Referenzen China

Persönliche Rückmeldungen und Reiseberichte unserer Kunden zu ihren Reisen nach China, Hongkong, Tibet...

20.05.-05.06.16

Höhepunkte Chinas mit Tibet

Liebe Frau Knietzsch,

nachdem wir uns hier wieder eingelebt und erholt haben, also wie versprochen unser Kurzbericht:
Vorab ein grosses Kompliment für die deutsch-chinesische Organisation: es hat alles perfekt geklappt incl. unserem kurzfristigen Umbuchungswunsch.

Die Führer/innen waren durchweg sehr freundlich und kompetent - besonders die tibetische in Lhasa! - und die Gelehrsamkeit hielt sich in Grenzen (wir habens halt nicht so mit Jahres-, km- und qkm-Zahlen!) Wenige Guides, vor allem die tibetische, sind auch auf politische Fragen eingegangen (was wir natürlich verstanden und respektiert und im Einzelfall auch bewundert haben).

Wir sind beide mit unterschiedlichen Vorstellungen gestartet: Frau G. mit ihrem langjährigen "Traumziel" vor Augen, ich mit meiner Erinnerung an 1996 (Studiosus!). Beide haben wir etwas völlig anderes vorgefunden: unglaubliche Touristenströme, perfekt organisiert, geleitet und kontrolliert (Bodyscan), davon nur ganz wenige Langnasen (entsprechend oft mussten wir als Fotostaffage herhalten). Man merkt einfach überall die rasante Entwicklung, die das Land in den letzten 20 Jahren durchgemacht hat. Z.B. Dazu: wir sind damals auf einem unscheinbaren Parkplatz im Wald angekommen und auf Trampelpfaden zu den wunderbaren Steinfiguren-Kolonien gewandert. Heute ist dort ein riesiges Empfangszentrum und Touridorf voller Chinesen.

Und das ist ja auch gut so, dass die Menschen jetzt die Möglichkeit haben ihr eigenes Land kennen zu lernen.
Faszinierend war natürlich für uns beide Lhasa und Umgebung und die Rückfahrt über die Hochebene. Wir hatten uns vorgestellt dass das auch wie Peking-Xian im Superexpress geht, statt dessen haben wir uns wie in der Transsib mit 80 kmh wiedergefunden - es waren fantastische Ausblicke und wir haben eine Vorstellung von den riesigen Entfernungen - und der Leere dazwischen - bekommen.

Alles in Allem sind wir sehr zufrieden mit dem ganzen Reiseverlauf und möchten diese Erfahrung nicht missen.
Ihnen nochmals herzlichen Dank für Ihre Betreuung und Begleitung und wir würden uns freuen wieder einmal was mit Ihnen zu unternehmen!
Herzliche Grüsse von Gisela G. und Reinhart L., Ulm

im Nachgang noch ein paar Fakten, die ich im ersten Überschwang vergass zu erwähnen:
Hotel in Peking (Red Wall Garden Hotel) war eine Wohltat! Das in Lhasa bez. Service und Essen nicht so toll. Die anderen Hotels durchweg o.k., vor allem haben wir die zentrale Lage jeweils sehr geschätzt. Das Park Hotel in Guilin natürlich sehr spektakulär neonrot unübersehbar, dort waren wir Langnasen auch überraschend Ehrengäste bei einer Hochzeitsfeier!

Die Fahrer waren durchweg sehr routiniert und haben uns sicher durch den haarsträubenden Grossstadtverkehr bugsiert mit abenteuerlichen Spurwechseln!

Die Jangtsefahrt war leicht verkürzt, wg. Niedrigwasser mussten wir erst mit Bus 1 Stunde flussabwärts fahren zum Einschiffen. Eindrucksvoll war während der ganzen Fahrt der 20m hohe kahle felsige Uferstreifen auf beiden Seiten wg. Niedrigwasser. In Fengdu gabs leider die Sesselbahn nicht mehr (die hätte auch den Ansturm gar nicht bewältigt!).
Kabine und Essen an Bord waren sehr gut, den abendlichen Bespassungen sind wir gern ferngeblieben. Den Bootsausflug in eine Seitenschlucht hab ich noch in einem einfachen offenen Boot in Erinnerung, heute sind es ca. 200 verglaste Schiffchen mit Lautsprecherübertragung - The times they are a'changin!

Ähnlich wars auf dem Lifluss, leider war auch das Wetter ziemlich unpassend mit Dauerregen, aber man konnte sich vorstellen wie spektakulär die Landschaft ist!

In Lhasa waren wir von der andersartigen Kultur und dem anderen Menschenschlag sehr angetan, der Ausflug zum Yamdroksee mit Picknick am Ufer und 7000er im Hintergrund war sehr eindrucksvoll und dank Sauerstoff Im Auto auch gut auszuhalten. -

Die Fahrt ins Bergdorf (Chuandixia) bei Peking am letzten Tag war ein schöner Abschluss mit nochmals neuen Eindrücken.

Unser Fazit: eine sehr spannende und eindrucksvolle Reise mit vielfältigen Eindrücken und Erkenntnissen, und bestens organisiert.

Nochmals vielen Dank und freundliche Grüsse, Gisela G. und Reinhart L.

12.03. - 25.03.2015

Hongkong-Kunming-Yunnan-Tour

Hallo Conni!

Nach zwei eindrucksvollen und erlebnisreichen Wochen sind wir wieder zuhause aufgeschlagen und haben uns sehr über Deine nette Postkarte gefreut. Unsere Koffer sind voll mit Souvenirs – zum Glück haben wir alles, was wir nicht mehr gebraucht haben, bei unserem Sohn in Kunming lassen können. So war mehr Platz für Tontöpfchen, Kaffee, Gojibeeren, Tee, Väschen, Tücher, CDs, Kekse, Armbändchen, Stickereien etc…. Insgesamt haben wir um die 1.400 Fotos gemacht, die jetzt alle sortiert werden wollen. Aber das Wetter soll ja schlecht sein über Ostern, da haben wir dann Zeit... Solange alles noch frisch ist, wollte ich Dir gleich etwas Feedback geben:

Beratung
Toll fanden wir, dass Du uns sehr individuell betreut hast. Unser Sohn konnte den ersten Teil der Reise (Hong Kong + Kunming) mit seinen chinesischen Freunden selbst für uns planen, und Du hast uns dann im zweiten Teil der Reise „abgeholt“. Diese individuelle Planung würde man sicher in keinem anderen Reisebüro finden! Ich weiß auch nicht, ob man mich in einem „normalen“ Reisebüro mit meinen Ängsten vor der Höhenkrankheit etc. so ernst genommen hätte ;-) War übrigens total unnötig, denn ich hatte gar keine Probleme :-).

Programm
Zuerst ein paar Impressionen aus dem selbst organisierten Teil:
Hong Kong mit Kurztrip zur Insel Tai-O

Kunming mit Green Lake Park am Sonntagnachmittag, Wanderung in den Westbergen mit Besuch der Taihua Tempelanlage

In Kunming ist der Besuch der Show „Dynamic Yunnan“ übrigens sehr zu empfehlen. Die Show stellt mit Tanz und Gesang einige der in Yunnan lebenden Minderheiten vor – eine ideale Vorbereitung auf die darauffolgenden Tage, an denen wir drei von ihnen kennenlernen durften!

Der zweite Teil der Reise war dann durch Dich bzw. die örtlichen Agenturen wirklich generalstabsmäßig organisiert. Toll fanden wir, dass bei allen Tagesprogrammen in Dali, Lijiang und Shangri La wirklich wir als Touristen im Vordergrund standen und nicht das Interesse der Veranstalter, möglichst viele Dinge zu verkaufen. Letzteres scheint in China leider üblich zu sein.

Eine gute Idee war sicher die Zugfahrt von Kunming nach Dali. Zwar etwas beschwerlich mit den großen Koffern, aber dennoch die Erfahrung wert. In Dali wurden wir direkt am Bahnhof durch unseren ersten Reiseleiter nebst Fahrer abgeholt. Der Fahrer hat uns dann auch die ganze Tour über bis Shangri La begleitet. Was für ein Luxus!

Impressionen aus Dali und Umgebung:
Xizhou Village mit buntem Markttreiben, Fischen mit den Kormoranen auf dem Erhai Lake und Embroidery school

Impressionen aus Lijiang und Umgebung:
der Black Dragon Pond mit dem Jadedrachen-Schneeberg im Hintergrund, Ziegenherde auf der Straße und der Ausgangspunkt zur Fahrt auf den Yak Meadow per Schaukelbus und Seilbahn. Auf dem Yak Meadow waren zur Zeit unseres Besuches zwar keine Yaks, dafür war er mit einem atemberaubenden Blick auf die Berge mein persönliches Highlight der Reise.

Impressionen aus Shangri La und Umgebung:
Blick auf ein Yi-Dorf auf der Fahrt von der Tiger Leaping Gorge nach oben, Ni Xi Village und Yi-Frau

Reiseleiter
Die Reiseleiter haben durch die Bank sehr umfangreich über die Geschichte, die aktuelle Lebenssituation oder die Religionsausübung der Minderheiten informiert. Wir hatten auch den Eindruck, dass alle drei (bzw. vier, wenn man Kunming dazuzählt) mit viel Spaß und Engagement bei der Sache waren. Auf jeden Fall haben wir es sehr genossen, immer einen Reiseleiter plus Fahrer für uns alleine zu haben. Alle waren sehr aufmerksam und flexibel und immer bereit, auf Sonderwünsche einzugehen. Danke an Lilly, Mei, Anna und Wang Mo!

Hotels
Die Hotels in Dali (The One Resort) und Shangri La (Songtsam Hotel) waren sehr gut; im Wang Fu Hotel in Lijiang würde ich allerdings niemanden mehr unterbringen. Lage und Architektur des Hauses sind schön, aber die Zimmer sind heruntergekommen und dreckig. Das entspricht keinesfalls einem 4* Niveau. Das Haus ist auch sehr hellhörig, so dass ich mir den Geräuschpegel während der Hauptsaison gar nicht vorstellen mag….

Essen
Die Restaurants, in die wir durch die Reiseleiter geführt wurden, waren durchweg gut. Wir hatten auch nirgends Probleme, vegetarisches Essen zu bekommen. Meist haben wir uns die Sachen selbst ausgesucht. Hat alles geschmeckt, und wir hatten keinerlei Beschwerden!

Wünsche und Anregungen
Gewünscht hätten wir uns vielleicht etwas mehr zum „Nachlesen“, eine Art Zusammenfassung der wichtigsten Fakten zu den besuchten Orten. Denn da haben wir uns mit der im Buchladen gefundenen Literatur schwer getan…

Angelika & Karl aus Murr

16.03.-24.03.2015

Reisebaustein Xian - Beijing

Hallo Frau Knietzsch,

was soll man sagen? Das war ein wirklich wunderbarer Urlaub! Wir haben so viele Eindrücke mitgenommen, so viel gesehen und erlebt, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll :-) Wir sind wirklich begeistert vom Reich der Mitte!

Die Organisation hat hervorragend geklappt - es gab nie Probleme und die Fahrer/Guides haben super Arbeit geleistet (pünktlich und sehr höflich!) - die Hotels waren wirklich sehr gut ausgesucht (die Lage, Sauberkeit und das Frühstück für einen guten Start in den Tag sind uns immer besonders wichtig und in diesem Fall war alles perfekt).

An der Stelle vielen Dank für Ihre tolle Unterstützung!

Viele Grüße aus Haltern am See
Timo L.

16.10. – 02.11.2014

Individualreise „Das Beste von China mit Hongkong“

Größer, höher, schneller, voller – Kaiserpaläste und Buddha
so haben wir das dynamische Land des Drachens im Oktober 2014 erlebt.

Vorab:
Wie schon bei unserer Reise durch Vietnam und Kambodscha hatte Frau Knietzsch mit Ihrer sehr kompetenten, freundlichen und schnellen Organisation großen Anteil an dieser interessanten Reise durch Teile Chinas und Hongkong - es gab keinen Wunsch, den sie nicht erfüllen konnte.

Auf unserer Reise hat alles geklappt und unsere Fahrer und Guides, die sehr gut deutsch gesprochen haben, waren immer um unser Wohl bemüht. Durch sie haben wir weit mehr über Land und Leute erfahren können, als man lesen kann oder in einer großen Reisegruppe mitbekommt. Wir können diese Art zu reisen nur sehr empfehlen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Knietzsch und den örtlichen Agenturen für ihren Einsatz. 

Verlauf:
Von München nonstop nach Peking.
Peking präsentierte sich uns ganz anders , als wir es uns trotz intensiver Vorbereitung vorgestellt hatten:
modern – sauber – grün - voller quirliger Geschäftigkeit.

Den ganzen Tag herrschte auf fast allen Ringstraßen äußerst reger Verkehr – meistens aber Stau – jeder Chinese will sein Auto zeigen, zumal er manchmal bis zu 20.000 Euro nur für das Nummernschild bezahlen muss, sofern er bei der Verlosung der Gewinner ist.

Auffallend die grünen Mittelrabatten und Bäume am Seitenrand auf allen großen Straßen. Fahrräder sieht man nur noch wenige, dafür lautlose elektrischen Mopeds und Roller - abends ohne Licht - gewöhnungsbedürftig.
Mit dem Smog - obwohl gut erkennbar - hatten wir Glück, die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite. Erst am Abreisetag lag Peking unter einer schweren Dunstglocke.

Besonders körperlich spürbar war die Reiselust der rd. 1,3 Mrd. Einwohner Chinas - es war immer und überall voller Menschen. Beeindruckend wie trotzdem alles schnell und problemlos funktionierte. Auch die Sauberkeit im öffentlichen Raum ist dank unzähliger fleißiger Hände einmalig. Die Bauvorhaben, vor allem die Wohnbebauung in Gestalt unzähliger dicht gestaffelter rd. 30-geschossiger hoher Wohntürme vermittelten einen dynamischen Eindruck – wir haben noch nie so vieeeeeele Kräne gesehen.

Im Kontrast dazu stehen die sehr beeindruckenden Zeugen der Vergangenheit – Himmelstempel, Sommerpalast, Kaiserpalast und die Große Mauer. Gut, dass sie alle Wirren der Vergangenheit überstanden haben. Durch die zentrale Lage unseres Hotel - rd. 500 m vom Platz des Himmlischen Friedens - konnten wir etliche Besichtigungen per Pedes schaffen.

Die rd. 1.000 km nach Xian, reisten wir mit der Speed-Bahn (Einchecken wie am Flughafen) tagsüber in weniger als 6 Stunden - Höchstgeschwindigkeit 306 km/h - und konnten so einen Eindruck von der Landschaft gewinnen.

Viele Bilder hatten wir von der Terrakotta Armee gesehen – aber die Realität ist überwältigend. Wir hatten auch das Glück, den Bauern zu erleben, der bei einer Brunnenbohrung auf diese archäologische Sensation gestoßen ist.

Der Flieger brachte uns nach Shanghai.
Auffallend der Kontrast zwischen alter Französischer Konzession, Altstadt mit wunderschönem Yu- Garten und der Zick-Zack-Brücke gegen die Geister zum Huxinting - Teehaus und dem „Bund“ mit dem gegenüber liegenden exzessiven Finanzdistrikt Pudong mit seinen Hochhäusern, die sich nachts in ein buntes Lichtermeer verwandeln.
Das muss man erlebt haben!!

Die Speed-Bahn brachte uns von Shanghai nach Suzhou - Partnerstadt von Venedig mit rd. 8 Mio. Einwohnern – die Stadt der Gärten und der Seidenproduktion 2 Seidenbettdecken reisten mit uns weiter) sowie einem verzweigten Kanalnetz, das wir mit jahrhundertealter Rudertechnik in alten Booten genießen durften – keine Hochhäuser und viel Grün begleitet vom Gesang unserer Ruderin – erholsam!

In Hangzhou – Marco Polo meinte: Das Paradies auf Erden - besichtigten wir das Tempelkloster Lingyin Si mit seinen 380 buddhistischen Felsskulpturen und eine Plantage, in der der berühmte „Drachenbrunnen- Tee“ angebaut wird – er schmeckt wirklich einmalig – auch daheim und ist seinen hohen Preis wert. Das Wohnhaus des Apothekers - des einst reichsten Mannes Chinas – war einen Abstecher wert. Nicht versäumen!!!

Am Abend hatten wir optional die Möglichkeit, am Westsee die Musik-Theater-Licht-Show des berühmten Regisseurs Zhang Yimo anzuschauen, der auch die Eröffnungs-Zeremonie bei den Olympischen Spielen 2010 in Peking inszeniert hat. Grandios und sehr sehr stimmungsvoll und absolut sehenswert.

Flug nach Guilin, zum Elefantenrüsselberg - ein touristisch genutztes Felsgebilde am Li- Fluss. Auf die illuminierte Schilfrohrflötenhöhle haben wir verzichtet, da wir ähnliches bereits kannten und sind stattdessen nach Daxu, einem noch ursprünglichen Dorf rd. 40 km nordöstlich von Guilin gefahren, das vom Tourismus bislang noch verschont geblieben ist und etwas vom Leben im alten China vermittelt.

Am nächsten Tag ging es mit einem Dampfer etwa 6 Std. auf dem Li-Fluss durch die Karstkegel nach Yangshuo – eine wirklich beeindruckende Landschaft und erholsame Abwechslung zu den Städten.

Dabei konnten wir einmal mehr die Reisefreudigkeit der Chinesen erleben. Mit uns waren etwa weitere 30 Schiffe in Kolonnenfahrt unterwegs.

Bei einem Abstecher von Yangshuo aufs „Land“ hat sich unser Eindruck bestätigt, dass die Landwirtschaft in China vom Reisanbau bis zum Gemüseanbau größtenteils per Hand betrieben wird. Wir haben nicht einen Traktor oder andere größere Maschinen gesehen, dafür kleine Flächen, die mit der Hacke bearbeitet und mit Eimern gegossen werden - und das bei der riesigen Menge von Menschen, die versorgt werden müssen.

Auf den Reisterassen von Longsheng war die Reisernte zwar schon beendet, dadurch aber nicht weniger beeindruckend. Wunderschöne Motive für Auge und Kamera. Während einer 2stündigen Wanderung boten sich immer wieder spektakuläre Aussichten, die ahnen ließen, wie mühsam und aufwendig die Bewirtschaftung rund um das Dorf Ping An sein muss. Ausgesprochen schön und urig war die Übernachtung im Ping An Guesthouse – das Essen dort sehr lecker.

Bevor die Reise am nächsten Tag von Guilin per Flug nach Guangzhou (Kanton) fortgesetzt wurde, sind wir noch mit einem gemütlichen Sessellift auf den höchsten Berg der Stadt - rd. 900 m - gefahren. Die lange Fahrzeit von ca. 30 Min. lohnt aber nicht.

Das Flugzeug nach Kanton musste wegen eines Defektes ersetzt werden, so dass wir erst nachts um 2 Uhr aber sicher unser Hotel erreichten. Trotzdem ging es am Morgen um 8 Uhr weiter, weil wir auf jeden Fall den sehr sehenswerten Ahnentempel der Familie Chen und den interessanten Heil- und Kräutermarkt von Qingping erleben wollten.

Wir schafften auch noch einen Abstecher auf die Shamian Insel, ehemaliges Domizil der Kolonialmächte England und Frankreich und in die in den letzten zehn Jahren entstandene Neustadt, die anlässlich der Asienpiele 2010 auf Ackerland errichtet wurde.

Hongkong war unser nächstes Ziel und deshalb mussten wir zunächst aus China ausreisen um dann in Hongkong wieder einreisen zu können. Ein Schnellboot brachte uns in rd. zwei Stunden auf dem Perfluss von Kanton nach Hongkong.Hier lag unser Hotel zentral in Kowloon, nahe der Nathan Road.

Drei Tage Hongkong waren ausgefüllt mit einer PKW-Tagestour durch Hongkong Island mit Abstechern zum „Peak“, zur Repulse Bay und in den Fischerbezirk Aberdeen.

Am nächsten Tag fuhren wir mit Bus und Schnellboot auf die Urlaubsinsel Lantau mit Sandstränden, dem Kloster Po Lin mit dem größten Buddha und dem Fischerdorf Tai O, mit seinen Stelzenhäusern und jeder Menge getrocknetem Fisch. Zurück brachte uns eine ziemlich neue Seilbahn unmittelbar am „neuen“ Flughafen vorbei, mit einem wirklich spektakulärem Blick auf das Südchinesische Meer und auf die Baustelle einer 42 km langen Brücke ins Spielerparadies Macau. Auf keinen Fall verpassen, wenn das Wetter mitspielt – unglaublich!!!!!

Am Abend war noch Zeit für einen Besuch des Goldfischmarktes vorbei an den friedlich demonstrierenden Straßenbesetzern an der Kreuzung Nathan Road/Mongkong Street und des Nachtmarktes in der Templestreet, sowie die tägliche stimmungsvolle Lichtershow zwischen Hongkong Island und Kowloon.

Da der Rückflug erst kurz vor Mitternacht startete, konnten wir den letzten Tag noch nutzen, um Hongkong am Sonntag zu erleben. Der Ocean Park mit seiner riesigen Shopping-Mall (New York wäre neidisch), auf der sich alle bekannten französischen und italienischen Modeschöpfer von Dior bis Versace mit den teuersten Schweizer Uhren von Blancpain bis Rolex treffen, erwartet man in dieser Dimension hier nicht – unglaublich!

Bei strahlendem Sonnenschein spazierten wir vorbei am Clock-Tower und auf der Avenue der chinesischen Stars unmittelbar an der Uferpromenade gelegen mit Blick auf Hongkong Island - ein wunderschöner Abschluss einer sehr interessanten Reise durch Teile von China und Hongkong.

Ohne Hin- und Rückflug haben wir rd. 1.400 km Bahnfahrt, 2800 Flugkilometern und 130 km mit einem Schnellboot zurückgelegt. Dazu etliches mit PKW, Bus und U- Bahn. Die vielen Kilometer zu Fuß haben wir nicht gezählt. Erholen können wir uns zu Hause!

Ute und Helmut A. (68 Jahre), aus Burgwedel

12.11. - 24.11.2013

Von den Goldenen Tempeln in Laos ins tibetanische Hochland nach Yunnan

Eigentlich gibt es nur ein Wort aus meiner Sicht, um diese Reise zu beschreiben: GRANDIOS!

Laos: eine noch fast unberührte Natur (kann man an den vielen Schmetterlingen sofort feststellen), freundliche und unaufdringliche Menschen, nicht überladen mit buddhistischen Tempeln oder Straßenmärkten wie anderswo in Asien und gute Küche mit frischen Zutaten. Schöne Landschaften und wenig Verkehr tragen wesentlich dazu bei dass die Überlandfahrten angenehm und nicht langweilig sind.

Luang Prabang ist eine kleine Provinzstadt mit einigen kulturellen Sehenswürdigkeiten (z. B. den Vat Mai) und einem gewissen Flair aus der französischen Kolonialzeit. Die Übernachtung im Villa Santi Resort ist durchaus zu empfehlen und die frischen vegetarischen Frühlingsrollen eine Offenbarung für jeden Gaumen.

Äußerst beeindruckend ist die Bootsfahrt auf dem Nam Ou Fluss durch eine größtenteils menschenleere Dschungellandschaft, um dann im wunderschönen Muang La Resort zu übernachten, mit seinen Thermalgewässern, der guten und feinen Küche und makellosem Management.

Man sollte auf jeden Fall eine Fahrt in den umliegenden Bergen unternehmen oder einen Trekking/Fahrradtour buchen da das kleine Ort ansonsten nichts zu bieten hat.

Die Ausreise von Laos nach China ist ein Erlebnis für sich und bereitet keinerlei Schwierigkeiten, alles ist perfekt organisiert.

China: wenn man schon in China gewesen ist sollte man alle Vorurteile fallen lassen. Yunnan hat (fast) nichts mit Luftverschmutzung und Menschenmassen zu tun. Saubere Luft und schöne Natur sind allgegenwärtig und vermitteln ein komplett anderes Bild vom Land der Mitte als das was die Medien täglich berichten.

Der Besuch des botanischen Gartens in Menglun bietet die Möglichkeit sehr viele (für die meisten Europäer unbekannte) Pflanzen kennenzulernen und die Übernachtung im Anantara Resort ist die Krönung des Tages.

SEHR WICHTIG: unbedingt chinesische Währung direkt vor oder bei der Einreise besorgen; in Menglun ist es nicht möglich an lokale Währung zu kommen und die hat man nötig wenn man etwas zu essen kaufen möchte. Möchte man Bargeld mit der Kreditkarte abheben so kann man dies nur bei Filialen der „Bank of China“ tun und das gleiche gilt beim Geldwechsel.

Mit dem Abflug aus Jinghong in Richtung Dali enden auch die tropischen Temperaturen und man muss die Kleidung anpassen.

Dali ist eine mit chinesischen Touristen und Wallfahrer überfüllte Stadt und aus meiner Sicht enttäuschend, abgesehen vom Fotomotiv der drei Pagoden. Es ist ungefähr so wie wenn man einen nicht-Katholiken nach Lourdes oder Fatima bringen würde...

Der nächste Tag ist jedoch wieder erfüllend: angefangen vom Shibao-Shan mit seinen Tempeln und frechen Affenkolonien bis hin zum Lauf nach Shaxi (gute physische Kondition erforderlich); die Kleinstadt mit ihren renovierten alten Gebäuden und dem Platz ist voller Fotomotive. Der Aufenthalt im Laomadian Gasthaus mit seinem schönen Innenhof ist wie eine Zeitreise zu unternehmen.

Die Fahrt am darauffolgenden Tag durch alpine Landschaften nach Lijiang, mit Blick auf dem Yangtze-Tal und dem Jade-Drachen-Berg, ist einfach wunderschön. Lijiang ist eine bei Touristen sehr beliebte Stadt und die Gründe sind leicht nachzuvollziehen; sowohl tagsüber als auch in der Nacht ist es schön und sicher durch Lijiang zu schlendern. Nicht versäumen sollte man das Naxi-Dongba-Konzert und den Blick über die Dächer vom Lion-Hill aus.

Einen ausgedehnten Spaziergang durch Lijiang zu unternehmen macht nicht sehr viel Sinn, außer man hat nichts anderes zu tun, da sich Geschäfte mit afrikanischen Trommeln, Yak-Fleisch (Finger davonlassen!), Kräuter und Pilze wie in einer Endlosschleife wiederholen. Eine Fahrradfahrt in der Umgebung Lijiangs ist dagegen sehr lohnenswert und erholsam.

Von Lijiang nach Zhongdian (auf neu-chinesisch: Shangri-La) zu fahren bietet zahlreiche eindrucksvolle Momente. Höhepunkte sind die Tiger-Leaping-Gorge, der Yangtze-Bogen und die Sicht auf die „Sechstausender“ Berge.

Angekommen in Zhongdian ändert sich alles: Hochgebirge mit grasenden Yaks, größtenteils tibetanische Bevölkerung und Nachts eisige Kälte. Durch die Höhe fühlt man sich am ersten Tag ziemlich müde und man ist froh wenn man die Straße zum Hotel nimmt.

Das Songtsam-Retreat ist eine wunderbar gelegene Hotelanlage mit erstklassigem Service und guter Küche; der Blick auf der Rückseite des „klein Potala“ genannten tibetischen Tempels mit seinen goldenen Dächern ist wundervoll und man kann in Ruhe entspannen.

Der Besuch Zhongdians mit dem Tempel und der umliegenden Landschaften am nächsten Tag lädt ein die tibetanische Lebensart und Kultur kennenzulernen; wenn man keine Zeit oder Lust hat nach Tibet zu fliegen ist Shangri-La die beste Adresse dafür.

Fazit: eine sehr gelungene Reise, optimal organisiert, mit meist erstklassigen Unterkünften und sehr guter Reiseleitung sowohl in Laos als auch in Yunnan (Englischsprachig).

Einige Ratschläge:
- man sollte es vermeiden sowohl in Laos (kommunistisches Einzelparteiensystem) als auch in China (kommunistisches Einzelparteiensystem, Tibet, Taiwan) zu offen über politische und religiöse Angelegenheiten mit den Reiseleitern zu diskutieren – unter anderem weil man diese sogar in Gefahr bringen könnte!
- wenn man in Laos unsicher über die Küchenhygiene in den „Restaurants“ außerhalb der Hotels isst, lässt man sich am besten von der Reiseleitung bekochen. Er/sie darf die Küche benutzen und ist informiert über die „Probleme“ die westliche Touristen bekommen könnten!
- in China werden die Beilagen zum Reis unter allen Tischnachbarn geteilt. Es ist äußerst beleidigend für Chinesen wenn man dies aus hygienischen Gründen nicht tut. Es sei zu erwähnen dass die Restaurants nicht immer gut aussehen, aber sehr viel Wert auf Frische und Hygiene der Zutaten legen.
- in und um Zhongdian (Shangri-La) sollte man außerhalb der Hotels nur „bessere“ Restaurants aufsuchen. Die Entfernung zu anderen Zentren macht die Versorgung mit frischen Zutaten schwierig und mit der Hygiene wird es hier nicht so genau genommen.

Ich bin noch unentschlossen wo mich meine nächste Reise hinführt, jedoch denke ich dass meine Ziele immer in diese Richtung (Asien) gehen werden.

Freundliche Grüße,
Manuel C., Bad Kreuznach

18.-22.07. + 31.07. - 04.08.2011

Besichtigungsprogramme für Beijing und Shanghai

Hallo Frau Knietzsch, Hallo Frau Li,

auf diesem Wege eine kleine DANKSAGUNG für die gelungene Organisation sowie die dadurch ermöglichten Erlebnisse/Eindrücke.

!!! Tolle Betreuung durch die Herren He & Ye !!!

Beste Grüße
Familie. G. aus Rostock

29.05. - 12.06.2011

Traumhaftes Südwestchina

Meine Südwestreise China im Mai/Juni umfaßte die Stationen Peking, Xian, Kunming, Chengdu, Dali, Lijiang, Hanzhou und Shanghai!

Die Abholung durch die Guides klappte prima! Selbst als ich meinen ersten Guide in Peking verfehlte, war in wenigen Minuten der örtlich deutsch sprechende Koordinator zu erreichen!

Der Reiseplan war nicht überfrachtet! Der Tagesstart erfolgte nie vor 09 Uhr, Rückkehr meist zwischen 16-17 Uhr!

Retrospektiv gesehen, hätte ich bei o.g. Reiseplan auf den Steinernen Wald in Kunming verzichten können. Ist zwar interessant, aber kein „Must“.

Von Shanghai aus habe ich das „Wasserdorf“ Xitang besichtigt. Die kurze Entfernung von Shanghai aus (Auto 1 Stunde) rechtfertigen diesen Trip.

In Shanghai sollte man unbedingt das Französische Viertel auf dem Plan haben, vielleicht auch Pudong, was ich leider nur als Skyline gesehen habe!

„Expenova“ danke! Würde nächstes Jahr meinen Trip nach Japan wieder mit euch planen!

Dr. Andreas K., Gütersloh

14.10. – 27.10.2010

"Das Beste von China“

Hallo Conni,
sonnige Grüße aus Peking konnten wir leider nicht senden. Es gab zu viel zu sehen und zu entdecken. Da blieb einfach zu wenig Zeit. Deshalb kommen unsere Grüße aus dem leicht staubigen Xian. Nach einem umwerfend leckeren Maultaschen-Essen, das jeden Schwaben in Verzückung versetzen müsste, komme ich dazu dir zu mailen. Alles ist super organisiert. Wir lernen Land und Leute kennen und staunen nicht schlecht über die historischen, künstlerischen, handwerklichen Meilensteine Chinas. Das Courtyard-Hotel in Peking war eine gute Einstimmung und wir haben eine Ahnung von Haus und Hof im städtischen China erhalten. Hier in Xian logieren wir sehr komfortabel und fast direkt an der Stadtmauer. Unsere Guides waren / sind sehr nett und hilfreich - insbesondere wenn es ums Bestellen nach Bildern geht.
Kurzum alles ist gut - liebe Grüße aus China
Susanne F., Wuppertal und Helga und Peter S., Unteröwisheim

20.09. – 27.09.2010

Individualreise-nach-China

Alte Kulturstädte Chinas - trotz Handikap

Liebe Frau Knietzsch,

wenn man eine so besondere Reise gemacht hat, auf der wirklich alles geklappt hat, hat man auch das Bedürfnis zu loben und sich zu bedanken.
Vieles von dem, was wir sehr positiv erlebt haben in der Zusammenarbeit mit Ihnen, ist auch von den meisten anderen Reisenden bereits hervorgehoben worden. Wiederholungen lassen sich also nicht vermeiden, bieten aber anderen Reisewilligen, die diese Berichte lesen, die Gewissheit, dass es sich dabei nicht um Ausnahmen gehandelt hat.

Unsere Reise war eine besondere Herausforderung und diese haben Sie hervorragend gemeistert. Bevor ich über die Internetsuche nach Veranstaltern für Individualreisen nach Asien auf expenova stieß, gab es eine Reihe "Fehlversuche". Für mich kam eine Reise in einer größeren Gruppe nicht infrage, da ich eine Behinderung habe und mein eigenes Tempo brauche. Bevor die Zusammenarbeit mit expenova begann, hegten wir eine Menge Zweifel, ob eine Reise nach China tatsächlich möglich sein würde für mich. Aber unser Sohn hatte sich dieses Reiseziel gewünscht und wir wollten ihm eine ganz besondere gemeinsame Reise schenken, bevor er zum Studium geht und ein neues Leben anfängt. Nachdem die Planung ernsthaft begonnen hatte, wuchs die Gewissheit, dass es tatsächlich möglich sein könnte.Um es vorweg zu nehmen – es ist auf jeden Fall eine ganz großartige Reise geworden und es wird für uns immer eine ganz besondere Erinnerung bleiben, dass wir dies gemeinsam erleben konnten. Zusammen mit Ihnen, Frau Knietzsch habe ich viel Zeit in die Planung der Reise gesteckt, denn es ging ja darum, all die Besichtigungen so zu gestalten, dass ich sie körperlich gut durchstehen kann. Das ist uns perfekt gelungen und es hat sich absolut ausgezahlt, den Ablauf exakt auf meine Bedürfnisse abzustimmen. So konnte ich China nicht nur erleben, sondern auch wirklich genießen.

Eine Reise so weit entfernt von Deutschland so reibungslos zu organisieren, davor können wir nur den Hut ziehen. Auch wir haben erlebt, dass die Reiseführer samt Fahrern immer pünktlich zur Stelle waren und es an keiner Stelle Probleme oder Wartezeiten gab. Angenehm empfanden wir auch die Möglichkeit, trotz des festgelegten Programms spontan kleine Änderungen vorzunehmen, um aktuelle Befindlichkeiten zu berücksichtigen.

Unsere Fahrer verhielten sich stets ruhig und souverän, so dass man sich in ihren Autos gut und sicher aufgehoben fühlte. Das ist durchaus eine Leistung angesichts dessen, was sich auf den Straßen der 13-Mio.-Stadt Peking, oder noch schlimmer in Xi’an, abspielte. Wir hatten 4 verschiedene Reiseführer, die alle unsere Sprache und ihr Metier gut beherrschten, sich aber durch ihre Mitteilsamkeit unterschieden. Ab und zu hätten wir uns etwas mehr Hintergrundinformationen gewünscht, aber das war wohl einfach eine Frage der Mentalität.

Beijing-Himmelstempel

Unsere Reise führte uns über Peking, wo wir natürlich die Verbotene Stadt, den Sommer- und den Himmelspalast besuchten und auch eine Aufführung der Pekingoper erlebten. Natürlich war auch ein Besuch auf der Großen Mauer mit im Programm – bei diesem Bauwerk gehen einem schnell alle Superlative aus denn es ist größer, länger und bevölkerter als alles, was der normale Mitteleuropäer bisher gesehen hat. Sie sieht zwar im Grunde genauso aus wie man sie von Bildern her kennt, aber die Dimensionen begreift man erst, wenn man oben steht.
Etwas ganz Besonderes für uns war eine Hutong-Tour mit Fahrradrikschas, die uns die Gelegenheit bot, das alte Peking zu erleben und den Menschen dort näher zu kommen. An diesem Tag hatten wir auch das Gefühl, in China angekommen zu sein.

China-Pingyao

Von Peking fuhren wir per Bahn nach Taiyuan (Bahnfahren in China ist auch eine lohnende Erfahrung), von wo aus die Reise weiter nach Pingyao ging. Diese Stadt hat einen mittelalterlichen Stadtkern mit vollkommen intakter Stadtmauer und zahlreichen Bauten aus der Ming- und Qing-Dynastie und sie brachte uns in jeder Hinsicht einen echten Kulturschock. Das war durchaus beabsichtigt, denn wir hatten auch das China abseits der Millionenstädte sehen wollen.

China-Pingyao

Hier bot sich das Leben so wie man es aus dem Fernsehen auch aus anderen asiatischen Ländern kennt: laut, voller Fahrräder und Garküchen, häufig etwas schmuddelig (wobei die Kohle hier sicher auch ihren Beitrag leistet), für deutsche Nasen nicht immer geeignet und sehr bunt. Obendrein wohnten wir in einem Hotel, das ebenfalls aus der Ming-Dynastie stammte und dies sozusagen "bis in die Haarspitzen". Man fühlte sich dort wie in einem Museum, mit dem Einchecken begann quasi eine Zeitreise. Das war ein tolles Erlebnis, wenngleich wir auch nicht gut geschlafen haben auf den antiken mit wunderschönen Intarsien verzierten Betten.

China-Xian

Von Pingyao aus ging es weiter nach Xi’an, wo wir das Hangyangling-Grab, natürlich die Terrakotta-Armee, die Große Wildgans-Pagode und die 1.250 Jahre alte Große Moschee besuchten. Die Terrakotta-Armee war ähnlich beeindruckend wie die Große Mauer, besonders wohl gefühlt haben wir uns in dem Park rund um die Große Wildgans-Pagode, der wunderschön gestaltet und gepflegt war.

Im Moment glauben wir zwar nicht, dass es eine weitere Reise nach Asien für uns geben wird, aber wer weiß das schon so genau ...? Fest steht jedenfalls, dass wir expenova begeistert weiterempfehlen werden und dies auch schon getan haben.

Wir bedanken uns ganz herzlich und wünschen Ihnen persönlich wie beruflich das Beste!
Michaela, Falk und Jan Niklas P., Rostock

12.04. – 03.05.2010

Hongkong, Guangzhou und Weltkulturerbe-Tour

Liebe Frau Knietzsch,

Dankeschoen fuer den Empfang, es dauert immer ein bisschen bis wieder alles so funktioniert wie es sollte und die Zeitumstellung macht mir immer sehr zu schaffen. Schon mal vorweg: es hat alles wunderbar funktioniert und es war eine tolle Reise. Hier mein kleiner Bericht:

Allgemein: alle Abholer standen puenktlich bereit, wir mussten niemals auf irgend jemanden warten. Egal ob wir 5 oder 10 Minuten zu frueh in der Hotelhalle waren oder 5 Minuten zu spaet, unsere guides waren immer vor uns dort und wir waren immer und ueberall puenktlich bei unseren Terminen.

Hongkong: da wir frueh morgens angekommen sind, war unser Hotelzimmer noch nicht fertig. Also haben wir gleich unser Visum in Angriff genommen. Der guide wusste von gar nichts und hat mit seinem Buero telefoniert, alle wirkten etwas hilflos. Wir haben Koffer untergestellt und sind zu dem vom guide genannten Reisebuero gewandert, haben dort unser Visum bestellt und auch bezahlt. Nachmittags rief dann das von Ihnen aufgeschriebene Reisebuero an und wollte sich nach unseren Paessen erkundigen - hatte sich aber schon erledigt. Hotel fabelhaft (The Langham).

Guangzhou - die Messe war leider ein totaler Flop, kann man es ahnen? Dadurch hatten wir mehr freie Tage und haben auch genug gefunden um uns zu beschaeftigen. Das U-Bahn-System ist modern und uebersichtlich und leicht zu benutzen. Das Hotel wuerde ich als Messeabsteige bezeichnen, keine Zimmer in denen man mehr Zeit als zum Schlafen unbedingt noetig verbringen moechte und keinerlei Freizeitangebot. Das chinesische Restaurant war sehr ordentlich, das westliche eher maessig und der westliche Teil des Fruehstuecks mager. Erster Kontakt mit unserem guide, der sich mit "hallo ich bin Klaus" vorstellte. Ich haette so gerne gelacht. Wir haben dann seinen richtigen Namen geuebt (und er hat auch nicht gelacht) und alles war gut.

Ueberhaupt, Fruehstueck. Wir haben immer chinesich gegessen, aber zum Fruehstueck kann ich weder Kohl mit fettem Schweinefleisch noch gebratenen Reis noch innen glibberige Spiegeleier in Betracht ziehen. Also westliches Fruehstueck. Und das war meistens sehr, sehr mager. Eine oder 2 Sorten Obst (davon eine immer Wassermelone), Papp-Toast, eine rote suesse Paste (leichte Aehnlichkeiten mit Marmelade rein zufaellig) und mit Glueck ein Eierkoch dem man mit Zeichensprache nahebringen konnte dass man Spiegeleier auch durchbraten kann und dass dafuer keine Suppenkelle Oel noetig ist.

Guilin stand unter Wasser und der Fluss war ueber die Ufer getreten. Bis zum naechstn Tag war das Wasser so weit zurueckgegangen dass wir unsere Bootsfahrt machen konnten, allerdings war der Elefantenruessel nicht zu erreichen. Zur Schilfrohrfloetenhoehle hat der guide erzaehlt, sie sei jetzt ganz dezent beleuchtet, die europaeischen Touristen haetten sie frueher so kitschig gefunden. Prompt rutschte meinem Mann dann waehrend der Besichtigung raus "es war noch kitschiger?". So sind Geschmaecker halt verschieden. Inschriften haben wir gar nicht gesehen, nur neonbunt in Szene gesetzte "Landschaften". Das Hotel war aeltlich und muede, chinesische und westliche Touristen wurden separat gesetzt und bewirtet. Verwirrend war, einfach das Essen zugeteilt zu bekommen, damit hatten wir nicht gerechnet. Hinterher waren wir dann schlauer und haben gefragt, was es gibt und wieviel - denn meistens waren es 4 oder 5 verschiedene Gerichte und viel zu viel.

expenova - Li Fluss

Boot nach Yangshou. Eine wunderbare Fahrt und atemberaubende Landschaft. Das Essen auf dem Boot sollte man schnell vergessen. So nach dem Prinzip Flamencoshow in Andalusien - die bloeden Toursten kommen sowieso nie wieder hierher, why bother. In Yangshou waren wir im nagelneuen Yangshou Resort - ein Traum von Hotel, wunderbares Restaurant, ganz tolles Fruehstueck. Wir haben eine ausgiebige Radtour gemacht, sind ordentlich nass geworden (aber es war warm dabei) und sind durch die Doerfer gefahren. Fuer den naechsten Tag war die Radtour in Begleitung des guides vorgesehen, dann vorgeplantes Mittagessen in Yangshuo und von dort zum Flughafen. Wir haben dankend auf alles verzichtet (der arme Mann war ganz geschockt, es war doch alles im Preis inbegriffen), haben ausgeschlafen, spaet und ausgiebig gefruehstueckt, uns massieren lassen und sind dann nicht verschwitzt, nicht verregnet, sondern geduscht, sauber angezogen und gut gelaunt zum Flughafen gefahren.

Flug nach Xian. Alles gut funktioniert, sowohl Abliefern als auch Abholen. Allerdings hatten die Flugzeiten mit denen, die Sie uns gegeben hatten, gar nichts zu tun. Und das traf auf die meisten Fluege zu. Die Reisebueros haben sich offensichtlich abgesprochen, aber wir wussten nichts davon. Xian war ein tolles Erlebnis, die Armee zu gross fuer Worte, die Stadmauer und Altstadt unglaublich schoen. Das Hotel war das erste (und damit aelteste) Haus am Platze und man sieht es ihm auch an. Wir waren so spaet dort dass nur noch das 24-Stunden-westliche-Restaurant geoeffnet hatte und dort waren wir die einzigen Gaeste. Die Speisekarte auf deutsch war hinreissend und mein Mann hat Lachtraenen ueber das Vereins-Sandwich vergossen (auch als Club-Sandwich bekannt).

expenova - Momos

Abends waren wir in einem Restaurant in der Naehe des Trommelturms und haben ein Dumpling-"Fest" gegessen. Ich weiss den Namen nicht mehr, aber jeder in Xian kennt ihn (sagt unser guide), wir haben die aufgeschriebene Adresse ganz gut gefunden und eine Sorte Fest aus der chinesischen Karte gewaehlt (der erkennbare Unterschied war der Preis und die Bedienung hat uns erklaert, die teureren seien more delicious, also haben wir irgendwo in der Mitte gewaehlt). Da sollten Sie ihre Kunden hinschicken, fabelhaft.

Shanghai - spaet angekommen, Fluege kreativ veraendert, dadurch fiel der Garten aus, wir sind abends alleine auf den Bund gefahren. Am naechsten Tag haben wir Jadebuddha und Einkaufsmeile sausen lassen, waren stattdessen im Garten, in der Altstadt, haben eine Hafenrundfahrt gemacht und zum Schluss im Kuenstlerviertel von Shanghai. Zeitgenoessische, lokale Kuenstler - keine Kalligraphie oder getuschter Bambus. Viel zu wenig Zeit in Shanghai, da koennte ich es gut laenger aushalten.

Suzhou - wunderschoene Gaerten und auf unseren Wunsch haben wir auch die Seidenmanufaktur besucht, ganz toll. Da wir immer schlauer wurden haben wir diesmal unseren guide eingeladen mit uns zu essen und den Wunsch geaeussert weniger Menge aber dafuer die Spezialitaet(en) der Stadt zu essen. Das war dann ueberaus erfolgreich. Nur unser Koffer war fuer den chinesischen Zug zu gross.

Huangzhou, wieder alles fabelhaft geklappt, die Rueckfahrt ging wieder ueber Shanghai und wir waren sehr beindruckt von den modernen Zuegen, bei denen je nach Fahrtrichtung die Lehnen der Baenke umgelegt werden, so dass man immer nach vorn schauen kann. Das sollten alle Bahngesellschaften haben. Eine Stadt mit enormem Freizeitwert, wunderschoen. Man kann sich leicht vorstellen, dass sich dort auch die Parteigroessen wohlfuehlen.

expenova - Huangshan

Huangshan, mit kleinem Rucksack (den wir zum Glueck dabei hatten) unglaublich schoen. Der Weg von der Seilbahn zum Hotel ist wirklich ein Spaziergang, die Nachmittagstour eher eine Wanderung. Wir haben den laengeren Weg gewaehlt, 8 km, 2 x 400 m Hoehenunterschied (erst rauf dann runter) und ueberwiegend Treppen, aber hallo. Das Essen im Hotel war nicht erwaehnenswert, schnell wieder vergessen. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass alles von Traegern dort raufgeschleppt wird (einschl. gewaschener und zu waschender Bettwaesche).... Am naechsten Morgen haben wir dankend auf eine weitere Wanderung verzichtet, sind frueher den Berg runtergefahren und da wir erst abends weiterfliegen sollten waren wir noch in einem Dorf (Name????), eine Art Freilicht-Museums-Dorf, eigentlich schoen, aber in jedem Haus ein Souvenirladen und "hello, one dolla, just looking"-Rufe.

expenova - great wall

Abends weitergeflogen, so dass wir erst um Mitternacht in Beijing angekommen sind. Der Fuehrer schlug vor, am naechsten Morgen etwas frueher zur Mauer zu starten (weil Feiertag und viele Besucher) aber da wir erst um halb 2 im Hotel waren haben wir die Ming-Graeber gestrichen und sind statt dessen spaeter zur Mauer gefahren. Das erwies sich als Hit, denn wir waren gegen Mittag erst dort und die meisten Besucher beim Mittagessen. Bei fabelhaftem Wetter konnten wir fast ungestoert auf der Mauer herumspazieren. Sehr, SEHR schoen. Beim Mittagessen waren dann wieder die meisten Touristen schon fertig und wir mussten nicht Schlange stehen, die Fische zum Selberfischen, die dann auf dem staubigen Parkplatz direkt vor den Gaesten erschlagen wurden fand ich schon etwas rustikal, aber geschmeckt hat es gut. Abends haben wir dann auf die Peking-Oper verzichtet und sind statt dessen nur gebummelt. Der Kaiserpalast am naechsten Tag war dann sehr beeindruckend, aber es waren so ueberwaeltigend viele Leute dort, dass ich etwas geschwaechelt habe und froh war, wieder rausgehen zu koennen.

So, das war die kurze Version. Wir waren sehr begeistert von Ihrer Beratung, der Durchfuerung und Begleitung und werden Sie gerne weiterempfehlen. Die Reiseleiter waren immer freundlich und zuvorkommend, die Sprachkenntnisse ausreichend fuer alle Fuehrungen. Wenn mal ein Thema ausserhalb der eingeprobten Texte kam wurde es etwas schwieriger. Sie waren sehr besorgt um uns, besonders im Verkehr. Dieser ist nun wirklich chaotisch und von einem Rechtsabbieger vom Zebrastreifen gehupt zu werden (bei gruener Fussgaengerampel) ist fuer normale Deutsche sicher empoerend. Wir sind da abgehaertet. Meine Vorstellungen von 4 Sternen entsprechen nicht wirklich der chinesischen Realitaet, das wuerde ich in Zukunft anders gestalten. Die 5 Sterne-Hotel waren alle ganz ganz toll und in allen waere ich gern laenger geblieben.

expenova - Bostelmann

Gefunden habe ich Sie durch Internetsuche nach China-Spezialisten. Mit mehreren Treffern habe ich korrespondiert und bei Ihnen habe ich dann die richtige Mischung von Komfort und down-to-earth gefunden.

Ich glaube nun habe ich alles abgedeckt, wenn Sie noch weitere Fragen haben werde ich gerne mein Tagebuch zu Rate ziehen.
Beste Gruesse
Gunhild B., Guatemala Ciudad

15.05. – 02.06.2009

China entspannt – mit Hongkong und Strandaufenthalt auf Hainan

Liebe Frau Knietzsch,

zunächst einmal herzlichen Dank für die super Organisation unserer individuellen Reise! Wir haben uns in China sehr willkommen und gut aufgehoben gefühlt.

Alle Reiseleiter vor Ort waren liebenswürdig und hilfsbereit und wir hatten das Gefühl, Freunde zu besuchen. Die Mitarbeiter sprachen gut bis sehr gut deutsch und waren miteinander vernetzt - wir mussten uns um nichts kümmern und konnten daher alles voll genießen.

Die Reise begann schon sehr beeindruckend mit Beijing. Wir haben noch nie im Leben so viele Baugerüste und Baustellen gesehen – und das obwohl die Olympiade ja schon längst vorbei ist. Allerdings haben wir bereits Rostflecken auf dem Vogelnest entdeckt, man sieht, dass nicht gerade für die Ewigkeit gebaut wird. Vor lauter Smog hat man fast nicht vom Platz des himmlischen Friedens bis zur verbotenen Stadt schauen können. Das vegetarische Restaurant vom ersten Abend war übrigens ausgezeichnet.

Die ersten Tai Chi-Übungen fanden in einem recht weit vom Hotel entfernten Park statt mit zwei ganz lieben älteren Damen die uns in die Geheimnisse des Tai Chi einweihten und sichtlich Freude daran hatten. Mir hat es so viel Freude bereitet, dass ich mir auf Empfehlung eine DVD gekauft habe und es auch in Deutschland weiter ausüben möchte. Einen ganz spirituellen Eindruck hinterließ die Geisterallee bei uns, hier haben wir uns sehr wohl gefühlt. Die große Mauer hat uns natürlich auch wahnsinnig beeindruckt, leider sind wir aber doch in Ba Da Ling gelandet und wir haben das nicht rechtzeitig gemerkt um den Fehler zu melden. Es war sehr voll dort aber nach ca. 1 Stunde Wanderung ist man auf der Mauer dann doch fast alleine, da die chinesischen Touristen eher ein bisschen faul sind. Das Sichuan-Restaurant hat uns sehr gut gefallen und es hat hervorragend geschmeckt und als Überraschung gab es sogar noch einen Maskenzauberer für die Gäste.

Zunächst erschrocken waren wir darüber, im Krankenhaus gelandet zu sein. Nach anfänglicher Skepsis und auch etwas Sorge, haben wir uns bei der Ärztin die sich für uns 1,5 Stunden Zeit genommen hat, um uns die traditionelle chinesische Medizin grob zu erklären, sehr wohl gefühlt. Wir durften dann sogar noch die Akupunktur-Abteilung und die Apotheke der Klinik besuchen. Anscheinend waren wir die ersten Touristen die die Ärztin „unterrichtet“ hat, normalerweise kommen nur Ärzte oder Heilpraktiker aus Deutschland zu ihr. Wir fühlten uns sehr geehrt und waren fasziniert von der Philosophie und den Ergebnissen dieser Heilkunst. Bei Frau Wang in den Hutongs wurden wir zum Tee eingeladen und fanden es sehr interessant etwas mehr über sie zu erfahren. Genau das war uns wichtig: Kontakt zu den Menschen zu bekommen und nicht nur touristische Sehenswürdigkeiten oberflächlich abzuklappern.

In Xian haben wir Abends gleich ein Highlight mit dem Teigtaschen-Bankett gehabt, das war sehr lecker und auch hübsch anzusehen. Hier konnten wir die Tai Chi-Übungen im Hotelgarten machen, das war sehr angenehm und entspannend. Die Terrakotta-Armee hat uns sehr beeindruckt und wir hatten viel Zeit, uns die individuellen Gesichter, Rüstungen usw. anzusehen. Die Stadtmauer haben wir mit dem Tandem umrundet, was sehr viel Spaß gemacht hat! Bei der großen Moschee hat man einen guten Eindruck davon, wie es früher einmal alles aussah, da es sich um eins der wenigen original erhaltenen Monumente handelt. Unsere Reiseleiterin vor Ort ist mit uns zum Feuertopf-Essen in ein Restaurant gegangen wo nur Einheimische waren und dort haben wir gelernt wie man richtig Hotpot isst und auch vieles über das chinesische Essverhalten und die Geselligkeit mitbekommen. Zwischendurch bekamen wir ja immer traditionelle Massagen, welche alle hervorragend von der Qualität waren und sehr zu unserem Wohlbefinden beigetragen haben.

Mein Mann wollte ja unbedingt Transrapid fahren aber irgendwie hatten wir das bei der Planung übersehen. Völlig unkompliziert hat unser Führer in Shanghai den Plan einfach umgestellt und konnten wir mit 431 km/h vom Flughafen nach Shanghai düsen. Im Teehaus haben wir natürlich die hübschen Blumen-Tees probiert und waren fasziniert davon wie aus der Knolle ein hübsches Kunstwerk im Teewasser aufblüht. Die Akrobatik-Aufführung am Abend hat uns einen schönen Überblick über die verschiedenen Gebiete der chinesischen Akrobatik gegeben und uns mitgerissen.

In Suzhou hat uns am besten die Seidenspinnerei gefallen, man kann gar nicht glauben, was aus so kleinen Kokons alles möglich gemacht wird. Auch die Gärten fanden wir sehr schön und wir hatten genug Zeit, um stundenlang die Goldfische zu füttern. So kann man die Gärten in ihrem ursprünglichen Zweck kennenlernen – zum entspannen und genießen! Tai Chi wurde im Wohnzimmer und Garten eines pensionierten Arztes ausgeübt, seine Frau hat uns Tee und Apfelschnitze gebracht, der 5-jährige Enkel ist um uns rumgeturnt - das war total goldig!

Ein weiterer Superlativ war für uns die Fahrt hinauf auf den Flaschenöffner, das Shanghai World Financial Center (492 m) mit der höchsten Aussichtsplattform der Welt in 474 m Höhe. Da sehen die anderen Hochhäuser alle aus wie Spielzeughäuser. Allerdings können wir nicht sagen, ob Shanghai so groß ist, dass man den Stadtrand nicht sieht oder ob das am Smog liegt. Das Abschiedsessen war ebenfalls sehr fein, in einem schönen Separee, in dem wir uns vorkamen wie Staatsgäste.

Beim Essen haben wir immer mindestens fünf Teller verschiedener Speisen bekommen, es war immer was anderes und es war immer lecker – aber viel zu viel! Die meisten unserer Vorurteile wurden widerlegt und auch ein paar bestätigt. Aber in Sachen Sauberkeit und Essmanieren wurden wir positiv überrascht, hier ist China genauso westlich wie wir es gewohnt sind. Man merkt auch genau, dass die Leute sich über westliche Touristen richtig freuen. Und zwar nicht, weil sie Geld bringen (wie in anderen Ländern wo das Lächeln verschwindet, wenn man nichts kauft), sondern weil die Chinesen sich freuen, wenn sich andere für sie interessieren und stolz auf ihr Land sind. Wir haben gehört, dass sogar die Handtaschendiebe eher die Einheimischen ausrauben, weil die Touristen die höchste Priorität haben und sich wohl und sicher fühlen sollen.

Nach so vielen Eindrücken haben wir uns dann aber doch auf den Strand von Sanya gefreut und ein wirklich tolles Hotel Kempinski vorgefunden. Leider war der Strand und auch das Meer etwas verschmutzt, hier sind die Chinesen den anderen Urlaubsländern noch etwas hinterher. Der Flughafen ist zwar relativ nah, aber es fliegen zum Glück nur wenige Flugzeuge und so störte das nicht. Völlig ohne Plan am Strand oder am Pool rum zu liegen hat uns dann auch unheimlich gut getan.

Hongkong war die letzte Station und wir kamen – wie Sie ja gesagt hatten - sehr gut alleine zu recht. Alle Sehenswürdigkeiten waren leicht zu finden und auch hier waren die Leute so hilfsbereit und freundlich, dass wir keinerlei Schwierigkeiten hatten. Wir waren auf dem Peak und sind einmal um den ganzen Gipfel spaziert, haben den botanischen Garten besucht und sind über die Nachtmärkte geschlendert.

Zusammenfassend können wir sagen, dass wir noch nie zuvor so viel gegessen haben, nie zuvor so hoch in einem Haus waren, nie zuvor so schnell gefahren sind, nie zuvor so viele aber auch so glückliche und freundlichen Menschen gesehen haben, nie zuvor so viele Eindrücke gesammelt haben (fast 1.000 Fotos...) und uns nie zuvor in einem Land so willkommen gefühlt haben.

Insgesamt hat der Aufenthalt dann den Aufwand davor mit der Visa-Erteilung (wir waren 4 x im Konsulat!) mehr als aufgewogen. Auch wenn es schwer ist, reinzukommen – wenn man erst mal in China ist, war es das alles wert!

Herzlichen Dank also für Alles! Wir haben Sie schon fleißig weiterempfohlen und würden ohne Zögern wieder eine Reise bei Ihnen buchen.

Es grüßen Sie die gut erholten und beeindruckten Ls. aus München

16.05. – 26.05.2008

Architekturreise nach Shanghai

Guten Tag Frau Knietzsch!

Um es ganz kurz zu machen... Es war grossartig in Shanghai!

Wir möchten uns ganz herzlich für Ihre Organisationsarbeiten bedanken. Alles hat bestens geklappt. Wir haben die Tage in vollen Zügen genossen und kistenweise Eindrücke gesammelt. Das Hotel (Astor House) hat genau unseren Vorstellungen entsprochen. Etwas in die Jahre gekommen, mit einem guten Service und einem schönen Frühstückssaal. Das Zimmer war genau richtig, schön gross, im 5. Stock und weg vom Lärm, der kleiner war als befürchtet. Baustellen hat es überall in Shanghai und die fehlende Brücke war kein Problem.

Auch der Reisebegleiter für die Ausflüge, Herr Yu Xi Lei, war sehr unterstützend und hilfsbereit. Der Fahrer war topp, chinesische Gelassenheit in Person. Die Stadtrallye am Sonntag war genau nach unserem Geschmack und hat uns einen guten Überblick verschafft. Der Ausflug nach Lingang war wunderbar, mal raus aus der Stadt und rein in eine Stadt, die erst, mehr oder weniger, aus Strassen und Planvorstellungen besteht. Wir hatten einen lehrreichen interessanten Tag zusammen mit Frau Ackermann.
Für Architekturinteressierte bringt Lingang sehr viel. Aber natürlich nur mit Führung, da es sonst schwierig wird in die Baustellen und die Gebäude reinzukommen. Es war schon mit gmp zusammen schwierig genug. Wir mussten das strenge Architektengesicht aufsetzen und mehrmals die Visitenkarten zücken, damit wir nicht abgewiesen wurden und fotografieren durften.

Auch der Ausflug nach Anting und ins Wasserstädtchen Zhujiajiao war gut. Wir haben die Rennstrecke doch noch besucht und von aussen besichtigt. Das Umland in diesem Gebiet ist stark von Industrie und dem entsprechenden Verkehr geprägt. Etwas anstrengend, aber auch das gehört zur modernen Welt.

Zu guter Letzt, Shanghai, es war super und hat uns sehr gefallen! Unsere Stadtwanderungen haben uns kreuz und quer durch viele Quartiere geführt. Richtige Zeitreisen, von topmodern bis ganz einfach, von arm bis reich, von geschäftig bis verschlafen, waren das. Wir sind noch ganz voll davon und werden genug Eindrücke zum verdauen haben.

Ich möchte mich auch noch im Speziellen bei Ihnen bedanken! Sie haben unsere speziellen Reisevorstellungen, auch mit allen Varianten, perfekt "auf die Reihe" gebracht. Die Art und Weise wie Sie den Kontakt gepflegt, die Vorschläge gemacht und die Reise organisiert haben, hat uns sehr entsprochen. Wir haben uns bei Ihnen aufgehoben, ernstgenommen und wohl gefühlt und werden Ihr Unternehmen gerne weiterempfehlen.

Wir würden uns freuen, wenn wir bei einer anderen Gelegenheit Ihre Organisations- und Reisekenntnisse erneut in Anspruch nehmen dürfen. Wir wünschen Ihnen persönlich alles Gute und im Geschäft viel Erfolg (stellen Sie zwei Löwen vor die Eingangstüre).

Alles Gute aus Zürich
Michael Sch. und Rudolf K.

09.05. – 25.05.2008

Kulinarische Hochzeitsreise durch China und Hongkong

Hallo Frau Knietzsch,

vielen Dank für die Kostenrückerstattung aufgrund unserer Umbuchung. Wir sind froh fest zu stellen, dass deutsche Reisebüros anders als italienische Reisebüros arbeiten (aus diesem Grund haben wir eine deutsche Agentur gesucht). Außerdem, haben wir in Ihnen, eine "Partnerin" gefunden, die sehr aufmerksam, professionell und gut informiert war. Ich habe selbst in der Tourismusbranche gearbeitet und normalerweise habe ich immer selbst unseren Urlaub organisiert. Dieses Mal handelte es sich um unsere Flitterwochen und ich wollte daran nicht denken, nur geniessen. Ich wollte, dass mir jemand diese Verantwortung aus der Hand nimmt. Es ist nicht einfach, weil man Vertrauen haben muss. Mit Ihnen hat es von Anfang an super geklappt und wir sind zufrieden, eine so zuverlässige Partnerin gefunden zu haben.

Die Reise selbst hat auch super geklappt. Die Kontakte mit Frau Li von der Agentur in Beijing fand ich auch sehr gut. Die Reiseleiter und Fahrer waren alle gut gebildet und haben eine gute Arbeit geleistet. Besonderen Dank an unseren Hauptfahrer in Beijing (Herr Tong, wenn ich mich recht erinnere). Er hat uns ein paar Mal ohne Reiseleitung abgeholt, um uns zu den Restaurants zu fahren. Er konnte kein Deutsch und nur wenige Worte Englisch. Trotzdem hat er immer versucht, mit uns zu kommunizieren und dafür gesorgt, dass wir in den Restaurants immer gut bedient wurden. Besonderen Dank auch an Herrn Feng, unseren Reiseleiter in Shanghai. Wir haben uns sehr gut verstanden. Er stand 100% zur Verfügung und hat alle unsere Wünsche erfüllt.

Ich habe auch einen kleinen Reisebericht geschrieben:

Für unsere Hochzeitsreise (Mai 2008, kurz vor den Olympische Spiele) haben wir uns eine besondere kulinarische Reise gestalten lassen. Es war eine Individualreise mit privaten Reiseleitern und Fahrern in jedem Ort. Wir haben in 4 bzw. 5 Sterne Hotels übernachtet. Internationale Flüge nach/von Hong Kong, wo eine Bekannte von uns wohnt. Dann Weiterflug nach China. Unser Programm war: Beijing und Shanghai, um die Sehenswürdigkeiten zu sehen. Weiter nach Chengdu, um die echte Szechuan-Küche zu probieren. Dann Guilin und Schifffahrt auf dem Li-Fluss. Dann Kanton, um ebenfalls die lokale berühmte Küche zu kosten.

Als wir gerade in Beijing ankamen, erschütterte am 12. Mai das große Erdbeben die Wenchuan-Provinz in Szechuan. Unsere Ansprechpartnerin vor Ort, Frau Li, setzte sich sofort in Verbindung mit uns und half uns, den Reiseplan zu ändern. Wir sind daher 1 Tag mehr in Shanghai geblieben, um Suzhou und das Wasserdorf Tongli zu besichtigen. In jedem Ort hatten wir 1-2 organisierte Besichtigungen. Der Rest mit Taxis oder zu Fuß auf eigene Faust (nicht vergessen, die Hotel-Visitenkarte mitzunehmen und jede Adresse auf Chinesisch schreiben lassen!!).

Unsere Mahlzeiten haben wir in besonderen und bekannten Restaurants eingenommen, um die typischen Gerichte jeder chinesischen Region kennen zu lernen. Außerdem, sind wir auf den sogenannten "Food Streets" gebummelt, um noch weitere Köstlichkeiten zu probieren. Die chinesischen Hotels entsprechen noch nicht den europäischen Standards. Wir haben aber immer große und saubere Zimmer vorgefunden und jede Menge Angestellte, die bereit waren zu helfen. Was wir gesehen haben: die Anstrengungen für perfekte Olympische Spiele; die Sorgen und die Kooperation und Bereitschaft wegen des Erdbebens; den Willen, die Welt zu entdecken und niveaugleich mitzuspielen; traumhafte Landschaften; Meisterwerke der Menschheit; uralte Kultur die heute noch gelebt wird.

Wir haben Gerichte probiert, die außerhalb Chinas nicht existieren. Wir haben fast 3 Wochen lang nur Chinesisch gegessen und nach unser Rückkehr wollten wir noch mehr. Leider reicht der Imbiss um die Ecke nicht mehr aus und auch unser beliebtes China-Restaurant ist uns jetzt zu westlich. Nicht zu vergessen, wir haben auch eine starke und schöne Mode entdeckt und Fachleute, die dahinter arbeiten. Solche Profi-Schnitte hatten wir bisher nur in Italien gesehen!

Die Organisation von Ihnen und Ihrer Partneragentur vor Ort war einfach Spitze! Sehr aufmerksam und flexibel. Ein Traumreisebüro, das wir weiterhin herzlich empfehlen! Wir wissen noch nicht, ob diese Reise uns verändert hat. Wir wissen nur, dass wir China vermissen und bald nochmal dorthin fahren werden. Ich kann Ihnen, auch im Namen meines Mannes, nur herzlich danken. Noch einmal für die Option, die Sie so lange aufrecht gehalten haben. Aber auch für diese wunderbare Hochzeitsreise, die uns für immer in Erinnerung bleiben wird.

Mit freundlichen Grüßen
Claudia A., Düsseldorf

21.09. – 06.10.2007

Glanzlichter Chinas mit Hongkong und Lhasa in 15 Tagen

Hallo Frau Knietzsch,

wir sind wohlbehalten aus China zurückgekehrt und ich möchte Ihnen nun gerne – wie versprochen – ein Feedback zu unserer Reise geben. Bitte entschuldigen Sie, dass ich dazu nicht Ihren Feedback-Bogen verwende, aber der wäre vielleicht etwas zu pauschal.

Zunächst einmal: Uns hat die Reise sehr gut gefallen und wir haben viele intensive Eindrücke sammeln können. Das Programm war dabei keinesfalls überladen, sondern nach unserem Geschmack gerade richtig. Es ist uns nirgendwo langweilig gewesen, wir hatten aber auch nicht das Gefühl, aufgrund der Kürze der Zeit an einer der Stationen entscheidendes versäumt zu haben.

Die Organisation der Reise war sehr gut, der Ablauf absolut reibungslos. Alle Transfers und Flüge waren pünktlich. Die Hotels entsprachen unseren Vorstellungen, allerdings sind die Hotels in Lhasa und Huangshan mit 4 Sternen vielleicht etwas überbewertet. Mit den Reiseleitern vor Ort haben wir uns gut verständigen können und meist auch persönlich sehr gut verstanden. In den Gesprächen haben wir viel über das Leben in China erfahren, was in einer größeren Gruppe so sicher nicht möglich gewesen wäre. Die Reiseleiter zeigten sich auch weitgehend flexibel, was unsere Vorstellungen zum Ablauf des geplanten Programms anging. Nicht zuletzt deswegen hat auch unserer Tochter die Reise gut gefallen. Sie hat sich weder über Langeweile noch über ein zu anstrengendes Programm beklagt.

Soweit also ein absolut positives Feedback. Im Sinne konstruktiver Kritik möchte ich dann aber auch noch erwähnen, was uns nicht so gut gefallen hat:

Zum einen war der Verlauf der geplanten Wanderung »auf« der Großen Mauer enttäuschend. Unser Reiseleiter in Beijing war zum einen nicht schwindelfrei, zum anderen nicht gut zu Fuß. Vielleicht lag es daran, dass er uns zusätzlich eine lokale Führerin organisiert hatte, die uns alle – nach einigen hundert Metern Fußmarsch auf der Mauer – über eine »Abkürzung« in das Tal führte. Unsere mehrfachen Rückfragen, ob wir wieder auf die Mauer zurückkämen, wurden jeweils positiv beantwortet, also folgten wir. In der Tat kamen wir nach knapp anderthalb Stunden zurück zur Mauer, allerdings gerade mal ein paar Meter vor dem geplanten »Ausstieg« in Si Ma Tai … schade!

Die geplante Übernachtung in den Yellow Mountains hätten wir – im Nachhinein - nicht streichen müssen. Pünktlich zum Nationalfeiertag wurde dort eine zweite, leistungsfähige Seilbahn eröffnet, die die Wartezeit trotz des großen Andrangs deutlich reduzierte. Auch die Verbindungsstraße nach Hangzhou war leer, die befürchteten Staus bleiben aus. Allerdings war beides wohl kaum vorherzusehen und wir hatten auch ohne Übernachtung in den Bergen großartige Eindrücke von der Landschaft dort.

Wir möchten uns dann nochmals für Ihre Unterstützung bei der Umsetzung unserer Reisepläne bedanken. Wir werden Sie gerne an interessierte Bekannte weiter empfehlen.

Mit besten Grüßen
Manfred H. aus Velbert

15.10. – 31.10.2006

Klassisches China ganz individuell

Liebe Frau Knietzsch,

wir sind mit zahllosen tollen Eindrücken von unserer ersten Reisen nach China und nach Asien zurückgekommen und haben unsere Reise sehr genossen. Wir sind von Land und Leuten wie auch den vielfältigen kulturellen und technischen/baulichen Höhepunkten sehr angetan. Vielen Dank für die Organisation einer so schönen Reise! Die Eindrücke und Erlebnisse werden uns immer sehr präsent bleiben und es wird nicht die letzte Reise in diese faszinierende Region bleiben.

Die Organisation der Reise war wirklich perfekt, es hat praktisch alles geklappt und ich war von der Präzision der Chinesen vom Tourismus über Bahn, Banken etc. wirklich überrascht. Auch die Hotels waren ausgesprochen schön, sauber und mit gutem Essen. Ihr Tip bzgl. 4 Sterne Hotels haben wir sehr geschätzt. Sonst reisen wir sehr unterschiedlich, von Rücksackreisen in Mittel-/Südamerika, Autoreisen in Europa über Städtreisen bis zu Geschäftsreisen und diese Hotels waren allesamt sehr gut und auch besser als die meisten unserer sonstigen Hotels.

Wir hatten einige ausgesprochen gute Reiseleiter, deren Fachwissen, Engagement auch über die Sehenswürdigkeit hinaus uns viel zu erzählen und uns unsere - vermutlich oft anstrengenden - Fragen zu beantworten und deren Freundlichkeit perfekt waren und uns die intensiven Eindrücke erst ermöglicht haben. Für uns ist dies sehr wichtig, weil wir hierrüber viel vom Land erfahren und erfragen. Dazu hat sich sehr gelohnt, danke für den tollen Tip.

Abschließend möchten wir Ihnen nochmals für die ausgesprochen schöne und anregende Reise danken. Die Reiseform einer individuell planbaren Reise zu zweit gefiel uns sehr gut und wir werden in Zukunft gerne wieder darauf zurückkommen.

Mit den besten Grüßen
Ihr Bernhard M. aus Weil im Schönbuch

07.09. – 27.09.2006

Honeymoon in China und Hongkong mit Badeaufenthalt in Sanya

Liebe Frau Knietzsch,

unsere Reise war – nicht zuletzt aufgrund Ihrer sehr guten Organisation – ein echtes Erlebnis. Land und Leute waren wunderbar und die völlig andere Kultur hat uns sehr beeindruckt.

In Kurzform zu der Reise im Einzelnen: unsere Hotels waren – mit Ausnahme von Guilin – sehr gut. Die Reiseleitungen waren hilfreich; allein die Begleitung in Peking war nicht immer so, wie wir es uns gewünscht hätten. Allerdings hat dies unserem Besuch in Peking keinen Abbruch getan. Er war sicherlich einer der absoluten Höhepunkte der Reise.

Ein einziger kleiner Schatten lag auf Guilin. Die Landschaft war zwar fantastisch – und das möchten wir auch nicht missen – und ebenso gut war auch unsere sehr erfahrene und nette Reiseleiterin. Das Hotel war allerdings sehr abgewohnt. Die Li-Flussfahrt fand in einer Kolonne von Schiffen statt, die wie an einer Perlenschnur aufgereiht waren. Na ja, aber wie gesagt, landschaftlich war es sehr, sehr schön... Ein wenig getröstet hat uns dann noch der Ausflug nach Longsheng, der einfach fantastisch war!!!
Hainan war toll, sehr erholsam, obgleich wir mal wieder nicht die Füße still halten konnten und uns gleich am ersten Tag einen Taxifahrer „gemietet“ haben, mit dem wir drei Tage lang über die Insel gefahren sind.

Hongkong – und da hatten Sie wirklich nicht zuviel versprochen – war gigantisch. Das Metro- bzw. Zugsystem ist ja derart super, dass auch die Transfers tadellos geklappt haben. In dieser Stadt waren wir sicherlich nicht zum letzten Mal!!

Soweit mein Kurzbericht zur Reise. ...verbunden mit einem nochmaligen herzlichen Dankeschön für Ihre wirklich hochprofessionelle Organisation.

Meike und Claus K., Berlin

14.08. – 19.08.2006

China individuell mit Yangtze-Kreuzfahrt

Nachdem wir, 2 Familien mit insgesamt 7 Personen, einen Besuch zu unseren chinesischen Schülerinnen planten war ich sehr froh als ich von expenova hörte. Da wir teilweise von unseren chinesischen Familien geführt wurden benötigten wir eine wirklich »individuell« auf uns zusammengestellte Reise. Frau Knietzsch konnte für unsere 16-tägige Chinareise alle Transfer- und Hotelwünsche bestens erfüllen. Per E-mail oder am Telefon löste sie sofort alle Probleme. Dank ihrer Beratung wurde aus einer langen Zugfahrt eine wesentlich kürzere Busfahrt und auch der Reisepreis war wirklich angenehm. Auf der Reise klappte alles hervorragend. Die Führer und Busfahrer waren pünktlich zur Stelle und zeigten uns sehr viel. Mit den Hotels waren wir ebenfalls sehr zufrieden. Sogar als mein Mann krankheitsbedingt 3 Tage früher heimfliegen musste, waren wir durch die »Hotline« bestens versorgt. Ich kann expenova wirklich jedem Individualreisenden weiterempfehlen!

Cäcilia M. aus Steinheim

21.09. – 08.10.2005

Das Beste von China inklusive Yangtze-Kreuzfahrt

Die Vorbereitungen über expenova waren super! Beratung – Auswahl – Organisation – Unterlagen.

... Für Leute wie wir es sind, die aus einem kleinen Provinzdorf kommen, war es eine große Umstellung ständig so viele Menschen / Chinesen auf einmal zu sehen. Mir war bis zu diesem Urlaub nicht bekannt, dass die Chinesen selber sehr gerne und viel reisen. Eine nette Begebenheit war, im Kaiserpalast den Thronsaal fotografieren zu wollen. Anders als in Deutschland wartet man dort nicht in der Schlange, bis man dran ist, sondern schiebt sich durch die Menschenmassen, bis man dort steht, von wo aus man das begehrte Bild schießen kann. Selbst die kleinsten Chinesen versuchen mit absoluter Selbstverständlichkeit "ausgewachsene" Europäer zur Seite zu schieben...

Zusammenfassend können wir sagen, dass es eine wunderbare Reise war mit vielfältigen Eindrücken von Land und Leuten! - Nicht versäumen sollte man nach einem langen Tag mit vielen Besichtigungen, den Genuss einer Fußreflexzonenmassage. Wir hatten zwar viele Programmpunkte, aber es blieb trotzdem immer ausreichend Zeit zur freien Verfügung. In der Gegend um Guilin hätten durchaus noch ein paar Tage angehängt werden können, denn sie ist es wert! Unter anderem wäre noch ein Ausflug in die Reisfelder interessant gewesen…

Sehr von Vorteil war, dass wir nur zu zweit waren. Bei der Vielzahl der reisenden Chinesen ist es sehr schwierig die Gruppe beisammen zu halten und sich auch ohne Megaphon verständlich zu machen. Die Reiseleiter waren zum größten Teil professionell mit hervorragenden Deutschkenntnissen. Als Zusatzprogramm hat uns der Reiseleiter in Peking noch Eintrittskarten zu einer grandiosen Show "Die Legende von Kung Fu" organisiert. Diese Show – dargeboten von Shaolin-Mönchen – war einfach super!!!

Wir werden diese Reise und selbstverständlich auch expenova als Veranstalter wärmstens weiterempfehlen.
Helga und Joachim K., Eschach