Bei den nun folgenden 20 Kilometern handelt es sich wohl um die abenteuerlichste Strecke in Bhutan, denn die Strasse wurde aus dem Fels verausgeschnitten und wird von steil abfallenden Hängen gesäumt. Bei Nanning erreichen Sie nun die halbtropische Zone und die Häuser sind mit Bambusmatten gedeckt und von Bananenstauden und Maisfeldern umringt. Auch merkt man es an der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit, dass man sich nun eher in einer tropischeren Gegend aufhält. Wir übernachten in einem kleinen gemütlichen Gästehaus, das vor allem für Vogelbeobachtungen in der Umgebung genützt wird.

Tag 11: Ausflug ins Lhuentse Tal
Sie fahren ein Stück die Hauptstrasse entlang bis zur Abzweigung nach Lhuentse. Nachdem Sie erst einige Kilometer am Berg entlang über freies Land gefahren sind, biegen Sie dann nach Norden in die Kurichu-Schlucht ein. Spektakuläre Felsformationen und Nadelwald in dem Terpentin gewonnen wird säumen nun die Strasse. Die meisten der alten Dörfer liegen oberhalb der Strasse in den Bergen und von unten gar nicht sichtbar. In Tangmachu überqueren Sie den Fluss um zum Lhuentse Dzong zu gelangen, der auf einem Felsvorsprung thront. Ab hier nennt sich die Gegend „Kurtoe“ und das Geschlecht der „Wangchucks“ stammt von hier, genauer gesagt aus dem Dorf Dungkhar. Die Gegend ist berühmt für ihre Weber, die Sie im Dorf Khoma besuchen. Ausserdem schauen wir noch in Takila vorbei, wo eine riesige Statue von Guru Rinpoche das Tal überragt. Im kleinen einfachen Gästehaus in Autso machen Sie es sich anschliessend gemütlich.

Tag 12: Ein wunderschönes Hochtal
Sie verlassen das Tal und biegen wieder ein in die Hauptstrasse, die Sie nach einigen Kilometern in die Stadt Mongar bringt, die an einem Berghang liegt. Mongar, der Verwaltungssitz des gleichnamigen Distriks, ist das Zentrum der „Sharchopa“ der Leute des Ostens, die auch ihre eigene Sprache das „Sharachop“ sprechen. Hinter Mongar erreichen Sie den Korila Pass, der durch einen Chorten und eine Manimauer gekennzeichnet ist. Es dauert noch eine Weile bis Sie schliesslich die Abzweigung nach Trashi Yangtse erreichen, wo kurz Ihr Permit gecheckt wird.
Nach ein paar Kilometern, wunderschön am Fluss gelegen, steht das Gom Kora Kloster, wo der Sage nach Padmasambhava einen Dämonen besiegt und in den Felsen verbannt hat. Dann geht es weiter zum alten Dzong von Trashi Yangtse. Im 15. Jahrhundert baute der Schatzsucher Pema Lingpa diesen Dzong aus alten Ruinen wieder auf. Er nannte ihn Trashiyangtse Dzong, was Festung des glückverheissenden Wohlstands bedeutet. Strategisch günstig auf einem Kamm über dem Tal gelegen, spielte der Dzong eine wichtige Rolle bei der Verteidigung Bhutans gegen Tibet und Arunachal Pradesh, beide nur eine Bergkette entfernt. Schliesslich erreichen Sie das kleine Städtchen Trashi Yangtse, eingebettet in grüne Hügel und einem Gebirgsfluss. Das Wahrzeichen der Stadt ist die grosse Stupa am Kulong Chhu gelegen. Erbaut über einen Zeitraum von 12 Jahren um 1740 von Lama Ngawang Loday, dem Neffen von Shabdrung Ngawang Namgyal. Die Stupa sollte einen bösen Dämonen vertreiben, der den Bewohnern geschadet hat. Die Chorten wurden nach dem Vorbild der Boudhanath-Stupa in Nepal hergestellt, die der Lama aus einem Rettich herausgearbeitet hat. Die Unterschiede zwischen den Stupas Chorten Kora und Boudhanath sind Berichten zufolge auf eine Verzerrung des Modells zurückzuführen, das auf der Rückreise des Lama nach Bhutan geschrumpft ist. Die Spitze war ursprünglich aus einem riesigen Stein geschnitzt, den Lama Shacha Gyalpo durch eine vergoldete Kuppel ersetzen wollte. Niemand konnte sich einen Weg ausdenken, um den Gipfel zu stürzen. Also betete der Lama tagsüber und der Stein stieg nachts auf wundersame Weise herab. Es ist immer noch neben der Chorten zu sehen. Die Legende sagt, dass ein 8-jähriges Mädchen (Dakini) als Opfergabe der Dakpa aus Tawang in Arunachal Pradesh aus freien Stücken in der Chorten eingemauert wurde um den Dämonen zu besänftigen. Seither habe wieder Frieden und Harmonie geherrscht. Aus diesem Grund werden jedes Jahr für ca. 1 Monat Gebete und Mantras rezitiert und die Leute aus Tawang kommen hierher um dieses Ereignis zu würdigen.

Tag 13: Land des spirituellen Erwachens
Heute besuchen Sie die Gegend um Tashi Yangtse. Der Bezirk hat eine sehr reiche Blumen- und Tiervielfalt und auch viele Heilpflanzen. Ausserdem gibt es hier eine einzigartige Maissorte Namens Yangtsepa und es werden fünf verschiedene Dialekte gesprochen. Trashi Yangtse diente vielen Heiligen und Gelehrten als Geburtsort und Guru Rinpoche hat durch seine Anwesenheit viele Orte gesegnet. Dechen Phodrang Kloster (Palast von grossem Segen) ist einer dieser Orte wo Padmasambhava auf seiner Reise durch Bhutan verweilt hat. Das Kloster liegt idyllisch in einem Seitental (Womanang) und ist von grossen Felsen umgeben. Heiliges Wasser spriesst aus einer kleinen Quelle, die tief in die Erde reicht. Einige der Wandmalereien reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Nach diesem Ausflug besuchen Sie noch den Dzong in Trashi Yangtse und natürlich Chorten Kora. Übernachtung in Trashi Yangtse

Tag 14: Wo die Zeit noch etwas stehengeblieben ist
Sie verlassen die Gegend und es geht zurück auf selbiger Strasse bis Sie die Abzweigung hinauf zum Chador Kloster erreichen. Der Chador Lhakhang ist eines der heiligsten Klöster in Ostbhutan und steht auf einer Anhöhe mit einem spektakulärem Blick über die Dörfer im Norden von Trashigang. Der Klosterkomplex besteht aus einem alten Kloster, das bereits im 12. Jahrhundert erbaut wurde und einem riesigen neuen Kloster, das 12 Jahre brauchte um es fertigzustellen. Ausserdem gehört noch eine Mönchsschule dazu und ein komfortables Gästehaus. Die herrliche Umgebung des Klosters lohnt zu einer Wanderung hinunter in das Städtchen Bartsham, das von einem roten Backstein Kloster überragt wird, das wie ein Wehrturm in der Gegend steht. Steile Reisterrassen durchzogen von Feldern mit Mais bedecken die Hänge und Steinchorten auf dem Weg errinnern an die Lehre Buddhas. Am Nachmittag kehren Sie wieder zurück und wer möchte kann bei der Zubereitung des Abendessens helfen. Übernachtung im Gästehaus des Klosters

Tag 15: Das Leben als Mönch
Nach dem Frühstück besuchen Sie noch den Unterricht der Mönche und erfahren hier was die so alles lernen. Bevor Sie diesen spirituellen Ort verlassen, erbitten Sie noch den Segen von „Chana Dorji“. Das alte Kloster beherbergt eine der heiligsten Reliquien in Bhutan, eine kleine Statue von Chana Dorji, die durch eine heilige Weissagung an diesen Ort gelangte und einst von Pema Lingpa in einem See gefunden wurde. Der Überlieferung nach soll die Statue vor Schlangenbissen schützen, Lepra heilen und Frauen viele Kinder bescheren und auf jedes Gebet seiner treuen Anhänger antworten. Sie machen sich auf den Weg in Richtung Rangjung, einem kleinen malerischer Ort der von einem Kloster im tibetischen Stil überragt wird. Sie können dort auch ein paar Butterlampen entzünden, während Sie das Kloster besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie dann Trashigang, wo Sie schon von Weitem den Dzong sehen, der auf einem Felsvorsprung steht der das Tal überragt. Übernachtung in Trashigang.

Tag 16: Das Handelszentrum des Ostens
Heute heisst es die Wanderschuhe zu schnürren. Ihre Tour startet bei einem kleinen Dorf namens Rangshikhar, wo Sie erst noch das kleine Dorfkloster besuchen, das das Leben Buddhas mit Statuen veranschaulicht, die rund um das Kloster stehen. Von dort aus geht es dann auf einem schönen Weg entlang eines Baches durch einen kleinen Wald und vorbei an kleinen Ansiedlungen und vereinzelten Bauernhäusern, in die Sie auch mal einen Blick werfen. Vögel aller Art sind hier zu beobachten und herrliche Ausblicke auf die Umgebung machen die ca. 3-stündige Wanderung zu einem besonderen Erlebnis. An einer Weggabelung geht es dann hinunter nach Trashigang, wo Sie hinunter zum Dzong spazieren. Am späteren Nachmittag erreichen Sie dann wieder Ihr Hotel.

Tag 17: Zur letzten Station der Reise
Bis zur Grenzstation in Sandrup Jongkar brauchen Sie ca. 6 Stunden. Auf dem Weg liegen die Dörfer Kanglung und Kaling. Anders als in Westbhutan, dessen Landschaft durch hohe Pässe und tiefe Täler geprägt ist, verläuft die Strasse hier fast ausnahmslos über hügeliges Gelände und ist auf ihrer ganzen Länge von steinernen Chorten gesäumt. Zahlreiche Häuser sind hier noch mit Bambusmatten gedeckte Pfahlbauten, da die hiesigen Bewohner hier nur ein eher karges Einkommen erwirtschaften können. Schliesslich erreichen Sie die indische Tiefebene und die Berge Bhutans bleiben hinter Ihnen. Sandrup Jongkhar ist ein kleiner Grenzort in dem fast überwiegend Ladenbesitzer wohnen, die ganz Ostbhutan mit Waren aus Indien versorgen. Übernachtung in Sandrup Jongkhar

Tag 18: Abschied von Bhutan
Heute müssen Sie sich leider von Ihren liebenswerten Begleitern verabschieden, die Sie noch zum Flughafen in Guwahati bringen (mit einem indischen Taxi). Mit vielen tollen Erlebnissen im Gepäck machen Sie sich auf den Heimweg. Tashi Delek, möge der Segen der Götter Sie begleiten.

Termine

23.03. – 09.04.2021 mit Parofestival
05.10. – 22.10.2021 mit Jakar Festival
02.11. – 19.11.2021 mit Mongar und Trashigang Festival

Preise

Bhutan - Festung der GötterPreis pro Person im Doppelzimmer: ab EUR 5.390,-*

Preis für Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage.
*Sobald feststeht, ob die Regierung die obligatorische Royalty Tax (Nachhaltigkeitssteuer) für Ostbhutan wieder aussetzt, verringert sich der Reisepreis um EUR 500 pro Person!

Mindestteilnehmerzahl: 3, max. 6 Personen

Im Reisepreis enthalten:

  • Kleingruppenreise ab Paro/bis Guwahati mit deutschsprachiger Reiseleitung
  • 17 Übernachtungen in landestypischen, schönen Mittelklasse-Hotels der 3* Kategorie
  • Vollpension (3 Mahlzeiten) + 1 Flasche Wasser/Tag gemäss Reiseverlauf
  • Traditionelles Mittagessen in einem Bauernhaus mit der Möglichkeit das Bogenschiessen auszuprobieren
  • Alle Fahrten und Transfers
  • Transfer zum Flughafen in Guwahati mit indischem Taxi
  • Visum für Bhutan inkl. Beantragung
  • Eintrittsgelder für Museen und sonstige Institutionen
  • Abgabe an das Department of Tourism von Bhutan lt. staatlicher Regelung

Nicht enthalten:

  • Langstreckenflüge ab/bis Deutschland und Flug mit Drukair oder Bhutan Airlines (Anreise über Delhi, Kalkutta, Bangkok oder Kathmandu möglich)
  • Reiseversicherung
  • weitere Mahlzeiten, Getränke
  • Persönliche Ausgaben

Gern buchen wir auch die Langstreckenflüge ab/bis Deutschland für Sie. Bitte teilen Sie uns Ihre vollständigen Namen und Ihren gewünschten Abflughafen mit.