Referenzen Nepal

Persönliche Rückmeldungen und Reiseberichte unserer Kunden zu ihren Reisen nach Nepal.

19.10. - 18.10.2016

Mystisches Königreich auf dem Dach der Welt

Hallo Frau Knietzsch,

heute haben wir Ihre Karte im Briefkasten gefunden und uns sehr gefreut - danke dafür!

Wir haben unseren Nepal Urlaub SEHR genossen, wir waren überwältigt von den vielen neuen Eindrücken und haben uns richtig gut erholt. Besondere highlights waren unser deutschsprachiger Führer Ujjwol, die Hotels mit ihrem sehr guten Service level (und den Generatoren sodaß wir bei Stromausfall immer nach wenigen Minuten wieder Strom hatten). Natürlich auch das Land, die freundlichen Menschen, die creative Art der Verkehrsführung, die Landschaft, die Berge, das Essen :-) Nicht zu vergessen der Flug mit Turkish Airlines.
Es war rundum Klasse. Herzlichen Dank fürs Organisieren!

Viele Grüße
Andreas B. und Birgit F., Böblingen

17.10. - 31.10.2015

“Mysthisches Nepal und Luxury Bhutan”

Liebe Frau Knietzsch,

Nun ist unsere Nepal und Bhutan Reise schon einige Wochen her. Da das Jahresende bei uns beruflich immer recht stressig ist, kommen wir jetzt erst dazu Ihnen zu schreiben und zu danken.

Unsere Nepal Reise war unvergesslich. Wir waren - und sind bis heute auch noch - mehr als beeindruckt von der Schönheit des Landes, den großartigen Menschen, denen wir begegnet sind und der unglaublichen Kulturvielfalt.
Eines des Highlights war auch das Dwarika's, was wir als "homebase" betrachten durften. Gerade weil wir wirklich sehr erfahrene Luxusreisende sind, ist das Dwarika's für uns das schönste Hotel der Welt!
Der Service, die Zimmer und die ganze Anlage hat uns bezaubert. Kathmandu war eine Riesen-Überraschung. Wir hätten niemals eine solche überbordende Schönheit erwartet. Auch durch unseren tollen Guide konnten wir einen echten Eindruck der Stadt auch abseits der üblichen touristischen Highlights erleben.

Die Tour nach Lumbini zu unseren Patenkindern war Herz erwärmend. Auch hier hatten wir nicht mit einer solchen Wärme, Offenheit und Herzlichkeit gerechnet. Das Hotel in Lumbini war zwar nicht wirklich empfehlenswert, aber wohl immer noch das "beste" am Platz. Trotzdem hatten wir viel Spaß und haben zusammen mit unserem reizenden Fahrer Buddha's Birthplace erkundet, was auch unserem Fahrer sehr viel Freude bereitet hat.

Die Tage in der Tiger Tops Lodge waren ebenfalls wunderschön. Das Resort ist wie eine Lodge in Afrika und die Besitzer und Angestellten vermitteln einen wunderbaren Eindruck der Naturwunder Nepals.
Das größte Highlight war allerdings eine Wanderung, die wir in Pokhara gemacht haben. Unser lustiger junger Guide schlug vor, den Sonnenaufgang auf dem Annapurna zu sehen und so sind wir (ungeplant) den einen Morgen um 4:30 Uhr losgezogen und haben eine 7-stündige Wanderung mit ihm unternommen. Das war fantastisch! Der Weg war offensichtlich lang nicht genutzt und es ging durch Dschungel, Hinterhöfe und Reisfelder. Wir haben keinen anderen Touristen gesehen! Der Sonnenaufgang am Himalaya hat uns zu Tränen gerührt. Es war ein Tag, den wir beide niemals vergessen werden.
Der nächste Aufenthalt in Kathmandu war ebenso spektakulär und wir können Ihnen und dem Guide nur für die fantastische Organisation danken.

Der Aufenthalt in Bhutan war ebenfalls überraschend. Hier hatten wir offensichtlich die falschen Erwartungen. Das öffentlich ausgetragene "Glück" der Bevölkerung (sogar in der Verfassung...!) wirkt überall sehr künstlich und nicht wirklich echt. Wir hatten immer wieder den Eindruck eines "kommunistischen Disneylands": Hübsche Häuser, Leute in traditionellen Gewändern, hübsche Landschaften und Luxustourismus.

Der Guide und der Fahrer wollten oder durften nicht wirklich mit uns reden. Die Information zu den Sightseeing Orten waren eher spärlich und über die Kultur, das wirkliche Leben oder die Politik wurde gar nicht geredet. Jegliche Fragen hierzu wurden komplett abgeblockt.

Die Straße nach Punakha hat uns dann wirklich jeden Spaß verdorben. Die Straße und die Fahrt dort hin ist lebensgefährlich und eigentlich nicht zumutbar. Unser Fahrer und das Auto waren nicht geeignet und die Entscheidung für nur eine Nacht nach Punakha zu fahren, war falsch, denn wir saßen in diesen beiden Tagen über 12 Stunden im Auto.
Ihre Bemühungen die Situation zu verbessern wussten wir wirklich zu schätzen, aber die indische Agentur war nur mäßig bemüht. Zuerst sagte man uns, dass Baustellen eben vorkämen (die gesamte Straße ist eine Baustelle seit 3!! Jahren) und dann wollte man den Fahrer für den letzten Tag austauschen, an dem wir allerdings schon wieder in Timphu waren.
Die Hotels sind natürlich toll, passen aber auch nicht in das Land.

Letztendlich ist Bhutan ein hübsches Land, welches sich den Eindruck eines besonderen Ortes verordnet hat. Wenn man aber genauer hinsieht und hinhört muss man als Tourist sehr kritisch sein. Glück kann man eben nicht verordnen.

Insgesamt war unser positiver Eindruck von Nepal aber so überwältigend, dass die Enttäuschung über Bhutan schnell vergessen war.

Liebe Frau Knietzsch wir danken Ihnen von Herzen für diese unvergesslichen Tage und werden sicher in 2-3 Jahren wieder mit Ihnen nach Nepal reisen. Ihre Organisation, Mühe und Flexibilität zeugt von höchster Qualität und ist für uns nicht selbstverständlich.

Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes neues Jahr
Herzliche Grüße
Antje und Arne B., Wiesbaden

18.03. – 01.04.10

Faszination Nepal

Hallo Frau Knietzsch,

nun bin ich wieder zurück aus Nepal und möchte Ihnen ein Reise-Feedback durchgeben.
Zuerst einmal möchte ich mich bei Ihnen bedanken, es hat alles wunderbar geklappt und die Reise war sehr spannend und schön. Nur Bergsicht hatte ich die ganzen 2 Wochen so gut wie nicht, nur vom Flugzeug aus. Das war natürlich schon ziemlich enttäuschend aber das kann man eben leider nicht mitbuchen.

Die Tour hat meinen Erwartungen jedenfalls voll entsprochen, wobei die einzelnen Tagestouren alle kürzer ausgefallen sind als im Programm beschrieben und vereinbart. Aber mir war es zum Teil gar nicht so unrecht, weil es sehr heiß war und dadurch hat die Dauer meist auch ausgereicht.

Was nicht so ganz glücklich gelaufen ist, war die Sache mit der Visumbeantragung in Kathmandu. Es wäre auf jeden Fall besser gewesen, wenn ich das Visum schon in Deutschland beantragt hätte. Das Problem war, dass es bei einigen Personen vor mir Schwierigkeiten gab und ich dadurch erst mit 1,5 Std. Verspätung zum Gepäckband kam. Ich habe dort nochmal ca. 1 Std. gewartet, bis das Band gestoppt hat ­ und mein Gepäck war nicht dabei! Das war natürlich schon eine sehr stressige Situation ­ nachdem ich ca. 24 Std. unterwegs war. Habe das Gepäck dann glücklicherweise am anderen Ende der Halle erhalten, da es schon früher vom Band genommen wurde. Der arme Guide und der Fahrer mussten auf mich 2,5 Std. warten... Das nächste Mal werde ich mich sicher schon hier um ein Visum kümmern.

Nun zu den Hotels. Diese sind ziemlich unterschiedlich ausgefallen und darum möchte ich hier kurz auf jedes einzeln eingehen. Habe Ihnen auch Fotos angehängt, es wird Sie ja vielleicht auch interessieren ob Sie die Hotels weiterempfehlen können.

1. International Guest House Kathmandu
Völlig o.k., Zimmer am 1. Tag zur Straße hin obwohl ich Garten gebucht hatte aber ich konnte dann umziehen. Der Manager hat gemeint, das sei nur eine Option und keine Garantie. Zimmer ordentlich, geräumig, Bad o.k., Frühstück gut, schöner Garten, Free Wlan hat wunderbar funktioniert.

2. Hotel Padma, Bodnath:
Nettes Personal, Zimmer leider sehr eng und muffig, Bett quasi nur ein Brett (die Betten sind ja überall sehr hart aber hier war es extrem). Aber es war ja nur für eine Nacht und somit nicht so tragisch.

3. The Kantipur, Pokhara:
Mit diesem Hotel war ich leider ganz und gar nicht zufrieden. Das kann man eigentlich wirklich nicht weiterempfehlen. Das Zimmer war zwar schön groß aber alles in allem sehr renovierungsbedürftig (siehe Fotos), die besten Zeiten hat es wohl schon hinter sich. Das Frühstück war völlig ungenießbar, und so musste dann immer raus gehen und woanders mein Frühstück nehmen (und natürlich doppelt zahlen). Im Hotel ging es sehr unpersönlich zu, da die Anlage relativ groß ist. Schön war der Garten und die Dachterasse. Hätte wohl doch selber ein Hotel suchen sollen, denn dieses hatte auch schon im Internet schlechte Bewertungen erhalten. Vielleicht sollte sich Ihre Agentur hier mal nach einer Alternative umschauen...

4. Begnas Lake Resort, Pokhara:
Einfach nur toll! Schöne Anlage, schöner Pool, ruhig gelegen, sehr nettes Personal, gutes Essen (frischer Fisch aus der eigenen Fischzucht), schönes Zimmer, sauberes Bad, schöne Terasse. Dieses Hotel kann man nur weiterempfehlen (siehe Fotos)!

Nun noch ein Punkt. Und zwar habe ich es ja so gemacht, dass ich anstelle des Rail&Fly Tickets einen Flug von Friedrichshafen nach Frankfurt dazugebucht habe. Bei der Rückreise habe ich jedoch den Anschlussflug nach Frankfurt verpasst, musste eine Nacht in Doha übernachten und kam dann 1 Tag verspätet in Frankfurt an. Da mein Flieger zurück nach FN dann auch schon weg war, wollte ich mein Rückfahrtticket Rail&Fly lösen. Leider war dieses schon storniert, weil ich kein Hinfahrtticket gelöst und benötigt hatte! Leider ist nirgends in den Unterlagen vermerkt, dass man auf jeden Fall vor Abreise die Tickets lösen muss um eben im Notfall die Rückfahrt bezahlt zu bekommen.

So, nun habe ich genug geschrieben und möchte mich nochmals bei Ihnen für die gelungene Reiseorganisation bedanken.

Schöne Grüße
Andrea Sch., Ravensburg

22.03. – 10.04.09

Komfort-Trekking zum Gokyo Ri

Hallo Frau Knietzsch,

jetzt ist unsere Nepalreise leider schon wieder Vergangenheit. Es hat viel Spass gemacht und wenn es auch machmal anstrengend war, haben wir unglaublich viel erlebt und gesehen. Es ist schwer alle Eindrücke und Erfahrungen in ein paar kurzen Zeilen zusammen zu fassen aber ich will es versuchen:

Nach langem Nachtflug mit Zwischenstop in Doha kamen wir morgens in Kathmandu an. Eine sehr spezielle Stadt – auf den ersten Blick fällt der Smog, der Schmutz und das Chaos auf, aber wenn man sich darauf ein- und den Ort auf sich wirken lässt und auch etwas genauer hinsieht, entdeckt man eine vielfältige Kultur mit einer Mischung aus Hinduismus und Buddhismus, faszinierenden Bauwerken und bleibenden Eindrücken. Das Hotel Dwarika's, in dem wir sowohl vor als auch nach unserer Trekkingtour gewohnt haben ist übrigens eine echte Perle – wie ein Museum und ein ruhiges Rückzugsgebiet vom Lärm der Stadt.

Am folgenden Morgen ging es dann mit dem Kleinflugzeug von Kathmandu nach Lukla (2.800 m). Entgegen der vielen Warnungen über den Flug und vor allem die notwendige halsbrecherische Landung auf extrem kurzer, steiler Piste, die man im Internet finden kann, muss ich sagen, dass der Flug mit Blick auf die schneebedeckten Berge ein tolles Erlebnis (wir hatten sonniges, ruhiges Wetter) und keinesfalls ein leichtsinniges Abenteuer war. Die nächsten Tage ging es dann mit Jhalak, unserem Guide und Nharrd, dem Träger über Phakding und Monjo gemächlich bis hinauf nach Namche Basar (3.450 m). Ein perfekter Einstieg zur Akklimatisation an die Höhe. Leider hatte sich meine Frau eine hartnäckige Erkältung zugezogen, die sich aufgrund des doch recht agressiven Klimas nicht besserte und die sie bis zum Ende der Tour das eine oder andere mal zum Ausruhen zwang. Von einen Aussichtspunkt oberhalb von Namche konnten wir früh morgens einen ersten Blick auf den Everest, den Tramserku und die Ama Dablam werfen, denen wir später noch näher rücken wollten – unglaublich schön...

Nach einem 2-tägigen Aufenthalt in Namche sind wir für ein paar weitere Tage zu einem Abstecher in ein Nachbartal nach Thame (3.800m) mit dem oberhalb gelegenen ältesten Kloster der Region gestartet. Durch grünen Wald mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund war dies ein lohnenswerter Ausflug. Anschließend führte unsre Route uns nun über Trashinga und Dole (4.100 m) hinein in das Gokyo-Tal, dem eigentlichen Ziel unserer Reise entgegen. Tag für Tag kamen die Bergriesen näher, trotz Anstrengung eine tolle Kulisse für unsere Wanderung zumal wir fast ausschließlich Glück mit dem Wetter hatten: Morgens immer klarer blauer Himmel, gegen Nachmittag zog es sich dann in der Regel zu aber wir hatten nur einmal Regen und einmal etwas Schnee.

Von Dole aus waren es dann nur noch 2 weitere Tage und wir gelangten über die Hochalm Machermo bis nach Gokyo (4.800 m) wo wir unserer höchste Übernachtung einlegten. Gokyo liegt am dritten der insgesamt 5 Seen im Tal in traumhafter Lage.

Nach einer etwas unruhigen Nacht (auf dieser Höhe ist das Schlafen wegen des geringen Sauerstoffs in der Luft nicht einfach) sind wir um 3:00h morgens bei eisigen Temperaturen aufgebrochen, um den Gokyo Ri (5.400 m), einen Aussichtsberg oberhalb von Gokyo zu besteigen. Hier machte sich die dünne Luft trotz perfekter Höhenakklimatisation doch bemerkbar und wegen ihrer Erkältung musste meine Frau leider auf ca. 5.200 m Höhe umkehren. Ich habe mich dann alleine die fehlenden 200 m durchgeschlagen. Die Anstrengung war auf den letzten Metern sehr hoch aber am Ende hat der Ausblick von Gipfel bei strahlender Morgensonne für alles entschädigt. Es bot sich ein sensationeller Ausblick auf Cho Oyu, Everest, Lhotse, Nuptse und im Hintergrund Pumori und Makalu. Weit unter mir lagen Gokyo und der Ngozumpa Gletscher. Ein absolut einmaliges Erlebnis!
Der Abstieg über 3 Tage zurück nach Lukla war dann eine Wanderung zum genießen. Auf dem Rückweg konnten wir alle Berge noch einmal an uns vorbei ziehen lassen und die Erinnerung vertiefen. Auch der Rückflug von Lukla nach Kathmandu war bei erneut perfektem Wetter völlig unproblematisch und brachte uns mit vielen Eindrücken zurück in den Lärm der Großstadt.

Meine Frau und ich können uns nur bei Ihnen für Ihre perfekte Organisation bedanken. Jhalak, unser Guide war ein kundiger und angenehmer Begleiter und wir tauschen noch heute von Zeit zu Zeit Emails aus. Es gibt mittlerweise Pläne vielleicht in ein paar Jahren nochmals nach Nepal zu reisen und eine ähnliche Tour zu unternehmen...

Nochmals vielen, vielen Dank und schöne Grüße,
Anke und Thomas B. aus Wedel