Golden Triangle Express in Myanmar

7 Tage: Mandalay | Hsipaw | Lashio | Pyin Oo Lwin | Mandalay

Myanmar, als ehemalige britische Kronkolonie, besitzt genau wie Indien ein ausgedehntes Eisenbahnnetz. Ein Paradies für Eisenbahnfans und Freunde von Überlandreisen. Mit dem Zug lässt sich das Land mit asiatischer Gelassenheit erkunden. Die langen Bahnfahrten führen durch wunderschöne Landschaften. Auch die Bahnhöfe und ihre Atmosphäre sind ein unvergessliches Erlebnis. Allerdings sind die Züge veraltet. Nur eine Strecke lohnt sich wirklich: die spektakuläre Fahrt über das Gokteik Viadukt. 

Die Zugfahrt kann z. B. auch als Baustein in Ihre massgeschneiderte Tour eingebunden werden. Gern passen wir den Reiseverlauf Ihren Wünschen an.

Tourverlauf

Tag 1: Mandalay
Ankunft in Mandalay - Transfer und Besichtigung Mandalay
Mandalay, die letzte Hauptstadt des königlichen Burmas, ist immer noch eine der grössten Städte Myanmars und ein kulturelles und spirituelles Zentrum. Im benachbarten Sagaing leben über sechzig Prozent der Mönche des Landes, während die Handwerker von Mandalay weiterhin die besten Handwerke in Myanmar herstellen.
Beginnen Sie Ihre Besichtigungen mit dem Mahamuni Paya. Das hier verankerte Mahamuni-Bild ist vielleicht das am meisten verehrte Bild in Myanmar, bedeckt mit über 15 cm Blattgold. Die Gläubigen strömen täglich um vier Uhr morgens zum Schrein, um die einzigartige Gesichtswaschzeremonie zu beobachten.
Auf dem Weg zur Pagode, halten Sie bei einerder Goldschläger-Werkstätten. Ausschliesslich in den Familienbetrieben in Mandalay werden die hauchdünnen Goldblättchen hergestellt, mit dem die Gläubigen Statuen und Stupas im ganzen Land überziehen.
Vor der Mittagspause können Sie einen weiteren Handwerksbetrieb besuchen, für die die Stadt so berühmt ist: Bronzebearbeitung, Marmorarbeiten, Holzschnitzereien und Marionetten.
Die Tour am Nachmittg sieht den Besuch einiger der interessantesten Tempel und Paläste der Stadt vor. Beginnen Sie mit dem Shwenandaw Kloster (Goldenes Teakholzkloster). Es ist komplett aus vergoldetem Teakholz gebaut und dekoriert mit feinsten Holzschnitzereien. Es war ursprünglich Teil des Mandalay Palastes, der von König Mindon und seiner Hauptkönigin als Privatgemach genutzt wurde. Danach besuchen Sie die Kyauktawgyi Pagode, berühmt für ihren gigantischen sitzenden Buddha, der aus einem einzigen Marmorblock gefertigt wurde. Weiter zur Kuthodaw Pagode, auch bekannt als "Das weltgrösste Buch". Auf 729 Marmortafeln umfasst es die gesamte Tipitaka, die buddhistische Lehre.
Letzte Station ist das Shwe Kyin Old Monastery, ein altes Kloster, welches am Fusse des Mandalay Hills während König Mindons Herrschaft erbaut wurde. Übernachtung in Mandalay

Tag 2: Mandalay
Ausflug von Mandalay nach Inwa (Ava), Sagaing und Amarapura
Die Tagestour führt in drei ehemalige königliche Hauptstädte. Beginnen werden Sie die Tour mit einem Besuch des Mahagandayon Klosters, und Sie können beobachten wie sich Hunderte von Mönchen in einer Reihe aufstellen, um ihr gespendetes Essen in Empfang zu nehmen. Anschliessend geht es nach Sagaing, dem spirituellen Zentrum Myanmars. Hunderte von Stupas, Tempel und Nonnenklöster findet man auf dem Sagaing Hügel, der auch als lebendes Bagan bezeichnet wird. Tausende von Mönchen und Nonnen ziehen sich hier zur Meditation und Einkehr zurück. Stoppen Sie an einigen der berühmtesten Tempel wie der Sun U Ponya Shin Pagode, der U Min Thonsei Pagode und der Kaung Hmu Daw Pagode.Überqueren Sie den Fluss mit der Fähre nach Inwa (Ava), das am Ufer des Irrawady Flusses gelegen ist. Auch Inwa war königliche Hauptstadt, ist aber heute eine Oase der Ruhe. Geniessen Sie eine entspannte Fahrt mit dem Pferdewagen durch die friedliche Landschaft. Ein kurzer Halt gilt dem Bagaya Kyaung, einem Kloster aus Teakholz, sowie dem Nan Myint Turm und dem Maha Aungmyay Bonzan Kloster. Unterwegs können Sie halten und einheimische Kunsthandwerker beobachten, die die berühmten Almosenschalen aus Eisen herstellen. Zum Ende des Tages geht es zurück nach Amarapura auf die U Bein Brücke - eine malerische Teakholzbrücke, die sich mehr als einen Kilometer über den Taungthaman See spannt. In der Abenddämmerung füllt sich die Brücke mit Mönchen und Einheimischen, die dort verweilen, um den Sonnenuntergang zu geniessen. Übernachtung in Mandalay

Tag 3: Mandalay - Hsipaw
Zugfahrt von Mandalay nach Hsipaw über das Gokteik Viadukt
Heute heisst es sehr früh aufstehen. Transfer zum Bahnhof in Mandalay und Zugfahrt nach Lashio über das Gokteik Viadukt. Die Brücke verläuft zwischen den beiden Städten Pyin U Lwin, der Sommerhauptstadt der ehemaligen britischen Kolonialverwalter Burmas, und Lashio, der Hauptstadt des nördlichen Shan-Staates. Das Gokteik-Viadukt ist mit nahezu 800 m Länge und 111 m Höhe eine Meisterleistung der Brückenkonstruktionen. Die Brücke befindet sich ca. 100 km nordöstlich von Mandalay und ist die höchste Brücke Myanmars. Nach ihrer Fertigstellung war sie die zweitgrösste Eisenbahnbrücke der Welt. Der Dieselzug überquert im Schritttempo die Brücke, so dass Sie die Gelegenheit haben die sensationelle Brücke und nicht zuletzt die subtropischen Baumkronen aus der Vogelperspektive zu bestaunen. Übernachtung in Hsipaw

Tag 4: Hsipaw
Besichtigung in Hsipaw
Hsipaw war einst das Zentrum eines kleineren Shan-Staates. Die Stadt verfügt über ein angenehm kühles Klima und eine entspannte Atmosphäre.
Sie besichtigen am Morgen den grossen Markt, wenn die Shan und andere Stammesangehörige aus der Umgebung kommen. Anschliessend Besichtigung der Mahamyatmuni Pagode, einer der geschäftigsten religiösen Orte in Hsipaw mit einer grossen Buddhastatue. Die Pagode ähnelt ihrem Namensvetter, der Mahamuni Pagode in Mandalay.
Ausflug zum Haw Palast (Palast von Shan Prince)
Hier lebte in den 1960er Jahren der Shan-Fürst Sao Kya Seng mit seiner österreichischen Frau, die er in den USA kennengelernt hatte. Übernachtung in Hsipaw

Tag 5: Hsipaw - Lashio
Fahrt von Hsipaw nach Lashio und Besichtigungen in Lashio
In Lashio am südlichen Ende der berüchtigten Burma-Road leben hauptsächlich Shan und Chinesen. Lashio liegt in einem von Bergen umgebenen Becken auf einer Höhe von 855 m.
Die Manu Pagode steht zwischen Lashio Lay und Lashio Gyi auf einem Berg westlich der Theinni Lan. Der Tempel soll 250 Jahre alt sein.
Es heißt, dass die Sasana Pagode vom letzten Shan Sawbwa dieses Gebietes Sao Hon Phan errichtet wurde. Eines der Heiligtümer in der Anlage enthält eine Buddhastatue aus der Bagan-Ära.
Von der New Pyilon Chantha Pagode auf dem Mya Kantha Berg im Norden der Stadt hat man einen hervorragenden Ausblick auf die Stadt.
Der Quanyin San Tempel wurde vor etwa 40 Jahren in Lashio Lay erbaut und ist der wichtigsten chinesische Tempel in der Stadt und wahrscheinlich der grösste in Myanmar.
Es gibt ausserdem einen grösseren Hauptmarkt im Zentrum von Lashio Lay und den kleineren Mansu Markt an der Theinni Lan. Letzterer bietet hauptsächlich frische Produkte und Lebensmittel an.
Übernachtung in Lashio
Tag 6: Lashio - Pyin Oo Lwin (Maymyo)
Fahrt von Lashio nach Pyin Oo Lwin über das Goktheik Viadukt
Besichtigungen in Pyin Oo Lwin.
Ursprünglich war Pyin Oo Lwin eine Siedlung der Shan und Danu. Heute ist die Stadt Heimat von etwa 5.000 Nepalesen und 10.000 Indern als eine Art Hinterlassenschaft, die entstand durch den Zustrom von Südasiaten während der britischen Kolonialzeit. Viele Jahre lang war Pyin Oo Lwin ein beliebter Ausflugsort in den Bergen, denn durch die Höhenlage ist das Klima während der heissen Jahreszeit angenehm kühl.
Colonel May liess diesen 237 ha grossen botanischen Garten während des 2. Weltkrieges von türkischen Kriegsgefangenen einrichten. Der Garten zeigt liebevoll gestutzte Rasenflächen, grosse Blumenbeete, natürlichen Wald, Rosengärten und Orchideen-Häuser. Geniessen sie die Aussicht auf die Stadt vom Turm des botanischen Gartens.
Der Purcell Turm, ein Uhrenturm am Ortseingang, war ein Geschenk von Königin Victoria, die einen ebensolchen auch an Kapstadt in Südafrika verschenkte.
Die Kirche der unbefleckten Empfängnis, eine etwa 100 Jahre alte Kirche, befindet sich südlich des Zentrums mit einem grossen Kirchenschiff aus Backstein in Kreuzform und einem Glockenturm. Beeindruckend sind die gewölbten Holzdecken und die reichhaltige Innenausstattung.
Übernachrung in Pyin Oo Lwin
Tag 7: Pyin Oo Lwin (Maymyo) - Mandalay
Ausflug zu den ethnischen Minderheiten und den Wasserfällen um Pyin Oo Lwin

Entdecken Sie die Naturschönheiten rund um Pyin Oo Lwin, einschließlich der Wasserfälle Pwe Kauk und Anisakan. Um zu letzterem zu gelangen, durchqueren Sie eine Flussschlucht, um die fünf Abschnitte der Wasserfälle zu erreichen, von denen der dritte besonders beeindruckend ist. Sie erkunden Peik Chin Myaing, ein grosser hindu-buddhistischer Höhlenschrein, der ursprünglich von einheimischen Nepalesen errichtet wurde. Sie besuchen auch mehrere Dörfer ethnischer Minderheiten, wie die Shan-Dörfer von Mogyopyit, Yechando und Ye Ngeye.
Fahrt von Pyin Oo Lwin (Maymyo) nach Mandalay zu einem Hotel Ihrer Wahl
(nicht im Preis inbegriffen)

Preise

Standard (3 Sterne)Preis pro Person im Doppelzimmer: ab EUR 830,-
Superior (3-4 Sterne)Preis pro Person im Doppelzimmer: ab EUR 950,-

Im Reisepreis enthalten:

  • Unterbringung in gebuchter Hotelkategorie inkl. Frühstück
  • Sämtliche Transfers gemäss Programm
  • Zugfahrt von Mandalay nach Hsipaw
  • Alle Besichtigungen gemäss Tourverlauf inkl. Eintrittsgelder
  • Englischsprachige, örtliche Reiseleitung

Im Reisepreis nicht enthalten:

  • Langstreckenflüge
  • Visagebühren
  • weitere Mahlzeiten, Getränke
  • persönliche Ausgaben
  • Reiseversicherung
  • Trinkgelder

Gern buchen wir auch die Langstreckenflüge für Sie. Teilen Sie uns dazu bitte die vollständigen Namen aller Reisenden, Ihren gewünschten Abflughafen und den genauen Reisetermin mit.