Kulinarische Reise durch Indien

Individuelle Gourmetreise, 15 Tage: Delhi | Agra | Jaipur | Cochin | Kumarakom | Alleppey | Calicut | Tellicherry |  Wayanad | Cochin

Kommen Sie mit auf eine kulinarische Reise durch die Küchen führender Küchenmeister!
Die kulinarische und gastronomische Kultur Indiens ist bemerkenswert komplex und weist regional unterschiedliche Besonderheiten auf. In bekannten Restaurants werden Sie unter Anleitung namhafter Küchenmeister in die kulinarischen Eigenheiten verschiedener Regionen Indiens eingeweiht. Sie werden mit der traditionellen Küche vertraut gemacht und lernen, Ihre Lieblingsgerichte zu kreieren - ein unvergessliches Erlebnis, bei dem Sie Zutaten, Kochgeräte und Methoden der indischen Küche kennen und schätzen lernen.

Beim Verzehr typischer einheimischer Gerichte werden Sie die jeweiligen Traditionen und geschichtlichen Hintergründe erfahren und mit den Zutaten und der Zubereitung der Speisen vertraut gemacht. So lernen Sie jedes Gericht in seinem speziellen gesellschaftlichen und historischen Kontext kennen.

Reiseverlauf

1. Tag: Ankunft in Delhi
Ankunft in Delhi. Die Hauptstadt Indiens ist eine faszinierende und komplexe Stadt mit internen Widersprüchen, Schönheit und Dynamik: hier ko-existiert die Vergangenheit mit der Gegenwart. Hier regierten viele Dynastien, und die Stadt ist reich an architektonischen Besonderheiten. Transfer zur Übernachtung ins Hotel.

2. Tag: Delhi
In Neudelhi steht ein Besuch des Qutab Minar auf dem Programm, einem Siegesdenkmal, das im 12. Jahrhundert von Qutbuddin Aibak erbaut wurde. Inmitten des weiträumigen Hofes steht die eiserne Säule aus dem 4. Jahrhundert n.Chr., mit einer Inschrift aus Sanskrit im Gupta-Stil. Humayuns Grab – ein beeindruckendes Gebilde aus rotem Sandstein und weißem Marmor - ist eines der schönsten Gartengräber, und ein Vorläufer des Taj Mahal. Seine wohlproportionierten Räume, der doppelte Dom und die feine Eleganz sind typisch für die Mughal-Architektur. Besuchen Sie auch das India Gate, ein Denkmal aus dem Ersten Weltkrieg, und die Straße von dort zum Haus des Präsidenten, das direkt neben dem Parlamentsgebäude und dem Regierungsgebäude liegt.

Am Nachmittag besuchen Sie Lazeez Affaire, ein indisches Restaurant mit heimischen Spezialitäten, wo Sie live bei der Zubereitung der Speisen zuschauen und sich mit dem Küchenchef unterhalten können. Genießen Sie ein reichhaltiges Mahl mit erlesenen Brotsorten (indisches „Nan“) und Butter-Hähnchen mit verschiedenen Linsengerichten. Danach geht es zum Delhi Haat, einem open-air Basar mit handwerklichen und kulinarischen Spezialitäten aus allen indischen Bundesstaaten. Sie haben Zeit zum Einkaufen, und um Künstler und Musikanten zu beobachten.

Am Abend besuchen Sie ein indisches Haus, in dem Sie unter professioneller Anleitung der Hausfrau das Abendessen zubereiten werden. Beim gemeinsamen Kochen und Essen werden Sie in lockerer Atmosphäre einiges über das indische Leben und die indische Küche mitsamt ihren Rezepten, Gewürzen etc. erfahren.

3. Tag: Delhi
Im Alten Delhi besuchen Sie die historische Rote Festung – Shah Jehans elegante Zitadelle aus rotem Sandstein, erbaut als 900 x 550 Meter großes Achteck, umgeben von einem 9 Meter tiefen Graben, der ursprünglich mit Wasser aus dem Yamuna-Fluss gespeist wurde. Unweit von der Festung liegt die Jama Masjid („Freitagsmoschee“), Indiens größte Moschee, ebenfalls erbaut von Shah Jahan. Genießen Sie eine interessante Rikscha-Fahrt durch die berühmten Basare des Chandni Chowk, direkt neben der Festung und der Moschee. Besuchen Sie auch Raj Ghat, das Denkmal zu Ehren Mahatma Gandhis.

Am Nachmittag spazieren wir durch die belebten Gassen der Silberstraße zurück zu den Märkten im Alten Delhi. Säcke voll von Gewürzen und Nüssen, essbare Silberplatten und einheimische eingelegte Speisen sorgen für ein aromatisches Erlebnis. Ein Kenner bringt Sie zu traditionellen Ständen, die sich in den Nischen der Kultur des Alten Delhi entwickelten. Jedesmal enthüllt sich Ihnen die Tradition und Geschichte der "Spezialität des Hauses". In den Gassen von Khari Baoli stellt Ihnen einer der ältesten und größten Vertreiber von Safran dieses exotische teuerste Gewürz der Welt vor. Der Ausflug endet in Karim’s, einem bekannten Restaurant im Alten Delhi.

4.Tag: Delhi - Agra (220km / 4 Stunden Fahrt)
Am späten Vormittag Fahrt nach Agra (204 km), Ankunft nach ca. 4 Stunden. Am Nachmittag Besuch des Taj Mahal – des einzigartigen Gedichts aus weißem Marmor, bis 1630 über einen Zeitraum von 22 Jahren vom Eroberer Shah Jahan erbaut als Schrein für die sterblichen Überreste seiner Königin Mumtaz Mahal. Es gehört zu den sieben modernen Weltwundern. Besuchen Sie auch Agra Fort, von drei aufeinander folgenden Mughal-Herrschern erbaut, begonnen 1565 n.Chr. von Akbar dem Großen - ein Meisterstück an Design und Konstruktion. Innerhalb der Festung befindet sich eine Anzahl besonderer Gebäude, wie die Moti Masjid, Jahangir’s Palast, Khaas Mahal und Sheesh Mahal, Diwane-i-Am, Diwane-i-Khas und Musamman Burj, wo Shah Jahan, der fünfte Mughal-Herrscher, als Gefangener starb.

5. Tag: Agra - Fatehpur Sikri - Jaipur
Nach einem zeitigen Frühstück geht es 38km weit (ca. 35 Minuten Fahrt) zur Wüstenstadt Fatehpur Sikri. Diese ungewöhnliche Stadt wurde 1569 von Akbar dem Großen aus rotem Sandstein erbaut. 14 Jahre später wurde die Stadt mit ihren Festungen, Palästen und Moscheen jedoch aus politischen Gründen verlassen. Diwan-i-am ist ein großer Hof, in dem der Herrscher täglich Audienzen abhielt; Im Viereck Diwan-i-khas spielten sich alle wichtigen Angelegenheiten des Palasts ab. Pachisi Court war die Privatwohnung des Herrschers. Weitere wichtige Gebäude in dieser Residenz sind Jodha Bhai’s Palast, Mariam’s Palast, Birbal’s Palast, Hawa Mahal und Panch Mahal.
Die Freitagsmoschee und das außergewöhnliche Grab von Sheik Salim Chisti befinden sich auf dem Gelände abseits von den säkularen Gebäuden.
Fortsetzung der Fahrt nach Jaipur, der Hauptstadt Rajasthans; Ankunft am Spätnachmittag. Eine Stadt in rosa – in der Rajput-Kultur die Farbe der Gastfreundschaft.
Nach dem Einchecken im Hotel ist Zeit zum Ausruhen bevor Sie sich aufmachen in Jaipurs belebte Straßen und Gässchen mit ihrem Aroma von Gewürzen und heimischen Süßigkeiten. Besuchen Sie auch den größten Süßigkeiten-Laden LMB (Lakshmi Mishthan Bhandar), und kommen Sie ins Rajputana Sheraton, um einen Vortrag über die berühmte Küche Peshawars/Awadhis zu hören. Essen Sie im Peshawari, einem der besten Restaurants in Jaipur, bevor es zur Übernachtung zurück ins Hotel geht.

6. Tag: Jaipur
Heute morgen geht es 11 km weit in die Ausläufer der Stadt, um Amber Fort zu besuchen, die frühere Hauptstadt (bis 1728). Besuchen Sie den Tempel der Kali, die Siegeshalle, oder Jai Mahal und Jagmandir. Wenn Sie möchten, können Sie sich von einem Elefanten den Festungshügel hinauf und wieder herunter tragen lassen – ein unvergessliches Erlebnis!

Später können Sie den City Palast besuchen, früher die königliche Residenz, erbaut als Mix aus Rajasthani und Mughal Baustilen. Heute befindet sich hier ein Museum mit einer hervorragenden Sammlung von Rajasthani Trachten und Rüstungen aus der Zeit der Mughals und Rajputs, einschließlich verschiedener Schwerter mit verzierten Handgriffen. Zu guter Letzt ist noch Gelegenheit, um am Palast der Winde Bilder zu knipsen und die belebten Gassen der rosafarbenen Stadt zu erleben, wo Sie auch Souvenirs kaufen können.

Zum Mittagessen gehen Sie ins Spice Court, einem heimischen Restaurant, das sich auf Thali-Platten spezialisiert hat, wobei alle Gewürze und Zutaten auf dem Esstisch ausgestellt sind. Auch hier werden Sie Gelegenheit haben, in der Küche anwesend zu sein und die Zubereitung dieser Gerichte zu lernen.
Am Abend schließlich besuchen wir Narain Niwas Palast, ein feines Boutique-Palast-Hotel, um einiges über die Küche Rajasthans zu erfahren. Versuchen Sie selbst die Zubereitung heimischer Spezialitäten und unterhalten Sie sich mit dem Küchenpersonal über das Geheimnis der Gewürze. Die heimischen Gerichte sind hier in der Regel sehr scharf und erfordern eine lange Zubereitungszeit.

7. Tag: Nach Cochin
Heute früh geht es mit dem Flugzeug über Mumbai (8.40 Uhr – 10.15 Uhr, Anschlussflug 13.40 Uhr – 15.25 Uhr) nach Cochin, einer der interessantesten Städte Südindiens. Schon zur Zeit der Römer ein Handelshafen, lag sie auch später noch an der Haupthandelsroute zwischen Europa und China. Verbringen Sie den restlichen Tag damit, durch die älteren Stadtteile zu gehen, sowie in die Festungsanlage, die den Blick auf die Backwaters und den Fischmarkt freigibt – ein Eldorado für Feinschmecker, die Meeresfrüchte lieben!
Am Abend hält ein erfahrener Küchenchef einen Vortrag, mit anschließendem Meeresfrüchte-Dinner im Restaurant des Hotels.

8. Tag: Cochin
Kerala ist ein Küstenstaat, überzogen mit smaragdgrünen Feldern und gesegnet mit üppigen Plantagen, deren Gewürze seit Jahrhunderten in alle Welt exportiert werden. Fügen Sie dem noch etwas Kokosnuss und ein Bündel Bananen hinzu, und schon sind Sie mitten in der Küche Keralas, für die der Gebrauch von Kokosnuss typisch ist, ob geraspelt oder gemahlen, als Kokosmilch oder als Paste für Soßen, oder als Kokosöl zum Braten und Kochen. Das Aroma von Pfeffer, Kardamon, Nelken, Ingwer, Chilli und Senf, Gewürzen, die für die Zubereitung der meisten Curries benutzt werden, liegt in der Luft der Küchen Keralas. Spezialitäten zum Frühstück werden in der Regel aus gemahlenem Reis und Linsen zubereitet, die auf verschiedene Weisen gedämpft oder gebraten werden. Mittagessen und Abendbrot gleichen sich: der Reis ist dabei das Grundnahrungsmittel in Kerala.

Eine typische Mahlzeit besteht aus Reis, Dal – einer Soße aus Linsen und anderem Gemüse, das mit Kokosnuss und verschiedenen Gewürzen gekocht wird, einem Curry aus Meeresfrüchten und einer Süßspeise als Nachtisch, wie zum Beispiel "payasam" oder "pradaman". Süßspeisen werden in der Regel aus Reis, Mich, Zucker und Bananen zubereitet und zu einem festen Pudding gekocht. Meeresfrüchte sind sehr beliebt in Kerala und stehen regelmäßig auf dem Speiseplan. Auch verschiedene Sorten frischen Fisches wie Sardinen, Makrelen, Thunfisch und Hai werden verzehrt, sowie Krabben und Muscheln. „Karimmeen“, d.h. gebratener Fisch, ist ein beliebtes Gericht, sowie auch Fisch Curry: „Fish Moilee“.
Daneben gehören verschiedene heimische Gemüsesorten wie Tapioka, Kassava und Yam zur Küche Keralas. Saisonale Obstsorten wie Papaya, Jackfruit, Mangos und Limonen werden zur jeweiligen Saison gegessen, während es Bananen und Kokosnüsse das ganze Jahr über gibt. Der erfrischende Saft der jungen Kokosnuss schmeckt köstlich, und ist fast überall auf Ihrer Tour erhältlich. Die beste Küche Keralas können Sie während des Fests Onam erleben: Der Höhepunkt der Feierlichkeiten am Onam-Tag ist ein vegetarisches Gericht, genannt „Sadya“, das aus über 30 verschiedenen Speisen besteht!!

Eine Tour zu Fuß bringt Sie zur jüdischen Stadt mit der Pardesi Synagoge; sowie zum Mattancherry Palast, hier bekannt als der Holländische Palast (Dutch Palace), zum Fort Cochin, der an europäische Straßen und Häuser erinnert, zu den chinesischen Fischernetzen an der nördlichen Küste von Fort Cochin, und zur St. Francis Church unweit dem typischen Grün englischer Dörfer. Ein Höhepunkt ist, die Fischer bei ihrer Arbeit in der Abenddämmerung zu beobachten.

Nach dieser Besichtigungstour geht es zu Nimmy & Paul, wo Sie erleben, wie syrische Christen in Kerala kochen. Nimmy ist eine berühmte Kochlehrerin, die auch in den USA schon unterrichtet hat. Ihre Gäste besuchen sie gern, um die traditionellen Geschmacksrichtungen und Zubereitungsweisen Keralas in freundlichem und informellem Ambiente kennenzulernen. Paul und Nimmy planen jedes Ereignis bis ins Detail, um jeden Besucher besonders zu verwöhnen. Deshalb nehmen sie auch nie mehr Reservierungen an, als sie problemlos bewältigen können. Um die Atmosphäre des ganz persönlichen Ambiente aufrechtzuerhalten, übernimmt Nimmy stets selber das Kochen. Dabei hilft die ganze Familie mit, um dem Gast ein unvergessliches Erlebnis zu bescheren.

9. Tag: Kumarakom
Heute geht es nach Kumarakom (82 km – 2 Stunden), zum Checkin in Ihr Hotel. Kurz vor Kumarakom wird ein Zwischenstopp eingelegt in Philipkuttys Farm. Die Farm liegt auf einer kleinen Insel (ca. 750 Ar) im Vembanad See in der Nähe von Kumarakom, und gehört zum Dorf Vechoor. Die Farm umfasst ca. 50 Ar Familienbesitz und ist die größte auf der Insel, die in den frühen 50er Jahren trocken gelegt wurde, was typisch ist für diese Region. Sie liegt ca. 2 Meter unter dem Wasserspiegel des Sees. Ein Deich schützt die Farm vor Überflutung, und das Regenwasser wird – besonders während der heftigen Regenfälle zur Monsunzeit – von elektrischen Motorpumpen abgepumpt. Ohne diese Maßnahmen könnte die Farm nicht überleben. Die Pflanzungen erstrecken sich entlang zahlreicher Gräben und Kanäle, in denen Fischkulturen angelegt sind. Karimeen-Fische und Scampi werden so auf natürliche Weise gezüchtet. Die Hauptanbauprodukte der Farm sind Kokosnüsse, Muskatnuss, Kakao, Bananen und Pfeffer, nebst anderen Früchten, Gemüsesorten und Gewürzen. Außerdem gibt es hier einige Kühe, Gänse, Enten und Hühner. Neuerdings wird hier auch Vanille angebaut. Die dem See abgetrotzte Insel hat auch zur Entwicklung des Dorfes Vechoor beigetragen durch die Bereitstellung von Land, Arbeitsplätzen, kostenlosem Gras für die Kühe und jede Menge kostenlosem Brennmaterial.
Ankunft im Hotel am späten Nachmittag, wo Sie eine Kochvorführung erwartet, wie vegetarisches Sadya zubereitet und auf Platanen-Blättern serviert wird. Sadya ist eins der traditionellen Feste in Kerala. Eine nicht enden wollende Abfolge von bis zu 40 vegetarischen Köstlichkeiten wird gekrönt von einer Auswahl an payasams, süßem Nachtisch. Überraschenderweise fühlt man sich selbst nach dieser üppigen Mahlzeit nicht beschwert, was für die kunstvolle Zubereitung und Auswahl der Zutaten für dieses Menü spricht. Beenden Sie den Tag mit der Aussicht auf die Backwaters und genießen Sie eine Spa Behandlung, oder eine herrliche Massage (fakultativ).

10. Tag: Alleppey
Heute morgen geht es mit dem privaten Hausboot in die Backwaters. Ihr 1-Zimmer-Hausboot mit Balkon und bequemen Liegestühlen ist bis zum Sonnenuntergang unterwegs und geht dann vor Anker. Das Zimmer ist voll möbliert, und es gibt ein Badezimmer. Jedes Boot hat eine voll ausgestattete Küche mit einem erfahrenen Koch, der die Kochkunst Keralas mit ihren Spezialitäten aus Meeresfrüchten und frischem Gemüse beherrscht. Dies ist Ihre Chance, sich clevere Tipps zu holen! Der Tag endet in Alleppey, wo Sie die Nacht in Ihrem Hausboot verbringen. Auch die Mahlzeiten werden im Hausboot serviert.

11. Tag: Nach Calicut und Tellicherry
Mit einer Frühstücksbox für unterwegs geht es zum Bahnhof in Cochin zur Abfahrt des Jan Shatabdi Express um 08:10 Uhr. Die kurze Fahrt verbringen Sie im bequemen klimatisierten Wagen. Nach der Ankunft in Calicut um 13.00 Uhr geht es weiter nach Tellicherry zur berühmten Ms. Faiza Moosa’s International Cookery School. Ein Ferienaufenthalt hier bietet alle Annehmlichkeiten der Malabar-Küste in einem: das faszinierende Ambiente dieser auf einem Hügel gelegenen Villa mit Blick auf das Arabische Meer und einem eigenen Swimming Pool, sonniges Wetter und einen 6 km langen sauberen Strand, frisch geerntete saisonale tropische Früchte wie Papayas, Chikoos, Jackfruit und Mangos, und fantastisches Essen. Ein Highlight der Ferien hier ist ein Besuch auf den faszinierenden farbenfrohen Märkten, wo heimische Gewürze, Gemüse und Fisch verkauft werden.
Ihre Gastgeberin, Frau Faiza Moosa, wird Sie in die Geheimnisse der Zubereitung authentischer Curries einweihen – sie ist eine bekannte kulinarische Expertin der muslimischen Kerala-Cuisine. Ihr Aufenthalt an diesem Ort wird auch Sie in einen Gourmet-Curry-Küchenchef verwandeln!
Dieser Küstenstreifen ist berühmt für seinen Fischreichtum, der täglich im warmen Wasser der himmlischen Malabar-Küste gefangen und direkt vom Fischerboot weg frisch an der Küste verkauft wird. Hier hat sich ein eigener Kochstil entwickelt, der sich unterscheidet von dem anderer Regionen des Subkontinents. Er ist nach den 'Mopillas' benannt, oder nach den 'Muslimen von Nordkerala'. Die Mopilla-Cuisine ist die Tradition, die Faiza Moosa in ihrer Küche lehrt.
Abendessen und Übernachtung im Ayisha Manzil, einem schönen Herrenhaus im alten kolonialen Stil, mit Blick aufs Arabische Meer.

12. Tag: Calicut
Nach einem herrlichen hausgemachten Frühstück geht es nach Mahe. Ursprünglich hieß diese Gegend Mayyazhi, was soviel bedeutet wie "Mündung des Schwarzen Flusses". Mahe ist ein winziger Punkt auf der geographischen Karte von Kerala, der jedoch ein nicht geringes Einkommen für die Regierung in der Ferne erwirtschaftet. In dieser ehemals kleinen Stadt, die früher unter französischer Herrschaft war, leben heute über 35.000 Einwohner ein beschauliches Leben. Falls Sie zum Strand gehen, sollten Sie unbedingt auch den heimischen Fischmarkt besuchen.

Am Abend haben Sie Gelegenheit, eine der ältesten Tempelkunstrituale Indiens mitzuerleben – und zugleich eines der kunstvollsten und symbolträchtigsten. Theyyam oder Theyyattam ist ein berühmter ritueller Tanz aus Nord-Kerala, den man jetzt besonders häufig im traditionellen Kolathunadu in den Distrikten Kannur und Kasargode findet – ein lebendiger Kult mit jahrhundertelangen Traditionen, Riten und Kostümen, der fast alle Kasten und Klassen der Hindu-Religion in dieser Region umfasst. Der Begriff "Theyyam" ist eine abgewandelte Form von "daivam" oder "Gott". Diese seltene Kombination aus Tanz und Musik spiegelt wichtige Merkmale der Stammeskultur wider. Gourmet-Dinner und Übernachtung im Ayisha Manzil.

13. Tag: Nach Wayanad
Heute früh erwartet Sie zum Abschied von Ayisha Manzil eines der besten Frühstücks-Menüs der Welt – zumindest was Geschmack und Nährwert betrifft. Gewöhnlich gehört hierzu "puttu" aus Reismehl und Kokosnuss,"kadala"-Curry, "idiappam" (Nudeln wie Reiskuchen und Eier/Gemüse-Curry), "appam" (Pfannkuchen) und Hammel/Gemüse-Eintopf.
Später geht es weiter nach Wayanad, ca. 3,5 Stunden Fahrt durch malerische, in Nebel getauchte Hügelstationen, ausgebreitete Gewürzplantagen, üppige Wälder und Teeplantagen. Am Abend erleben Sie im Vythri Resort die "Küche der Volksstämme" von Wayanad, nebst einer Aufführung der Stammeskünste. Wayanad ist die Heimat verschiedener Volksstämme wie z.B. der Paniyas, Adiyas, Kurumus und Kurichias. Übernachtung in Ihrem Hotel.

14. Tag: Wayanad
Nach dem Frühstück fahren Sie zu einem einzigartigen Archiv neolithischer Eingravierungen: die Edakkal-Höhlen der Western Ghats nehmen auf der archäologischen Weltkarte einen bedeutenden Platz ein. Am Nachmittag geht es zu einer kleinen Wanderung durch den Wald und die Plantagen. Das Abendessen genießen Sie in einer natürlichen Höhle, die mit hunderten von Kerzen beleuchtet wird.

15. Tag: Calicut - Cochin
Nach dem Frühstück Transfer zum Bahnhof in Calicut und Zugfahrt nach Cochin (Ernakulum). Abfahrt des Jan Shatabdi Express um 13:40 Uhr, Ankunft um 17:15 Uhr. Nach Ankunft Transfer zum Flughafen Cochin zu Ihere individuellen Weiter- oder Heimreise.

Preise

Standard (3-Sterne Hotels)Preis pro Person im Doppelzimmer: ab EUR 3.680,-
Superior (4-Sterne Hotels)Preis pro Person im Doppelzimmer: ab EUR 4.010,-
Deluxe (5-Sterne Hotels)Preis pro Person im Doppelzimmer: ab EUR 5.250,-

Der o.g. Preis ist gültig bis 30. September 2019 Preise für Einzelreisende, Gruppen sowie Einzelzimmer- und Hochsaisonzuschlag auf Anfrage.
Diese Preise dienen lediglich der Orientierung. Auf Grund individueller Gestaltung (Ablauf, Hotels, etc.) und Wechselkursschwankungen wird jede Reise nach Anfrage tagesaktuell kalkuliert

Im Preis enthaltene Leistungen:

  • Privatreise ab Delhi/bis Cochin
  • Unterkunft in der gebuchten Kategorie im Doppelzimmer inkl. Frühstück. Auf dem Hausboot: Vollpension
  • sämtliche Mahlzeiten in Restaurants gemäß Reiseverlauf
  • Kochkurse und Kochvorführungen gemäß Programm
  • Jeepfahrt bzw. Elefantenritt zum Amber Fort
  • Englischsprachige, örtliche Reiseleitung
  • Zugticket für die Strecke Cochin-Calicut in 2. Klasse A/C-Abteil
  • Flugtickets für die Flüge Jaipur-Mumbai-Cochin-Calicut-Cochin.
  • sämtliche Transfers in klimatisiertem Privat-Fahrzeug
  • Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder gemäß Programm

Nicht im Preis enthalten:

  • Langstreckenflüge
  • Visagebühren
  • weitere Mahlzeiten, Getränke
  • fakultative Angebote
  • persönliche Ausgaben

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