Bhutan aktiv - Auf alten Pilgerpfaden

16-tägige Wanderreise in der Kleingruppe mit Besuch eines Klosterfests in Bumthang: Paro | Haa | Thimpu | Punakha | Gangtey | Chumey | Jakar | Tang Tal | Jakar | Paro

Wie könnte man ein Land besser erleben als wenn man es mit Gleichgesinnten in einer kleinen Gruppe durchwandert!
Von Paro geht es bis in die bezaubernden Täler von Bumthang, wo Sie im Tang Valley in einem alten Heritage Haus übernachten. Zusätzlich erwartet Sie noch ein farbenprächtiges Festival, um einzutauchen, in eine Welt aus Mythen und Dämonen.
In einem Nonnenkloster erleben Sie eine Puja speziell für Sie zelebriert und auf herrlichen Wanderungen sind Sie Eins mit der noch überwiegend unberührten Natur Bhutans. Mit der Drukair fliegen Sie dann von Bumthang in 30 Minuten zurück nach Paro. Zum Abschluss der Reise gehts noch auf dem alten Pilgerweg hinauf zum Kloster Bumdrag. Hier steht ein Zeltcamp bereit, wo Sie vor dem kleinen Felsenkloster die Nacht unter dem Sternenhimmel verbringen, unter Ihnen die Lichter des Parotals. Der Pilgerpfad endet am Taktshang Kloster, dem sagenumwobenen Tigernest, das den Ausklang der Reise bildet.
Gönnen Sie sich eine Reise durch dieses einmalige Land, das nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern auch Balsam für Körper und Seele bereit hält. Nicht zu Unrecht wird Bhutan als das letzte Shangri-La bezeichnet. Nur wer es selber bereist hat, wird diesen besonderen Zauber spüren und hautnah erleben.

Reiseverlauf

Tag 01: Der Zauber Bhutans
Erwartungsvoll besteigen Sie die Maschine nach Paro, die Sie zu Füssen des Himalaya bringt. Nach einem spektakulären Landeanflug atmen Sie zum ersten Mal die frische Bergluft ein und alle Last der Anreise fällt von Ihnen ab. Unser freundlich lächelnder Guide erwartet Sie am Ausgang des Flughafens und unser Fahrer verstaut emsig das Gepäck. Endlich angekommen und los geht's! Wir fahren kurz zum Hotel um uns etwas frisch zu machen und dann geht es auch schon zu den ersten Besichtigungen, wie etwas dem mächtigen Paro Dzong und dem kleinen Kichu Lhakhang, wo wir erste Einblicke in die Religion und Architektur des Landes erhalten. Übernachtung in Paro

Tag 02: Kleine Felsenklöster und ein toller Ausblick
Bei der Reise im März besuchen wir an diesem Tag erst das Parofestival. Bei den anderen Terminen schnüren wir morgens bereits die Wanderschuhe und es geht zu den kleinen Felsenklöstern von Dzongdhakha, die oberhalb des Bongde Tales unter einer Felswand liegen. Nach dieser ca. 2 ½ stündigen Wanderung geht es auf einer 35 km langen Serpentinenstrasse hinauf zum 3.988 m hohen Chele La, dem höchsten befahrbaren Pass in Bhutan. Auf dem Weg zum Pass erwartet uns bereits ein tolles Panorama von Jhomolhari und Jichu Drake, zwei markante schneebedeckte Gipfel und Sitz der Berggötter Bhutans. Rechter Hand schmiegt sich ein kleines Nonnenkloster (Kila Nunnery) unter eine Felswand, das als das erste Nonnenkloster in Bhutan betrachtet wird und bereits im 9. Jahrhundert entstanden sein soll. Der Pass gilt als Grenze zwischen dem Paro- und dem Haa-Tal und auch in heutiger Zeit wird er noch manchmal für sogenannte „Luftbestattungen“ von Kindern genutzt. Bei einem kurzen Stopp auf der Passhöhe weht uns ein frischer Wind um die Nase, während wir den Ausblick geniessen. Bevor wir den Talgrund erreichen, wandern wir am Hang entlang auf einem neu angelegten Trail in ca. einer Stunde bis zum kleinen Städtchen Haa, das sich noch seinen altertümlichen Charakter bewahrt hat. Das Haa-Tal liegt 2.700 m über dem Meeresspiegel. Es bildet den Kern des von dichten Wäldern bedeckten Bezirks Haa, der an das Chumbi-Tal in Tibet grenzt. Übernachtung in Haa

Tag 03: Haa – das Tal von Ap Chundu
Von unserem netten Resort aus fahren wir ein kurzes Stück bis zum Lhakhang Karpo und dessen Geschichte reicht bereits bis ins 7. Jahrhundert zurück. Er wurde vor kurzem renoviert und nur der alte Teil des Klosters blieb erhalten. Von dort spazieren wir dann weiter zum Nagpo Lhakhang, auch „schwarzes Kloster“ genannt. Gleich daneben führt dann ein schöner Weg den Bergwald hinauf und umrundet den Hügel, hinter dem sich ein kleines Felsenkloster befindet. Vom Kloster aus geht es nochmal ein Stück bergauf zu einem Chorten und von dort aus schlängelt sich ein schöner Weg wieder hinunter ins Tal. Das letzte Stück führt am Fluss entlang bis ins das Städtchen Haa, wo wir heimische Spezialitäten zu Mittag bekommen. Am Nachmittag gehts dann noch etwas tiefer ins Tal, wo noch schöne Dörfer liegen. Übernachtung in Haa

Tag 04: Von Haa weiter nach Thimphu
Nach dem Frühstück geht es mit dem Bus entlang des Tales bis zur Kreuzung nach Chuzum. Kurz vorher machen wir einen Abstecher zum Dobi Dzong, der früher als Gefängnis diente und jetzt ein beliebtes Ausflugsziel ist. Von Chuzum dauert es noch ca. 1 Std. entlang wild zerklüfteter Schluchten, bis wir die Hauptstadt Thimphu erreichen. Der Verkehr nimmt zu und der Talkessel ist gefüllt mit neuen Bauten, die sich die Hänge hinaufziehen. Wir besuchen den Platz mit dem Memorialchorten, wo stetig Pilger anzutreffen sind und im Anschluss eine Schule für traditionelle Handwerkskünste, wo die zukünftigen Künstler des Landes ausgebildet werden. Wer Lust hat kann noch etwas auf eigene Faust durch die Stadt bummeln. Übernachtung in Thimphu

Tag 05: Ein toller Blick vom Pass
Den Vormittag verbringen wir noch in Thimphu und fahren hinauf zur riesigen goldenen Buddha Statue über der Stadt, besuchen den Wochenmarkt und anschliessend geht es hinauf zum Dochu La, wo uns 108 Chorten begrüssen sowie ein toller Ausblick auf die höchsten Berge Bhutans, die sich wie eine Kette entlang der Grenze zu Tibet aneinander reihen. In zahlreichen Windungen geht es dann hinunter ins mediterane Tal von Wangdue Phodrang, durch das sich gemächlich ein breiter Fluss schlängelt. Wir nehmen die Abzweigung ins Punakha Tal und hier wartet eines der beeindruckendsten Bauwerke auf aus, der mächtige Punakha Dzong. Die Innenhöfe und die riesige Gebetshalle sind eine Augenweide und die grosse Handwerkskunst der Bhutaner wird uns auch hier wieder bewusst. Übernachtung in Punakha

Tag 06: Das bezaubernde Punakha Tal
Das Punakha Tal liegt nur auf ca. 1.400 m Höhe und hat deshalb auch im Winter ein sehr warmes Klima. Kakteen, Bougainvileen und rot leuchtende Weihnachtssterne gehören hier zum Landschaftsbild. Nur ein kurzes Stück müssen wir heute fahren um zum Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung zu gelangen, für die wir uns genügend Zeit nehmen, da es viel zu sehen gibt. Ca. 1 ½ Stunden brauchen wir vom Ausgangspunkt hierauf zum kleinen Bergdorf Chorten Nebu, wo wir von den Mönchen des grossen Klosters, das auch eine Mönchsschule hat, herzlich empfangen werden. Sie zeigen uns die Unterkünfte, das wunderschöne Kloster und laden uns zum Tee ein und ein paar Fotos werden natürlich auch gemacht. Gestärkt machen wir uns dann auf zu einer ca. 4- stündigen einfachen Wanderung entlang des Seitentales auf einem Pfad, der das Dorf mit den weiter hinten liegenden Baürnhöfen verbindet. Wir besuchen auch eines der Bauernhäuser um das Leben der einfachen Leute kennenzulernen. Unterwegs gibts ein kleines Picknick und bei so einem tollen Ausblick, da schmeckt es gleich noch besser. Nach gut der Hälfte des Weges gelangen wir hinunter zu einem kleinen Gebirgsbach, der sich plätschernd ins Tal schlängelt und dem wir eine Weile folgen. Auf einem wunderschönen Pfad, der auch als Schulweg dient, gelangen wir wieder zurück zum Ausgangspunkt. Was für ein herrlicher Tag! Übernachtung in Punakha

Tag 07: Ins Tal der Kraniche
Wir starten früh und verlassen diese malerische Gegend. Es geht hinter Wangdue Phodrang entlang einer Schlucht die uns zu einem Ort namens Chuzomsa bringt. Kurz danach steigt die Strasse an und führt in die Schwarzen Berge hinein. Das Tal ist so eng, dass die meisten Häuser und Felder auf den steilen Bergrücken liegen. 40 km hinter Wangdue Phodrang taucht plötzlich auf einer Hochebene das Dorf Nobding auf und ein schöner Blick in ein einsames Seitental eröffnet sich uns. Aber es liegt noch ein Stück Weg vor uns. Wir machen es uns im Bus gemütlich und lassen die wunderschöne Landschaft an uns vorbeiziehen. Die Strasse schlängelt sich nun hinauf zum Pele La, aber kurz vorher zweigen wir ab ins weitlaeufige Phobjikha Tal, auch Heimat der seltenen Schwarzhalskraniche, die hier die Wintermonate verbringen und von den Talbewohnern verehrt werden. Kleine Weiler verlieren sich in der Weite der Ebene, die von sanft abfallenden Huegeln umringt ist. Wir unternehmen einen Spaziergang zu dem grossen Kloster des Tales, das von einem kleinen Dorf umgeben ist. Übernachtung in Gangtey

Tag 08: Weiter nach Zentralbhutan
Wir verlassen das beeindruckende Tal und überqueren den Pele La und kleine malerische Dörfer und der grosse Chendebji Chorten säumen die Strasse, bevor wir ins kleine Städtchen Trongsa gelangen. Von Weitem ist bereits der mächtige Trongsa Dzong zu sehen, der sich über der Schlucht des Mangde Flusses erhebt und den wir auch noch besichtigen. Um nach Bumthang zu gelangen heisst es allerdings noch den Yotong La Pass zu überqueren bis wir endlich nach Chumey gelangen. Nach diesem langen Tag fallen wir nach dem Abendessen schliesslich müde ins Bett. Uebernachtung in Chumey

Tag 09: Ins Herz des Buddhismus
Bumthang heisst „Ebene, die wie eine Bumpa (Vase) geformt ist“ und umfasst vier Täler, Chumey, Choekhor, Tang und Ura, die wir kennenlernen werden. Jedes Tal hat seinen eigenen Charakter und Landschaftsbild. Am Morgen schnüren wir wieder die Wanderschuhe und dann gehts erstmal mit dem Bus hinauf zu den hochgelegenen Klöstern von Tharpaling (3.600 m) und Choedrak, die man vom Talgrund aus sehen kann. Die Fahrt dauert ca. 25 Minuten und führt an kleinen Weilern vorbei. Oben angekommen eröffnet sich uns ein weiter Blick über das Tal und den Klosterkomplex. Erst heisst es ca. 30 Minuten bergauf zu gehen, um zum Kamm zu gelangen, wo eine Statue des Klostergründers ins Tal blickt. Vom Kamm aus kann man einige schneebedeckte Gipfel und sogar den Gangkhar Puensum, den höchsten Berg Bhutans in der Ferne sehen. Hier startet auch unsere heutige ca. 4-stündige einfache Wanderung auf dem Tharpaling Nature Trail bis zum Kiki La, der das Chumey und das Choekhor Tal trennt. Der schöne Weg führt leicht abwärts duch herrliche Natur mit verschiedenen Vegetationszonen und Pflanzenarten. Gegen Mittag erreichen wir den Kiki La (2.900 m) wo wir auf einem schönen Picknickplatz umgeben von Gebetsfahnen ein Mittagessen geniessen, ganz nach bhutanischer Art. Vom Pass schlängelt sich die Strasse nun hinunter ins Choehor Tal und wir erreichen das kleine Städtchen Jakar. Wir checken kurz ein im Hotel und besuchen noch das alte Tamshing Kloster und das riesige, beeindruckende neue Kloster von Konchogsum. Übernachtung in Jakar

Tag 10: Rund um das Choeskor Tal
Heute lassen wir es gemütlich angehen. Wir fahren erst hinauf zum Dzong und dann gehts weiter zum wunderschönen Jambay Kloster, wo uns der Buddha der Zukunft erwartet. Dann versuchen wir uns im traditionellen Bogenschiessen oder Dart und bekommen anschliessend ein köstliches Mittagessen in einem Bauernhaus mit Gerichten aus der Region. Von hier spazieren wir dann gemütlich weiter zum Kurje Lhakhang und überqueren den Fluss hinüber zum Tamshing Kloster. Im Schweizer Biergarten gönnen wir uns dann noch ein selbst gebrautes Weissbier und den passenden Käse gibts auch noch dazu. Wer Lust hat kann noch durch den Ort Jakar bummeln. Übernachtung in Jakar

Tag 11: Das ursprüngliche Tang Tal
Von Jakar führt uns die Reise am Morgen in Richtung Osten und nach wenigen Kilometern erreichen wir die Abzweigung zu einer Schaffarm und zum schönen Chorten von Guru Rinpoche. Nach einer kurzen Besichtigung wandern wir von hier aus zu einem kleinen Dorf und weiter bis zu einem grossen Nonnenkloster (Pema Choling Nunnery). Hier erwartet uns ein besonderes Highlight. Die Nonnen zelebrieren für uns eine kleine Puja (Gebetszeremonie) die uns Glück und ein langes Leben bescheren soll. Wir fahren nochmal ein Stück tiefer ins Tal bis zum Kloster Ta Rimocen, das von einem Riesenfelsen überragt wird, auf dem Guru Rinpoche ebenfalls meditiert haben soll. Da er unzählige Zeichen auf dem Fels hinerlassen hat, heisst das Kloster „Derjenige mit Zeichen bzw. Abdrücken“. Guru Rinpoche (indischer Name Padmasambhava) hat im 8. Jahrhundert den Buddhismus nach Bhutan gebracht und gilt deshalb als „Kostbarer Meister“ und 2. Buddha. Seine Statue ist fast in jedem Kloster zu sehen und er wird hoch verehrt. Nach wenigen Kilometern windet sich eine einfache Strasse hinauf zum Oygenchoeling Palace (2.950 m), einem alten Herrschaftshaus, wo wir im idyllischen Guesthouse bleiben werden.

Tag 12: Das dörfliche Leben
Heute lassen wir unser Fahrzeug stehen und erkunden dieses malerische Tal zu Fuss. Unsere ganztägige Wanderung führt uns dabei durch kleine Dörfer und zu alten Lhakhangs und wir lassen uns bei einer Tasse Tee von den Bewohnern Geschichten erzählen, wie das Leben im Tal ausgesehen hat, als es noch keine Strasse gab. Ausserdem besichtigen wir auch das interessante Museum des Palastes, wo wir viel über das herrschaftliche Leben aus früheren Zeiten erfahren. Am späten Nachmittag geht es wieder zurück nach Jakar

Tag 13: Auf den Flügeln des Drachen zurück nach Paro
Je nach Flugplan bringt uns die Drukair heute in ca. 20 Minunten zurück nach Paro. Bei gutem Wetter bietet sich uns ein herrlicher Blick auf die Berge und Täler unter uns. In Paro fahren wir hinter zum Drukyel Dzong (der sich im Aufbau befindet) und machen einen kleinen Spaziergang, je nachdem wieviel Zeit uns zur Verfügung steht. Am Nachmittag lassen wir die Seele baumeln und gönnen uns etwas Zeit für uns selbst, wer möchte in einem der Strassen-Cafes, die es mittlerweile auch in Paro gibt. Übernachtung in Paro

Tag 14 und 15: Rund um das Taktshang Kloster auf dem alten Pilgerpfad
Diese wunderschöne 2-tägige Wanderung ist ein Teil des Pilgerpfades, der rund um das Taktshang Kloster führt, zum Fusse eines Felsens, unter den sich das Kloster Bumdrag schmiegt. Der Platz ehemals Yangtsedrag genannt wurde einst von der grossen tibetischen Meisterin Machig Labdron besucht und was sie dort vorfand war eine riesige Gruppe von Dakinis die an diesem Ort ein Festmahl hielten. Seither erhielt der Platz den Namen “Bumdrag” was soviel wie “Der Felsen der 100.000 Dakinis” bedeutet. Es wird gesagt, dass der Felsen hunderttausend Fussabdrücke aufweist.

  • 1. Tag Start am Kloster Sangchen Choekhor
    Erst geht es am Morgen in ca. 1 ½ St Stunden nach Paro wo wir die Wanderung beginnen. Am Kloster Sangchen Choekhor, das wie eine Festung hoch über dem Parotal thront, wird unser Gepäck auf Pferde verladen, die es für uns hochtragen. Das Kloster ist eine wichtige Ausbildungsstätte für Mönche und liegt bereits auf 2.800 m Höhe. Von hier starten wir unsere ca. 4-stündige Wanderung hinauf nach Bumdrag, das noch in weiter Ferne scheint. Der Weg führt leicht bergan durch wunderschönen Hochwald, der mit Farnen und Rhododendrenbüschen durchzogen ist. Nach ca. 2 ½ Stunden erreichen wir den kleinen Chhoechongtse Lhakhang, wo wir eine kurze Rast einlegen und die Aussicht auf das unten liegende Parotal geniesse. Der Lhakhang wurde im 17. Jahrhundert erbaut von Lama Dragpa Gyatsho.
    Von hier sind es nochmal in etwa 2 Stunden bis Bumdrag. Hinter dem Lhakhang führt der Weg nun etwas steil bergan um eine Bergkuppe zu umrunden und von hier oben haben wir einen fantastischen Ausblick auf die umliegenden Täler und Berge. Ein kleiner Pass mit einigen Steinstupas und zerfransten Gebetsfahnen kündigt einen flacheren Teil an, der schliesslich aus dem Wald heraus führt und den ersten Blick auf Bumdrag (3.800 m) freigibt. Der Weg zieht sich nun über eine grosse freie Fläche hinauf zu dem kleinen Kloster und ein Chorten und Gebetsfahnen kündigen den heiligen Bezirk an. Der Blick schweift zu den gegenüberliegenden Bergen und bei guter Sicht kann man sogar bis zum Kanchenjunga sehen. Wir packen unsere Sachen aus, machen uns etwas frisch und nach einer Tasse Tee besuchen dann das kleine Felsenkloster. Übernachtung im Luxuszelt mit richtigen Betten
  • 2. Tag zum Taktshang Kloster
    Nach einer hoffentlich angenehmen Nacht gibt es erstmal ein leckeres Frühstück, welches den fantastischen Ausblick krönt. Der Weg führt erst vorbei an einer kleinen Quelle mit heiligem Wasser und dann durch lichten Pinienwald auf einem angenehmen Weg weiter nach unten. Nach ca. einer guten Stunde tauchen die Dächer eines kleinen Klosters auf, Yoselgang, das im Jahr 1646 erbaut wurde. Ein Stück weiter erreichen wir das Kloster Ugen Tsemo, das direkt über dem Taktshang Kloster liegt und nach einem Brand im Jahr 1958 wieder renoviert wurde. Es erscheint fast unmöglich, den gegenüberliegenden kleinen Zangdopelri Lhakhang zu erreichen, der das Paradies von Guru Rinpoche symbolisiert. Es führt jedoch ein guter Weg hinüber zu dem kleinen Gebäude, von wo aus man herrliche Bilder vom Taktshang Kloster machen kann. Nach einer kleinen Rast geht es nochmals ein Stück nach unten und schliesslich erreichen wir den Hauptweg, der vorbei an einem Wasserfall hinüber zum “Tigernest” führt. Auf einem flachen Stück geht es bis zum Viewpoint und dann auf Steinstufen hinüber zum Klosterkomplex.
    Das Kloster hat seinen Namen von einer Geschichte die besagt, dass sich die Gefährtin (Khandro Yeshi Tshogyal) von Padmasabavha (Guru Rinpoche) in eine Tigerin transformiert hat um sich und ihren Meister vor wilden Tieren und unerwünschten Besuchern zu schützen, damit Beide ungestört ihrer Meditation nachgehen können. Es ging schnell die Kunde im Land herum, dass dort oben in der Höhle eine gefährliche Tigerin lebt und so wurden sie in Ruhe gelassen. Der Platz selbst wurde im 8. Jahrhundert von Guru Rinpoche gesegnet und als einer der zwei heiligsten Orte (zusammen mit dem Kalash in Tibet) des ganzen Himalayaraums bezeichnet.
    Nach der Besichtigung des Klosters geht es zum Mittagessen in die etwas unterhalb liegende Cafeteria und von dort sind es nur noch ca. 40 Minunten bis zum Endpunkt auf dem grossen Parkplatz. Gehzeit insgesamt an diesem Tag 5–6 Stunden.
    Wer noch ein kleines Souvenir erstehen will, kann noch etwas durch Paro bummeln, oder einfach die restliche Zeit nutzen um seine Sachen in Ruhe einzupacken. Beim letzten gemeinsamen Abendessen lassen wir die Reise nochmal Revue passieren und erst jetzt wird uns bewusst, was wir doch alles Tolles erlebt haben. Der Abschied fällt schwer. Übernachtung in Paro

Tag 16: Tashi Delek und Scheiden tut weh
Unsere treuen Begleiter bringen uns noch zum Flughafen und dann heisst es Abschied nehmen von diesem wunderbaren Land. Tashi Delek, möge der Segen der Götter mit uns sein!

Termine

26.04. – 11.05.2020 mit Ura und Domkhar Festival in Bumthang
24.10. – 08.11.2020 mit Prakhar und Jambay Festival in Bumthang
Die Klosterfeste werden je nach Reisetermin in den Verlauf der Reise integriert.

Preise

Preis pro Person im Doppelzimmer: ab EUR 4.450,-
Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage

Mindestteilnehmerzahl: 3, maximal 8 Personen

Im Preis enthaltene Leistungen:

  • Reiseverlauf wie beschrieben mit Deutschsprachigem lokalem Reiseleiter
  • 13 Übernachtungen in landestypischen Mittelklasse-Hotels/Gästehaus der 3*-Kategorie
  • 1 Übernachtung im schönen Naksel Hotel 4* in Paro
  • 1 Übernachtung im Camp (Bett) in Bumdrag
  • Verpflegung: Vollpension (3 Mahlzeiten) + 1 Flasche Mineralwasser pro Person/pro Tag
  • Alle Fahrten und Transfers im bequemen Bus je nach Gruppenstärke
  • Flug mit Druk Air von Bumthang nach Paro in Economy Class
  • Langes Leben-Puja im Nonnenkloster in Bumthang
  • Visum für Bhutan
  • Eintrittsgelder für Museen u. sonstige Institutionen

Im Preis nicht enthalten:

  • Langstreckenflüge und Flüge mit Drukair oder Bhutan Airlines bis/ab Paro
  • Persönliche Ausgaben für Getränke im Hotel oder Restaurant
  • Reiseversicherung
  • Trinkgelder

Gern buchen wir auch die Langstreckenflüge für Sie. Teilen Sie uns dazu bitte die vollständigen Namen aller Reisenden und Ihren gewünschten Abflughafen mit.

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