Mongolei

Einführung

Das mongolische Weltreich des 13. Jahrhunderts reichte vom Pazifik im Osten bis zur damals deutschen Stadt Liegnitz im heutigen Polen, von den innerasiatischen Steppen im Norden bis in den Süden des eurasischen Kontinents und war damit das territorial grösste Weltreich, das je existierte. Nach der Einigung der mongolischen Stämme unter Dschingis Khan im Jahre 1206 folgte eine Kette von Eroberungszügen, die nach dem Tode Dschingis Khans ab 1227 durch seinen drittältesten Sohn Ögödei fortgesetzt wurde.

Einem Enkel Dschingis Khans, Batu Khan, wurde die Leitung des ab 1235 begonnenen Westfeldzugs anvertraut. Nach der Eroberung großer Teile Russlands und Polens wurde am 09. April 1241 das deutsche Ritterheer bei Liegnitz vernichtend geschlagen. Wahrscheinlich verdankte das damalige Europa seine Verschonung hauptsächlich dem Tode Ögödei Khans, nach welchem die Armeen des Batu Khan ihren Vormarsch stoppten.

Die heutige Mongolei, auch äussere Mongolei genannt, liegt in Zentralasien und ist ungefähr fünfmal so gross wie Deutschland, genau genommen 1,565 Millionen km². Diese grosse Fläche wird von nur 3 Millionen Mongolen bewohnt. Davon lebt ungefähr die Hälfte in den drei grössten Städten Ulaanbaatar, Darchan und Erdenet. Die restlichen Mongolen verteilen sich in der mongolischen Steppe. Die meisten Mongolen sind Buddhisten, es gibt aber unter der jüngeren Generation auch eine grössere Gruppe ohne religiösen Hintergrund.

Die Mongolei hat nur zwei Nachbarn, Russland im Norden und China im Süden. Seit 1989 hat die Mongolei eine demokratische Verfassung.

Die Mongolei - endlose Weite, überwältigende Natur, ein Sternenhimmel zum Anfassen, gastfreundliche Menschen, nomadische Viehzucht und jahrhundertelange buddhistische Tradition. Dies alles wartet auf Sie in einem Land, das den Traum von Freiheit wahr werden lässt. Seien Sie unser Gast auf einer massgeschneiderten Individualreise oder einer Klein-Gruppenreise in das Herz Asiens!